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Festival am Wochenende

Masala bringt Kunst aus allen Sparten zusammen

BOCHUM Ein intensives Wochenende erwartet wieder die Besucher des Freien Kunst Territoriums (FKT) an der Bessemer Straße. Das mittlerweile dritte Masala-Festival wartet von Samstagabend, 28. September, bis Sonntag, 29. September, um 19 Uhr mit zahlreichen Künstlern aus den Bereichen wie Malerei, Bildende Kunst oder Musik auf.

Masala bringt Kunst aus allen Sparten zusammen

Sybille Pieper und Dorothee Schäfer

Die FKT-Künstlerinnen Dorothee Schäfer und Sybille Pieper empfangen ihre Besucher derzeit gern in der Installation „Wildwechsel“. Vier mobile Hochsitze, die sonst in der Jagd verwendet werden, haben sie zweckentfremdet und wie Skulpturen auf die Wiese vor dem Ateliergebäude gestellt. „Wir wollten einen Blickwechsel auf den urbanen Raum ermöglichen“, sagt Sybille Pieper. „Hier oben kommt man sofort zur Ruhe und auf eine andere Ebene in der Betrachtung der Dinge.“

Eine immer neue Perspektive auf Musik nimmt Claus van Bebber ein, der das Masala-Festival am Samstag um 21 Uhr eröffnet. 1990 entwickelte der Musiker, der auch bildender Künstler ist, seine Schallplattenkonzerte. Dabei benutzt er fünf bis zehn zum Teil präparierte Plattenspieler und improvisiert mit ihnen und dem Ort.Spannendes Theater gibt es unter anderem mit Günfer Cölgecen und der Gruppe Freie Radikale. Mit ihrer Performance „Sharia klatschen“ will sie die Misshandlung von Frauen thematisieren und die Perspektive feministischer Moslems einnehmen, die die patriarchale Scharia ablehnen.

Mit dem Zeitmaul-Theater und Lena Tempig sind auch Bochumer Performer vor Ort. Tempig wird Sonntag den ganzen Tag mit den Besuchern am Sandhaufen arbeiten. Die vielfältigen Kunstwerke und -installationen, die bei Masala erstmals gezeigt werden, bleiben im FKT noch bis Sonntag, 13. Oktober, ausgestellt. Während des Festivals sorgen Rottstr5-Kurator Georg Mallitz und Stephan Strsembski von der Galerie Provinz dafür, dass die Besucher mehr über sie erfahren. 

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