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Neue Show im Planetarium

Mit Jules Verne durch die Sterne reisen

BOCHUM „Jules Verne Voyages – Drei Reisen durch das Unmögliche“ heißt eine neue Show im Planetarium. Sie erzählt allerdings nicht Vernes Romane nach, sondern ist ein optisch umwerfender Trip der Fantasie, ein Augenschmaus mit Bildern vom Mond und fernen Himmelswelten.

Mit Jules Verne durch die Sterne reisen

Spektakuläre Bilder in der neuen Jules-Verne-Show im Planetarium.

Ein Fesselballon fliegt über den Sternenhimmel. Ein prächtiger Dreimaster segelt vorbei. Und dieses U-Boot – könnte das die berühmte Nautilus sein? Das neue Programm des Planetariums heißt „Jules Verne Voyages“ und ist von einem Autor inspiriert, den viele Menschen lieben und verehren.

„Voyages“ ist das französische Wort für mehrere Reisen. Doch den Titel „Jules Verne Voyages – Drei Reisen durch das Unmögliche“ darf man nicht missverstehen. Das etwa 50-minütige Programm erklärt keine Sterne. Es erzählt auch die Romane „Reise zum Mond“ und Reise um den Mond“ (beide von 1873) von Jules Verne nicht nach.

Fremdartige Landschaften

Stattdessen erlebt der Besucher einen optisch umwerfenden Trip der Fantasie, einen Augenschmaus mit Bildern vom Mond, von fernen Himmelswelten, aber auch von fremdartigen Landschaften, von Pflanzen oder von Mikro- Strukturen. Man kann nur staunen. Dazu erklingen, von Tom Zahner sehr sonor gesprochen, Originaltexte von Verne wie etwa „Unter meinen Augen entrollt sich der Atlas der Welt“.

Die drei Regisseure Tobias Wiethoff, Produktionsleiter des Bochumer Planetariums, Rocco Helmchen und Ralph Heinsohn haben eineinhalb Jahre daran gearbeitet. Sie sind fasziniert von frühen Science-Fiction-Abenteuern. „Jules Verne hat mich seit den Kindertagen inspiriert“, sagt Wiethoff. „Damals hat mich das Reisen und Entdecken von neuen Welten am meisten interessiert“, fügt Rocco Helmchen hinzu.

Unterschiedliche Handschriften

Das Trio hat drei Episoden mit sehr unterschiedlichen künstlerischen Handschriften und drei verschiedenen Helden geschaffen. Ein Interview mit Jean Verne, dem Urenkel des Dichters, eine Rahmenhandlung sowie die Musik von Tim Heinrich aus Castrop-Rauxel fasst alles zusammen. Auch die Tänzerin Lilliana Ferri von der Folkwang-Uni hat mitgewirkt. Johannes Kraas aus Münster schrieb die Musik für eine der Episoden.

Worüber sich die Planetariums-Chefin Prof. Susanne Hüttemeister besonders freut: Ein halbes Dutzend anderer Planetarien haben zugesagt, dieses Programm zu übernehmen. Denn die futuristische Show hat eine sechsstellige Summe gekostet

Weitere Shows

„Jules Verne Voyages“ (empfohlen ab 12 Jahren) ist am 15.10., 18.10, 25.10, 5.11. und 14.11. zu erleben. Zwei weitere neue Programme im Planetarium sind „Traumzeit“, Weltall-Bilder mit klassischer Musik (28.10., 8.11., 28.11) und „Cirque de la Spehre“ mit Independent-Musik (17.10., 31.10., 4.12). Karten:Tel. (0234) 51 60 60.

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