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Leichtathletik

Bernhard Bußmann wird Direktor beim Dortmunder Indoor Meeting

Olfen Nach 13 Jahren belebt die LG Olympia Dortmund das Leichtathletik-Hallenmeeting in der Helmut-Körnig-Halle wieder. Dem Olfener Bernhard Bußmann kommt in der Organisation eine Schlüsselposition zu.

Bernhard Bußmann wird Direktor beim Dortmunder Indoor Meeting

Bernd Kruse (Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt Dortmund, v.l.), Jugendtrainer Christof Neuhaus, Bernhard Bußmann, Organisationsleiter Georg Müller und Athlet Torben Junker freuen sich auf das neue Indoor Meeting in Dortmund. Foto: Nils Foltynowicz

Bernhard Bußmann soll als Meetingdirektor das einstige Sparkassen-Meeting in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle wiederbeleben. Vor 13 Jahren kam für das internationale Leichtathletik-Hallensportfest in Dortmund das Aus. Der Olfener Bernhard Bußmann war zu den Hochzeiten Vizepräsident der LG Olympia Dortmund. Und deswegen hat die LGO Bußmann auch wieder angesprochen.

Zahlreiche Dortmunder Leichtathletikfreunde denken mit Begeisterung und auch mit etwas Wehmut an die internationalen Sparkassen-Meetings zurück, die die LG Olympia von 1995 bis 2004 in der Helmut-Körnig-Halle veranstaltete. 4500 Zuschauer erlebten damals in fantastischer Atmosphäre leichtathletische Spitzenleistungen. Auch Bernhard Bußmann, Vorsitzender des SuS Olfen, erinnert sich zurück. Der SuS Olfen war bis 2003 über einen Zeitraum von 17 Jahren Stammverein der Leichtathletikgemeinschaft, bis Olfen eine Kunststofflaufbahn baute. Bei allen zehn Meetings hatte Bußmann mitgeholfen. „Das ZDF hat damals live übertragen“, sagt Bußmann.

Deutscher Rekord von Danny Ecker

So meisterte Danny Ecker 2004 im Stabhochsprung sechs Meter – dieser deutsche Rekord steht heute noch. Die Russin Svetlana Feofanova schwang sich über die damalige Europarekordhöhe von 4,64 Metern und ihr Landsmann Juri Borsakowski lief in 1:44,35 Minuten neuen U20-Hallen-Weltrekord über die 800 Meter. Klangvolle Namen wie Linford Christie, Gail Devers, Merlene Ottey und Gabriele Szabo zierten die Meldelisten.

Im Ranking des Weltverbandes gehörte die Veranstaltung stets zu den besten Hallenmeetings und nahm einmal sogar Rang zwei ein. Finanzielle Gründe brachten vor 13 Jahren das Ende. „Es hatte so einen hohen Standard, dass wir keine Sponsoren mehr gefunden haben“, sagt Bußmann.

Know-how aus Olfen

Am 21. Januar 2018 will Dortmund mit Hilfe aus Olfen an die große Tradition anknüpfen. „Wir werden zwar noch nicht das Niveau der damaligen Sportfeste bieten können, aber wir planen ein tolles Event für die ganze Familie“, erklärt Bernhard Bußmann, der auch Chef des westfälischen Verbands-Leichtathletik-Ausschusses ist und aus alter Verbundenheit die Position des Meetingdirektors übernommen hat. „Wir fangen klein an. Der Etat ist gering. So ein Ding muss neu wachsen. Aber wir haben den Vorteil des Know-hows, auch wenn da über die Jahre etwas Staub drüber gefallen ist“, sagt er. Dass Athleten der deutschen Spitzenklasse gegen internationale Konkurrenz antritt, davon ist er überzeugt.

Organisationsleiter Georg Müller sagt: „In zwei Stunden werden wir ein kurzes, aber knackiges Programm mit zehn Highlights präsentieren. Das wird für die Leichtathletik-Freunde die Vorspeise auf die Deutschen Meisterschaften im Februar in Dortmund sein und Appetit machen.“ Bundestrainer Thomas Kremer hat Kontakt zu mehreren deutschen Athleten aufgenommen und ist sich sicher, Zusagen zu erhalten. Namen will er jedoch noch nicht nennen, denn „ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann.“

Bernd Kruse, Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt Dortmund sagt: „Wir als Stadt Dortmund freuen uns, dass wir die LGO dafür gewinnen konnten, die Reihe der großartigen Meetings wieder aufzunehmen.“ Und versprach: „Wir stehen der LGO als Partner zur Seite und sollte es eine finanzielle Lücke geben, springen wir ein.“

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