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Polizei ermittelt

Hunde-Halter melden sich wegen des totgebissenen Rehs

Lüdinghausen Die Suche nach der Todesursache des totgebissenen Rehs in Lüdinghausen nimmt Fahrt auf. Die Halter des verdächtigten Golden Retrievers haben sich am Montagabend bei der Polizei gemeldet. Jetzt fangen die Untersuchungen für die Polizei erst richtig an.

Hunde-Halter melden sich wegen des totgebissenen Rehs

Ein Hund soll das Reh in Lüdinghausen gerissen haben (Symbolbild). Foto: picture alliance / dpa

Beim Anblick des Rehs sei der Jagdinstinkt des Hundes durchgekommen, teilt die Polizei mit. Dabei hatten die Halter das Tier als vollkommen friedlich beschrieben. „Sie haben ihren Hund wiedergefunden und ein verletztes Reh in der Nähe“, sagte Rolf Werenbeck-Ueding von der Polizei auf Anfrage dieser Redaktion.

Revierinhaber in solchen Fällen informieren

„Es tat ihnen sehr leid, dass das Reh gestorben ist“, so Werenbeck-Ueding weiter. Ob es aber wirklich der Hund der Halter ist, die sich nun bei der Polizei gemeldet haben, müssen nun weitere Ermittlungen zeigen. Sollte sich die Vermutung bestätigen, geht der Fall an die Stadt Lüdinghausen. Die ermittelt dann, ob es sich um einen Verstoß gegen das Landeshundegesetz handelt. „Ich kann allen Haltern nur empfehlen, ihre Hunde an die Leine zu nehmen. Man weiß nie“, so Franz-Josef Schulze Thier, Vorsitzender der Kreisjägerschaft.

Lüdinghausen Diese Geschichte ist absolut ungewöhnlich: Die Polizei befreit ein Reh, das sich in einem umzäunten Garten verirrt hatte. Doch die Freiheit ist ein flüchtiges Glück für das Tier. Kurz darauf wird genau dieses Reh getötet. Die Polizei hat aber eine Spur.mehr...

Doch wie verhält man sich, wenn der Hund ein wildes Tier getötet hat oder man eventuell ein Reh mit dem Auto anfährt? „Man muss den Revierinhaber informieren“, sagte Schulze Thier, denn der Inhaber sei für das Tier verantwortlich. Hat man die Nummer nicht parat, gilt es die Polizei anzurufen.

Sollte das Tier auf einer Straße liegen, darf man es an den Straßenrand ziehen. „Man darf es nur nicht mitnehmen“, sagte Werenbeck-Ueding. Sonst ermittele die Polizei wegen Jagdwilderei.

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