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Bedarfsgerechtes Fahren

Olfener Projekt wurde offiziell in den Dienst gestellt

OLFEN Das Projekt "Bedarfsgerechtes Fahren" ist gut eingeschlagen. Das verriet der Vorsitzende des Bürgerbusvereins gegenüber Politikern und anderen offiziellen Vertretern. Das Projekt laufe sogar so gut, dass es demnächst auch in anderen Städten eingesetzt werden könnte.

Olfener Projekt wurde offiziell in den Dienst gestellt

Ein Tablet-Computer zeigt den Fahrern wie Manfred Kostrewa die Route an. Die Ehrenamtler hätten diese Technik gut angenommen, berichtet Kostrewa.

Die aktiven Fahrer des Bürgerbusvereins Olfen kennen es seit Mitte Januar. Am Samstag wurde das bedarfsgerechte Fahren nun offiziell in den Dienst gestellt. Bürgermeister Josef Himmelmann, Beigeordneter Wilhelm Sendermann, Vertreter der Parteien, der Bürgerstiftung Unser Leohaus und Heinrich Möller, RVM Verkehrsplaner, machten sich ein Bild von dem "Olfener Modell". So wird das Pilotprojekt bereits genannt. "Wir haben mehrere Interessenten in den Nachbarstädten und sogar aus Baden-Württemberg wurde ich angeschrieben", sagte Christoph Kötter, Vorsitzender. Der Olfener Bürgerbusverein ist der erste Verein in ganz Nordrhein-Westfalen, der dieses Angebot durchführt. Das System soll nach der Testphase auch in anderen Städten eingeführt werden. Dass es schon jetzt ein Erfolg ist, besagten die Zahlen, die Manfred Kostrewa bekannt gab.Gute Zahlen Er stellte den Vergleich zum alten System an. Sie zeigten, dass bei mehr Fahrgästen weniger Kilometer am Tag und pro Fahrgast gefahren werden. "Durch Routenoptimierung erhalten wir diese Zahlen, die für sich sprechen. Wir sind auf dem richtigen Weg", bestätigte Kötter. Dabei lobte er die Zusammenarbeit zwischen dem Bürgerbusverein, der Verwaltung und der Politik.2011 waren Himmelmann und Kötter im Verkehrsministerium, um den Weg in die neue Mobilität einzuschlagen. Die angebotene, komplizierte Technologie lehnten sie jedoch ab und entschieden sich für eine einfache Standarttechnologie. Mobiltelefon und iPad sind jetzt wichtige Einrichtungen im Bürgerbus. Himmelmann betonte, dass gerade im ländlichen Raum neue Systeme, neben dem Linienverkehr, gebraucht würden. Damit das neue System in Betrieb genommen werden konnte, darum hat sich Manfred Kostrewa intensiv gekümmert. Zusammen mit Julia Schinkler von der Stadt hat er die oft zeitaufwändige Hintergrundarbeit geleistet.Kein Linienbetrieb mehr Beim bedarfsgerechten Fahren gibt es keinen Linienbetrieb mehr. Die Kunden werden entweder von der Haustür zur eingerichteten Haltestelle oder von dort zur Haustür befördert. Zahlreiche Haltestellen wurden dafür in der Innenstadt neu errichtet. Die Außenbezirke erhielten an wichtigen Punkten Haltemöglichkeiten. Der Bürgerbus steht für Fahrten von 8 bis 18 Uhr bereit. Sie müssen vorher telefonisch, spätestens jedoch eine Stunde vor Fahrtbeginn, unter 389-389 angemeldet werden. Die Routenplanung erfolgt in der Mobilitätszentrale. Im Fahrzeug werden die Daten auf einem iPad abgerufen. Danach werden die Haltepunkte abgefahren.

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