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Geschmückt zu Halloween

So wird das Heim einer Olfener Familie zum Horror-Haus

Olfen Wenn es dunkel wird an Halloween, verwandelt sich das Haus von Familie Hülk in die Heimat des Horrors. Grabsteine, Kürbisse, Untote und sogar eine Nebelmaschine machen das Haus zu einem gruseligen Blickfang. Doch dabei bleibt es nicht. Der 13-jährige Kevin hat gleich mehrere begehbare Attraktionen aufgebaut.

So wird das Heim einer Olfener Familie zum Horror-Haus

Nico Hülk (r.) hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug. Foto: Mario Bartlewski

Ein Untoter kämpft sich seinen Weg aus seinem Grab zurück an die Oberfläche, während im Hintergrund der Nebel zischt. Es ist schaurig am Haus von Familie Hülk am Beethovenweg. Einmal im Jahr krempelt der 13-jährige Kevin alles rund um das Haus um, damit es an Halloween zum Blickfang in der Nachbarschaft wird.

„Weihnachts-Deko war mir zu langweilig“, erinnert sich Nico Hülk an die Zeit zurück, als er auf die Idee für das Schmücken kam. „Dann haben die Nachbarn ein wenig was zu Halloween gemacht und ich wollte das toppen.“ Das war vor drei Jahren. Seitdem kleidet er das Haus der Eltern jedes Jahr passend zu einem Motto – und stattet es mit mindestens einer großen Attraktion aus.

Liebevolle Details führen zur Friedhofs-Atmosphäre

Im Vorgarten begrüßen zahlreiche Grabsteine – gespickt von liebevoll angebrachten Details – die jungen Gäste, die auf der Suche nach Süßigkeiten vorbeikommen. Spinnenweben, Untote und eine Nebelmaschine befinden sich im Vorgarten. Aber auch geschnitzte Kürbisse dürfen nicht fehlen, die Nico selbst geschnitzt hat: „Mittlerweile habe ich da richtig Übung drin und brauch gar nicht mehr so viel Zeit.“

Knapp 20 Minuten braucht Hülk, um aus einem Kürbis ein Element für seine Halloween-Deko zu machen. Seit September arbeitet er hingegen an zwei große Attraktionen. Bevor es Süßigkeiten gibt, müssen sich Kinder durch einen selbst gebauten Tunnel kämpfen, der voller Spinnweben ist. Besondere Atmosphäre verleiht dem Tunnel eine Schwarzlicht-Lampe, durch die die Netze erstrahlen.

Vorbereitungen für Halloween laufen schon seit September

Die Garage der Familie wird hingegen zu einem dunklen Gang, ein Beamer zeigt dabei ein schauriges wieder. Doch dabei soll es nicht bleiben, denn Nico und seine Freunde wollen ihre Gäste so richtig erschrecken: „Was dann passiert, muss noch geheim bleiben.“ Klar ist hingegen schon das Motto in diesem Jahr: Killer-Clowns. Im Gespräch war das schon im vergangenen Jahr. Doch die zahlreichen Gewalttaten von als Clowns verkleideten Menschen verhinderten das Motto. Stattdessen gab es für die Besucher eine begehbare Geisterbahn.

So sieht das Horror-Haus von Familie Hülk aus

Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk (r.)  hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk (l.) hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.
Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei sein Freund Kevin Klug. Nico Hülk hat für Halloween das Haus seiner Eltern dekoriert. Geholfen hat ihm dabei unter anderem sein Freund Kevin Klug.

Doch wie lange braucht man für Planung und Aufbau? „Aufgestellt ist das meiste in einer Stunde“, sagt Nico. Das gelte allerdings nicht für den Spinnen-Tunnel und die Attraktion in der Garage. Dafür laufen die Planungen bereits seit September. „Aber es lohnt sich jedes Mal wieder“, so der Halloween-Fan.

Besonders zurückhalten muss er sich, wenn er die Besucher erschreckt. „Dann muss ich immer richtig laut lachen.“ Und das kommt gar nicht so selten vor. Etwa 40 Kinder haben im vergangenen Jahr zu Halloween das Haus besucht. „Und es werden immer mehr, weil es sich immer mehr rumspricht“, sagt Nico Hülk.

Nico Hülk plant alles ohne die Hilfe seiner Eltern

Von Jahr zu Jahr sammelt sich mehr Deko an. Besonders stolz ist Vater Christoph, weil Nico alles ohne Hilfe der Eltern plant und organisiert. „Ich bin eigentlich gar kein Halloween-Fan“, sagt er, fügt aber hinzu: „Durch Nico finde ich es immer besser und er kann seine Kreativität auch verbessern.“ Und da darf auch ein passendes Kostüm nicht fehlen.

Während die meisten seiner Freunde Clowns-Kostüme tragen, trägt Nico Hülk ein sogenanntes Broken-Face. Ein Gesicht, das durch Schminke so aussieht, als ob es auseinander bricht. Hinzu kommen Kunstblut und farbige Kontaktlinsen. „Das wird die Nacht des Jahres für uns“, sagt der 13-Jährige. Doch danach muss alles wieder auf den Dachboden, ehe es im kommenden Jahr wieder losgeht.

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