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Handball

Wie in einem Trainingsspiel

Olfen Gegen die ETG Recklinghausen II ist den Kreisliga-Handballern des SuS Olfen am Samstag der höchste Sieg seit einem halben Jahr gelungen. Das 33:15 (17:5) in der Halle in Olfen war der höchste Sieg seit dem 18. März, als der SuS den TuS Hattingen III mit 38:16 besiegte. So viele Siege hatte der SuS Olfen seitdem aber auch gar nicht feiern können.

Wie in einem Trainingsspiel

Timo Lemberg gewann mit Olfens Handballern das Ligaspiel gegen Recklinghausen am Samstag in der Olfener Sporthalle. Der Sieg war wichtig: für das Punktekonto und das Selbstvertrauen. Foto: Weitzel

Handball, Kreisliga
SuS Olfen - ETG Recklinghausen II 33:15 (17:5)

Nach der langen Sommerpause waren die Olfener nicht gut in die neue Saison gestartet. Durch den Sieg gegen das Schlusslicht im Kellerduell – Olfens zweiter Saisonsieg – verschaffte sich der SuS als Zwölfter Luft im Abstiegskampf und tankte vor allem viel Selbstvertrauen. Das sagte nach der Schlusssirene auch Olfens Kapitän Benedikt Höning: „Wir haben ordentlich Tore rausgeholt, das tut der Mannschaft mal wieder gut.“

Gegen die junge Recklinghäuser Mannschaft war Olfen von der ersten Sekunde an tonangebend und verlor seine erdrückende Dominanz nur in Phasen in Hälfte zwei zeitweise. Nach einem 8:0-Lauf in den ersten zehn Minuten – Kreisläufer Dominik Winkler (3), Lukas Scholten (3) und Höning (2) spielten wie entfesselt – drohte den punktlosen Gästen auch im Olfener Holztempel ein Debakel.

Der SuS spielte hoch konzentriert: Hinten schloss die 6-0-Abwehr jede Lücke. Körperlich war Olfen gegen die Recklinghäuser, die zahlreiche A-Jugendliche im Aufgebot hatten, überlegen. Kapitän Benedikt Höning hätte es vom Kampfgewicht her mit den ihm gegenüber zart gebauten Benjamin Heuer auf Linksaußen und Nicolas Rathmer im Rückraum wohl zusammen aufnehmen können. Und wenn dann doch einmal ein Wurf auf das Olfener Tor kam, war Nicolas Bölken auf seinem Posten. Er ahnte auch scheinbar unhaltbare Würfe voraus. Erst nach 13 Minuten nahm Olfens Torwart den ersten Ball aus dem Netz.

Vorne liefen die Angriffe wie am Schnürchen. Mit dem zweiten Viertel der Spielzeit trafen auch die Einwechselspieler. Timo Lemberg, Marcel Oberhag und Jan Dreber waren erfolgreich. „Wir sind konzentriert an die Sache gegangen. Es war ein Kellerduell und es war wichtig, dass der Knoten mal platzt“, sagte Linksaußen Oberhag.

Wunderschön über vier Stationen spielten Olfens Handballer das 14:1 durch Kreisläufer Alexander Cremer heraus und bekamen dafür auch Beifall von den 50 Zuschauern auf der Tribüne. „Man muss dabei sagen: Sicherlich war das heute kein Gegner. Trotzdem gibt es nachher nur böse Fouls und Theater, wenn man nicht mit der nötigen Einstellung in so eine Partie geht. Im Nachhinein war es überraschend, wie deutlich es wurde, weil keiner wusste, wer da kommt“, sagte Höning.

So wurde es in Hälfte zwei ein Trainingsspiel. Olfens Trainer Heino Rickmann wechselte durch, probierte es mal mit zwei Kreisläufern, mal mit nur einem. „Unter Spielbedingungen oder wenn man es im Training gegen die eigenen Mitspieler übt – das ist nicht dasselbe“, sagte Höning. „Wir wollten den Faden nicht verlieren. Sonst kann es auch mal sein, dass du letztendlich doch noch schaukelst. Das ist dann unangenehm“, sagte Oberhag.

In der Schlussphase hatte Olfen dann kurioserweise sogar dreifaches Unterzahltraining. Dass das Gespann bis zum Schluss kleinlich pfiff, regte sogar ETG-Spieler Heuer auf, der nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe gegen Winkler ungläubig die Hände vor das Gesicht schlug. Bei solch einem Spielstand... Doch selbst mit Drei gegen Sechs traf Höning noch das Tor. „Bewerten kann man das Spiel nicht. Punkte sind Punkte“, sagte Höning hinterher.

Team und Tore

SuS: Bölken, Billermann - Winkler (4), Scholten (9/7), Oberhag (4), Cremer (3), Kaschinski (2), Elsner (2), Lemberg (2), Dreber (2), Höning (5)

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