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Projekt des Heimatvereins

Familien pflanzten erste Bäume auf der Babywiese

Erle Auf diesen Tag hatten die Mitglieder des Heimatvereins Erle lange hingearbeitet. Am Samstag pflanzten 18 Familien Obstbäume auf der Babywiese.

Familien pflanzten erste Bäume auf der Babywiese

Für Eltern und Kinder war das Pflanzen der Obstbäume auf der Babywiese am Samstag ein tolles Erlebnis. Foto: Michelle Hoffmann

Bei herrlichem Wetter trafen sich am Samstagmittag die Familien aus Erle hinter der Mühle, um auf der „Babywiese“, Obstbäume mit ihren Kindern oder für ihre Kinder zu pflanzen. Mit Schaufeln, Gummistiefeln und Gießkannen gewappnet, buddelten die Kinder die vorgefertigten Löcher weiter aus, setzten ihren kleinen Baum hinein und buddelten das Loch wieder zu. „Die Wurzeln dürfen nicht zu tief in der Erde sein“, ließen sich die Kinder von Norbert Sabellek, Vorsitzer des Heimatvereins, erklären.

Bäume sollen schnell Obst tragen
Wenn der Baum gerade steht, muss die Erde etwas platt getreten werden. Dann wurde das erste Mal gegossen. „Das macht total viel Spaß, Bäume zu pflanzen. Und ich freue mich schon, wenn ich die ersten Äpfel essen kann“, sagte der acht jährige Anton, der zusammen mit seinen drei Geschwistern vielleicht schon im nächsten Jahr erste Früchte ernten kann. „Wir haben uns extra für Obstbüsche entschieden, die tragen schon nächstes, spätestens übernächstes Jahr Früchte und bleiben auf einer Höhe von etwa zwei Metern, sodass sie für die Kinder gut zu erreichen sind“, sagte Norbert Sabellek.

Neues Ausflugsziel

„Wir haben zwei Apfelbäume, einen Mirabellen-Baum und einen Birnenbaum“, zeigte sich Anton bestens informiert. „Wir haben jetzt ein neues Ausflugsziel, hier können wir picknicken und unser eigenes Obst pflücken“, sagt sein Vater Wenzel Schierenberg. „Und vor allem haben die Kinder dann immer eine Verbundenheit mit ihrem Ort, auch wenn sie mal groß sind“, sagt er. Ein paar Bäume weiter, pflanzte Familie Kerkhoff. „Ich fand die Idee für meine Enkelkinder so schön, so sehen sie, wie alles wächst, und lernen auch, das Obst wertzuschätzen. Es kommt ja oft vor, dass das Obst angebissen und weggeschmissen wird“, so die Oma. Und die Enkelkinder freuten sich auch. „Jetzt kann ich meinen Baum immer besuchen kommen. Ein Freund von mir wohnt hier ganz in der Nähe. Wenn ich bei dem bin, kann ich auch nach meinem Baum sehen“, freut sich der sechsjährige Max. Insgesamt wurden bei der Premiere auf der Erler Babywiese 32 Bäume gepflanzt, „aber das war erst der Anfang, der Park wird noch ausgeweitet und gestaltet. Es werden Wege angelegt, Bänke gebaut und die Bäume können von den Familien noch schön geschmückt werden“, sagte Sabellek.

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