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Schlösser- und Burgentag

"Ich staune über so viele Besucher"

Die Premiere ist gelungen. Viele Raesfelder und Auswertige besuchten am Samstag und Sonntag das Schloss Raesfeld zum Burgen- und Schlössertag. Das stattliche Schloss aus dem 12. Jahrhundert war ein historischer Gastgeber und Besuchermagnet.

"Ich staune über so viele Besucher"

Angelika Gößling führte die vielen interessierten Besucher durch die Schloßanlage

Die wissbegierigen Besucher ließen sich durch das Gemäuer und die Schlosskapelle führen und waren von den ungewöhnlichen Aktionen begeistert. Die beiden Führer Angelika Gößling und Walter Großewilde hatten alle Hände voll zu tun. Am Samstagabend ging es los. Eine Schlossanlagenführung, die Besichtigung der Werkstätten und eine Vorlesestunde eröffneten das Programm. Daran schlossen sich bis 23 Uhr eine Hütevorführung mit Border-Collies, eine Vorlesestunde im Sterndeuterturm, Wanderungen um das Schloss und eine Besichtigung des Abendhimmels mit den Sternenfreunden der Sternwarte Borken an.

Walter Großewilde war begeistert: „Ich staune, dass so viele Besucher da sind, schließlich findet der Burgen- und Schlössertag zum ersten Mal statt. Unsere Attraktionen sind alle kostenlos.“ Jürgen und Claudia Pennekamp waren mit ihren zwei Töchtern extra aus Rhede angereist, um den Schlösser-Tag zu erleben. „Wir sind zum ersten Mal bei so einer Veranstaltung. Unsere Mädchen wollen gleich zur Vorlesestunde mit Märchen und Gruselgeschichten. Danach werden wir uns die Border-Collie-Vorführung anschauen“.

Eingemauertes Herz

Die neugierigen Besucher der Schlosskapelle waren erstaunt, als Angelika Gößling sie durch die Geschichte des Schlosses führte. Da gab es Interessantes und Beeindruckendes zu erfahren. Das in der Wand eingemauerte gräfliche Herz faszinierte genauso, wie der unter einem Teppich verborgene Eingang zur gräflichen Gruft. Am Sonntag begann der Veranstaltungstag schon um 5 Uhr morgens. Es ging hinauf zur Morgenstunde auf den Sterndeuterturm und dann Schlag auf Schlag weiter. Eine Exkursion durch den Tiergarten, ein mittelalterliches Frühstück und ein Rittertraining im Schlosswald folgten. Den Tag rundeten eine Präsentation über die Entstehung des Schlosses und eine „Brainrallye“ ab. Es ist geplant, nunmehr die Veranstaltung jährlich durchzuführen.

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