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Open Grid Europe

Rätsel gelöst: Kreisender Helikopter überprüft Gasrohre

SCHWERTE Das Rätsel um den auffälligen weißen Hubschrauber, der zuletzt mehrfach über dem Stadtgebiet kreiste, ist gelöst: Das Unternehmen Open Grid Europe ließ seine Ferngasleitungen aus der Luft kontrollieren.

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Mit dem Laserscanner überprüfte der Hubschrauber die Dichtigkeit der Ferngasleitungen von Open Grid Europe im Raum Schwerte.

Regelmäßig lässt Open Grid Europe seine Ferngasleitungen mit dem Hubschrauber auf Dichtigkeit überprüfen. Von Schwerte aus ist er jetzt Richtung Rheda-Hannover weitergeflogen.

„Sogenannte alte Leitungen wurden abgeflogen, um sie auf mögliche Undichtigkeiten zu überprüfen“, erklärt Unternehmenssprecher Helmut Roloff. Von Olpe hatte sich der Helikopter zum Ruhrtal vorgearbeitet. Jetzt ist er Richtung Ostwestfalen weitergeflogen, um insgesamt 3000 Kilometer Gaspipeline unter die Lupe zu nehmen, die vor 1957 verlegt worden sind.

Mit Infrarot-Lasersystem

Ein bis zweimal im Jahr – so Roloff – werden die Ferngasleitungen per Leckagemessung überprüft. Neuerdings aus der Luft. An Bord eines Hubschraubers ist ein Infrarot-Lasersystem installiert, das selbst kleine Konzentrationen von Methangas aufspüren kann.„Der Laserscanner tastet die Mittelachse des Rohres ab“, weiß Roloff. Per GPS wird er automatisch auf die Trasse ausgerichtet. Ein Teil des ausgesandten Lichts gelangt zurück in den Detektor und wird analysiert. Dabei macht man sich zu Nutzen, dass bestimmte Lichtfrequenzen vom Methan absorbiert werden. Auf diese Weise sind selbst kleinste undichte Stellen zu entdecken.

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Mit dem Laserscanner überprüfte der Hubschrauber die Dichtigkeit der Ferngasleitungen von Open Grid Europe im Raum Schwerte.

Regelmäßig lässt Open Grid Europe seine Ferngasleitungen mit dem Hubschrauber auf Dichtigkeit überprüfen. Von Schwerte aus ist er jetzt Richtung Rheda-Hannover weitergeflogen.

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