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Katzen suchen Zuhause

Schwerter Tierheim hat Kapazitätsgrenze erreicht

SCHWERTE Felix, Simba und Spiky gehören zu den 18 Katzen, die zurzeit im Tierheim in Schwerte-Westhofen wohnen. Für eine 19. Katze ist eigentlich kein Platz mehr, Fundtiere müssen aber weiter angenommen werden. Chefin Catharina Seelig erklärt, warum Katzen im Tierheim landen und wie sie die Katzen der Woche, Timo und Til, adoptieren können.

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Rosemarie Seelig sitzt am Empfang des Tierheims. Gina ist die Hauskatze dort. Sie kam einst als Fundkatze nach Westhofen und gehört nun zum Inventar.

Timo ist 2014 geboren, ist sehr zutraulich und verschmust.

Til ist der Bruder von Timo und sucht zusammen mit ihm ein neues Zuhause.

Das Tierheim hat mit den 18 Katzen jedoch seine Kapazitätsgrenze erreicht. „Fundtiere müssen wir noch annehmen“, erklärt Tierheimleiterin Catharina Seelig. Wer aber seine Katze abgeben möchte, für den könne man im Moment wenig machen. Vor allem weil die Sommermonate die Zeit sind, in der viele Katzen im Tierheim landen.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Mal ist es tatsächlich die Katzenhaar-Allergie, mal ein Umzug und mal auch nur die Fehleinschätzung, wie viel Pflege so ein Tier braucht. Nicht mehr so häufig gäbe es Menschen, die ihre Tiere vor dem Urlaub aussetzen oder abgeben. Auch ehemalige Weihnachtsgeschenke, die dann im Tierheim landen, seien die Ausnahme.

Mehr Katzen als Hunde

„Normalerweise sind Katzen gut zu vermitteln“, erklärt die Tierheimchefin. Die Vermittlungszahlen liegen über denen von Hunden. Andererseits gibt es auch mehr Katzen als Hunde, sodass sie häufiger im Tierheim landen. 117 Katzen waren im vergangenen Jahr im Tierheim abgegeben worden, und fast alle fanden neue Besitzer.

Zurück blieben die schwierigen Fälle. Tiere, die wie Seelig sagt, einen eigenen Charakter haben. So wie Felix. Der schwarze Kater reagiert unwillig, als die Tierheimchefin ihn für ein Foto hochheben will. Andere Tiere sind krank und benötigen besondere Medikamente oder Schonkost, wie Spyky und Simba.

Die Geschichte von Hauskatze Gina

Wieder andere Katzen sind nicht ganz stubenrein, wie Gina. Die Katze war trächtig von ihrer Familie nach einem Umzug einfach vor dem alten Haus zurück gelassen worden. Im Tierheim bekam sie dann Nachwuchs. Weil aber Vermittlungsversuche daran scheiterten, dass Gina von Zeit zu Zeit in die Wohnung pinkelte, durfte sie im Tierheim bleiben. „Hier ist eh alles gekachelt“, sagt Catharina Seelig. Nur manchmal müsse eine Jacke dran glauben.

Wie bekommt man eine Katze aus dem Tierheim?

Wer eine Katze aus dem Tierheim haben will, muss zwischen 80 und 150 Euro Schutzgebühr zahlen. Das klingt viel. Die Katzenvermittlung sei aber ein Zuschussgeschäft, sagt Seelig. Denn das Tierheim sorgt für Impfungen, Kastration und eine Wurmkur. Das kostet im Schnitt mehr Geld als die Vermittlung einbringt.

Diese Woche sind die Katzenbrüder Timo und Til (s. Foto) die Tierheimtiere der Woche. Die Kater sind 2014 geboren, gechipt, kastriert und geimpft. Timo ist braungetigert und weiß, Til schwarz-weiß. Beide Kater sind sehr zutraulich und verschmust. Sie sind durchaus auch für Katzenanfänger geeignet. Timo hat eine undichte rechte Herzklappe. Momentan bedarf diese aber noch keiner Behandlung.

Kontakt zum Tierheim


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Rosemarie Seelig sitzt am Empfang des Tierheims. Gina ist die Hauskatze dort. Sie kam einst als Fundkatze nach Westhofen und gehört nun zum Inventar.

Timo ist 2014 geboren, ist sehr zutraulich und verschmust.

Til ist der Bruder von Timo und sucht zusammen mit ihm ein neues Zuhause.

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