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Selmer Altstadt

Das passiert beim Glitzerwald und Adventsmarkt

Selm Der Glitzerwald soll die Selmer schon vor dem ersten Advent in weihnachtliche Stimmung versetzen. Dafür benötigt die Stadt nicht nur Bäume.

Das passiert beim Glitzerwald und Adventsmarkt

Organisatoren und Sponsoren freuen sich auf den Glitzerwald und den Adventsmarkt in der Altstadt: Pfarrer Claus Themann (v.l.), Wilfried Reckers, Maria Allnoch (innogy), Markus Dammann (Hellweg Baumarkt), Volker Brüning (Werbegemeinschaft), Bürgermeister Mario Löhr und Malte Woesmann (Stadt Selm). Foto: Foto: Norbert Zolda/Stadt Selm

Der Kirchplatz an der Friedenskirche in der Selmer Altstadt verwandelt sich in einen Tannenwald mit Glühwein, deftigem Essen und Musik. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.

Was genau hat es mit dem Glitzerwald auf sich?
Ein Wald in der Stadt, wie Bürgermeister Löhr am Mittwoch erklärte. Dafür werden auf dem Platz vor der Friedenskirche in der Altstadt 60 Tannen unterschiedlicher Größe aufgestellt. Zwischendrin befinden sich drei Holzhütten, in denen es Glühwein und Essen zu kaufen gibt. Der Clou: Unter den Bäumen gibt es Stehtische, die so angepasst sind, dass sie perfekt unter die Tannen passen.

Gibt es auch Musik?
Klar, dafür sorgt Veranstalter Wilfried Reckers, der auch für „Selm trifft sich“ verantwortlich war. An den einzelnen Tagen treten Bands auf. Am Mittwoch, 29. November, wird das Duo Männerwirtschaft auf der Bühne stehen. Das Vater-Sohn-Duo Wirsing bildet am 30. November den Abschluss der Konzertreihe. Passend zum Namen der Band gibt es im Gastronomiebereich Wirsing zu essen.

Wie aufwendig ist es, den Kirchplatz in einen Wald zu verwandeln?
Auf jeden Fall wurde dafür viel Zeit eingeplant. Der Aufbau beginnt in der kommenden Woche. Am Montag werden zunächst die Betonfundamente für die Bäume gegossen, damit sie auch sicher stehen können. Am Dienstag kommen dann die 60 Bäume, die alle ihren Platz auf dem Kirchplatz finden müssen: eine logistische Herausforderung.

Und der Adventsmarkt?
Der schließt sich nahtlos an den Glitzerwald an. Der Glitzerwald beginnt am Freitag, 24. und endet am Donnerstag, 30. November. Mit einer DJ-Party ab 18 Uhr geht es am Freitag los. Wer mag, kann aber auch schon vorher durch den Wald schlendern. Ab 16 Uhr wird dort Bewirtung angeboten. Von Freitag, 1. Dezember (von 18 bis 22 Uhr), bis zum ersten Adventssonntag, 3. Dezember, ist dann der Adventsmarkt geöffnet (Samstag 15 bis 22 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr). Am Sonntag haben die Geschäfte in der Altstadt außerdem geöffnet. Insgesamt beteiligen sich in diesem Jahr 62 Stände von Vereinen und Organisationen am Markt. Der größte Teil kommt aus Selm, aber auch Vereine aus Werne und Unna sind dabei.

Wie ist der Markt in diesem Jahr aufgebaut?
Insgesamt erstreckt sich der Markt jetzt über einen größeren Teil der Ludgeristraße. Neu hinzugekommen ist das Stück nördlich zur Südkirchener Straße. Dadurch sollen die Geschäfte der Ludgeristraße besser eingebunden werden, so Bürgermeister Mario Löhr. Allerdings ist auf dem Kirchplatz durch den Glitzerwald nun weniger Platz. Dort befinden sich nur drei Gastronomie-Stände.

Eierpunsch und Selbstgebasteltes boten dort in den vergangenen Jahren zum Beispiel die Landfrauen aus Selm, Bork und Cappenberg an. „Eigentlich war das ja immer ein schöner Platz“, sagt die Vorsitzende Annemarie Gremme auf RN-Anfrage. Traurig ist sie aber nicht über den deutlich weiter entfernten Standplatz im Brink. „Wir haben den neuen Platz ja noch gar nicht ausprobiert“, sagt sie. Gremme ist sich aber sicher, dass trotzdem genug Menschen ihren Stand finden werden.

Gibt es ein Vorbild für den Selmer Glitzerwald?
Die Inspiration komme aus Goslar, wo es einen ähnlichen Weihnachtswald unter anderem Namen gebe, so Bürgermeister Löhr. Der gewählte Name Glitzerwald solle Programm sein: „Der Wald wird abends erleuchtet.“ „Ich bin sicher, dass es ein Volltreffer wird“, meint Löhr: weil die Selmer offen sind für Neues“.

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