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Fußball: Kreisliga A

Diedrich rückt bei der SG Selm zwischen die Pfosten

SELM Kein Team hatte eine so lange Vorbereitung wie Fußball-Kreisligist SG Selm. Fast zwei Monate schufteten die Selmer für den Saisonstart am Sonntag (15 Uhr, Sandforter Weg) gegen Rinkerode. Trainer Deniz Sahin ist sich sicher: „Wir haben die Zeit genutzt.“

Diedrich rückt bei der SG Selm zwischen die Pfosten

Florian Diedrich steht beim Ligaauftakt gegen Rinkerode im Tor des Fußball-Kreisligisten SG Selm. Diedrich kam vom VfB Lünen zu den Selmern.

Runderneuert präsentiert sich die SG Selm zum Start. Nach dem größten Personalumbruch der Vereinsgeschichte war vieles neu bei der SG: vom Trainer, der der SG Selm einen neuen Anstrich verpassen soll, bis hin zur Mannschaft, aus der fünf Gesichter des Kader der Vorsaison geblieben sind. „Wir wissen, dass wir noch nicht bei 100 Prozent sind“, sagte Sahin am Donnerstag. Das zu verlangen, wäre auch noch zu früh. Viel bewegt hat er trotzdem.

Schwerer Auftakt

Die Vorbereitung endet mit durchwachsenen Ergebnissen. Selm kassierte Niederlagen gegen Kreisligisten wie Olfen (0:2) und Preußen Lünen (2:3) und sogar gegen B-Ligist Fortuna Seppenrade (2:3), Sahin sah aber auch in diesen Auftritten viele couragierte Auftritte. Und immerhin gewann die SG auch Spiele und zeigte bei der unglücklichen Niederlage gegen Bezirksligist Nordkirchen (0:1) und dem starken Pokalauftritt gegen Ligakonkurrent Bösensell (2:4 nach Verlängerung) in Form. „Wichtig ist, dass wir aus den Startlöchern kommen. Wir haben ein schweres Auftaktprogramm und müssen die nötigen Punkte holen“, sagte Sahin, der nicht von der Haltung bei der Zielsetzung abweichen will: Ein Saisonziel gibt es nicht, das will er nach den ersten Spielen festlegen. Nur bitte kein Abstiegskampf! „Damit wollen wir nichts zu tun haben“, sagte Selms Trainer.

Sahin, der ein 4-2-3-1-System bevorzugt, aber auch ein 4-4-2 als Option sieht, hat auf die Torwartfrage eine vorläufige, aber keine endgültige Antwort gegeben. Florian Diedrich steht gegen Rinkerode zwischen den Pfosten. „Florian verdient es, von Anfang an zu spielen“, sagte Sahin. Er hat die Vorbereitung weitestgehend vollständig absolviert, während der eigentlich als Nummer eins gekommene Robert Botta sowie Daniel Oberbossel teilweise im Urlaub waren. Eine klare Nummer eins gebe es aber nicht. „Wir werden die Trainingsleistung beurteilen und was am besten für die Mannschaft ist“, sagte Sahin.

Konietzni mit guten Chancen

Während Stürmer Robin Paul den Saisonstart wegen eines Bänderrisses verpasst und Sahin hofft, dass er am zweiten oder dritten Spieltag wieder eingreifen kann, dürften viele Stammplätze im großen Kader schon vergeben sein, etwa an Alexander Eilers im Mittelfeld. Gute Chancen dürfte auch Fabian Konietzni haben. Der Ex-Leichtathlet bereitete Tore vor und traf auch selbst – Überraschungen sind bei dieser SG Selm aber möglich.

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