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Fußball

Erst ein Flutlichtausfall, dann eine 2:3-Pleite für den PSV Bork

Bork Der PSV Bork hat am Donnerstagabend in Bergkamen mit 2:3 verloren. Im Mittelpunkt stand das Flutlicht. Der Ausfall in der ersten Halbzeit wurde kontrovers diskutiert – und brachte Bork aus dem Tritt.

Erst ein Flutlichtausfall, dann eine 2:3-Pleite für den PSV Bork

Rostam Osmani (r.) war an beiden Borker Toren beteiligt. Am Ende verlor der PSV trotzdem mit 2:3 in Bergkamen. Foto: Reith

Nach zehn Minuten fielen auf dem nagelneuen Kunstrasenplatz im Nordbergstadion zwei der sechs Flutlichtmasten aus. In der rechten Ecke hinter Borks Tor und der linken hinter Bergkamens Tor wurde es düster. Doch das war nichts gegen den Totalausfall 20 Minuten später – um Punkt 20 Uhr.

Da führten Borks Kreisligafußballer hochverdient mit 2:0. Daniel Koch ging nach dem Teilausfall als Erstes ein Licht auf. Per Kopf traf er nach einer Ecke von Rostam Osmani. Das 2:0 schoss Osmani selbst nach schönem Zusammenspiel über die linke Seite mit Patrick Radtke. In der Mitte setzte sich der Borker Angreifer gegen seinen Gegenspieler durch und umkurvte auch noch Torhüter Tim Hohmann. Bei Gegner Bergkamen schienen am Donnerstagabend gegen den PSV die Lichter auszugehen – nicht nur sprichwörtlich.

Zappenduster war es jedoch gar nicht lange. Das Flutlicht sprang wieder an – dass es aber nicht komplett funktionierte, sondern zwei andere Masten streikten, sorgte für eine 25-minütige Unterbrechung. Alex Berger, Trainer der Bergkamener, sagte, dass er es für zu gefährlich hielt, zu spielen, und die Mannschaft nicht mehr spielt, wenn nicht alle sechs Masten funktionieren. Das kam bei Borks Verantwortlichen gar nicht gut an. „Geschmäckle“, nannte Geschäftsführer Dietmar De Sacco die Aussagen, „unsportlich“, fand sie PSV-Sportchef Jochen Glischinski.

Aber dann ging es ja doch weiter, als alle sechs Masten wieder liefen. Nur lief dann nichts mehr für die Borker. Marian Kuhn verursachte einen Foulelfmeter – eine klare Fehlentscheidung, hatte Kuhn doch nur den Ball gespielt. Trotz Licht hatte Schiedsrichter Arber Aliu den Durchblick verloren. Da tröstete es die Borker auch nicht, dass Jens Haarseim die Ecke geahnt hatte – nur noch 2:1. „Es war die beste halbe Stunde der Saison. Durch die Unterbrechung sind wir etwas aus dem Spiel gekommen“, analysierte PSV-Trainer Ingo Grodowski später am Abend.

Zwei Großchancen vergaben Frederik Köppeler und Osmani noch, auf der Gegenseite touchierte ein Freistoß von TuRa den Pfosten mit dem Pausenpfiff.

Bitter aus PSV-Sicht war, dass es die Borker in Hälfte zwei noch in der eigenen Hand hatten, Darius Brüggemann aber den laut Grodowski berechtigten Strafstoß nach Foul an Radtke zum 3:1 aber verschoss. Zehn Minuten später glich TuRa dann aus. Und als alle auf den Abpfiff warteten, unterlief Mirco Klomann dann ein saublöder Rückpass, verhungerte. Nils Rataj erlief den Ball – der Kurzschluss für den PSV. „Ich bin völlig fertig“, sagte Grodowski am Abend. Er fuhr nach dem Spiel enttäuscht und alleine zurück nach Bork. Ohne Punkte. Und auch ohne seinen Co-Trainer. Giuliano Buccini war unglücklich auf die Schulter gefallen. Ferndiagnose: ausgekugelt. Für ihn endete der Fußballabend in der Notaufnahme.

PSV: Haarseim - Buccini (83. Klomann), Pächer, Brüggemann, Kuhn, Radtke, Koch, Berndt, F. Köppeler, Schickentanz (80. Bressler), Osmani
Tore: 0:1 Koch (17.), 0:2 Osmani (24.), 1:2 Aslani (35.), 2:2 Kupfer (74.), 3:2 Rataj (89.)
Bes. Vork.: Brüggemann verschießt Foulelfmeter (62.)

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