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Fußball: Bezirksliga

FCN-Stürmer Joachim Mrowiec muss unters Messer

NORDKIRCHEN Nordkirchens Neuzugang Joachim Mrowiec muss operiert werden. Der 26-jährige Stürmer des Bezirksligisten, der Juli von Oberliga-Absteiger SpVgg Erkenschwick ans Schloss gewechselt ist, hat sich den Meniskus eingerissen.

FCN-Stürmer Joachim Mrowiec muss unters Messer

Für Joachim Mrowiec steht eine Knieoperation bevor. Am linken Knie ist ein Eingriff am Innenmeniskus des Neuzugangs notwendig geworden. Seit dem 29. Juli hat er Schmerzen.

Joachim Mrowiec lächelte am Mittwochabend bei der Pokalniederlage gegen Westfalenligist Gievenbeck (0:7) die notgedrungene Zuschauerrolle weg. „An dem Knie hatte ich das noch nicht“, sagte er ironisch in der Halbzeitpause. Fakt ist aber: Seine Leidenszeit geht weiter. Immer wieder plagte sich Mrowiec mit Verletzungen rum, das war schon in Beckum und Erkenschwick so. „Am rechten Knie hatte ich schon einen Meniskusabriss“, sagte er.

Nun traf es den Innenmeniskus am linken Knie. Passiert ist die Verletzung beim Gemeindecup am 29. Juli. Dann wurde es immer schlimmer. „Seitdem hat er weder trainiert noch gespielt“, sagte Nordkirchens Trainer Issam Jaber.

Eine MRT-Untersuchung brachte vergangene Woche Klarheit. Kommende Woche wird der Neuzugang, den die Nordkirchener als Ersatz für den abgewanderten Torjäger Emmanuel Peterson (Hombrucher SV) verpflichtet haben, in Sendenhorst operiert.

Die Ausfallzeit steht noch nicht genau fest, das hänge laut Mrowiec davon ab, wie umfassend die Operation sein wird. Noch ist unklar, wie viel vom scheibenförmigen Knorpel im Gelenk beschädigt ist. Zwischen vier und acht Wochen könnte die Fehlzeit liegen. Mrowiec peilt eigener Aussage zufolge den zehnten Spieltag für das Comeback an. Das wäre Mitte Oktober. „Er soll es vernünftig auskurieren lassen“, forderte Jaber gestern und bedauerte den Ausfall: „Für uns ist es bitter, so einen Mann können wir qualitativ gebrauchen. Er hätte uns weitergeholfen.“

Nicht der einzige Ausfall

Zum Saisonstart ist „Jockel“, wie sie Mrowiec in Nordkirchen nur nennen, aber nicht der einzige Ausfall. Auch Marian Tüns, der am Trommelfell operiert wird, fehlt wohl vier Wochen – eine Alternative weniger vor dem wichtigen ersten Auswärtsspiel der Saison am Sonntag (15.15 Uhr, Derner Straße 423b, Dortmund) beim Überraschungsteam der Vorsaison, Viktoria Kirchderne.

Denn Nordkirchen drohen in der Abwehr Engpässe, wenn auch Tobias Temmann passen müsste. Der Innenverteidiger humpelte am Mittwoch eine Viertelstunde vor dem Abpfiff vom Platz und kühlte dann den rechten, vorderen Oberschenkel. Eine Entscheidung könnte heute beim Training fallen. Dann wäre das logische Innenverteidiger-Duo Nils Venneker/Jonas Wilde.

NORDKIRCHEN Keine Chance: Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen ist am Mittwochabend mit 0:7 (0:2) gegen den Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck aus dem Kreispokal ausgeschieden. Siebenmal knallte der Ball im Nordkirchener Tor ein. Ein weiteres Mal knallte es neben dem Platz.mehr...

Fraglich ist auch noch Bülent Gündüz. Der Offensivakteur verbreitete an der Seitenlinie gegen Gievenbeck dafür gute Laune als Linienrichter. Randnotiz: Nicht über die vollen 90 Minuten. Denn nachdem Gievenbecks Betreuer auf der Gegenseite nach dem 0:6 die Arbeit eingestellt hatte („Ich hab keinen Bock mehr“) quittierte auch Gündüz den Dienst. Am Sonntag braucht der FCN ihn in Bestform – auf, nicht neben dem Feld.

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