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Fußball: Kreisliga A

PSV Bork verliert sein Heimspiel - Die Übersicht

SELM Die beiden Fußball-Kreisligisten PSV Bork und TuS Niederaden sind am Sonntag, 20. August, aufeinandergetroffen. Niederaden ging dabei mit einem 3:1 als Sieger vom Platz, Bork hatte Personalprobleme im Sturm. Bezirksliga-Absteiger SuS Olfen hat zum zweiten Mal in dieser Saison in der Kreisliga A eine 2:0-Führung verspielt.

PSV Bork verliert sein Heimspiel  - Die Übersicht

Diesen Schuss von Tobias Müller (r.) hat PSV-Torwart Jens Haarseim gehalten. In der 13. Minute war er ohne Chance.

Fußball: Kreisliga A2 Unna /Hamm GS Cappenberg - Rot-Weiß Unna II 7:0 (1:0)

Fußball-Kreisligst GS Cappenberg hat mit einem 7:0-Kantersieg die Reserve von Rot-Weiß Unna vom Platz gefegt. Knackpunkt war eine Rote Karte gegen den Schlussmann der Rot-Weißen in der 43. Minute.

„Wir haben einen langen Ball auf Nico Kuch geschlagen, er ist dann alleine auf den Torwart zu und war auch definitiv als Erster am Ball“, sagte GSC-Trainer Patrick Osmolski. Was dann passiert ist, muss an einen Bruce-Lee-Film erinnert haben. „Der Torwart ist rausgerannt und hat Nico so richtig kung-fu- und karatemäßig umgetreten“, erklärte Osmolski. Die Notbremse bestrafte der Unparteiische mit einer Roten Karte gegen Unnas Torhüter Fabio Liebner – mit einem Freistoß für Cappenberg setzte sich die Partie fort.

„Wir hatten vorher schon vier hundertprozentige Chancen, aber immer nur den Pfosten getroffen“, sagte Osmolski. Der Freistoß brachte dann die Erlösung. „Wirklich ansehnlich geschossen von Janis Drews. Großes Lob an den gegnerischen Ersatzkeeper (Danis Bairaktaridis, Anm. d. Red.), dass er den kalt gehalten hat“, sagte Osmolski. Den Abpraller schob aber GSC-Kapitän Benedikt Stiens ein – das erste von insgesamt sieben Cappenberger Toren.

„Wir haben von Beginn an richtig Gas gegeben“, sagte Osmolski. Die heiße Phase hatten die Cappenberger allerdings in der 70. bis 80. Minute. „Fünf Tore in zehn Minuten haben wir da geschossen“, sagte Osmolski.

Marius Mantei erhöhte erst in der 64. Minute auf 2:0, ehe die Gastgeber Gegentore für ihre Gäste aus Unna hageln ließen. Stiens machte in der 71. Minute seinen zweiten Treffer, Mantei seinen zweiten Treffer in der 76. Minute. Der kurz zuvor eingewechselte Tim Jesella schnürte seinen Doppelpack in der 74. und 79. Minute, Sebastian Drews traf in der 77. Minute zum 6:0. Osmolski: Das ist wirklich ein Zeichen, das wir hier gesetzt haben.“ 

TEAM UND TORE GSC: Grenigloh - Holtze, Drews, Mantei, Kuch (73.), Becker, Kwiatkowski, Drees, Pestinger, Stiens (80. Kneip), Grass (L. Hügemann (84.)Tore: 1:0 Stiens (45.), 2:0 Mantei (64.), 3:0 Stiens (71.), 4:0 Jesella (74.), 5:0 Mantei (76.), 6:0 Drews (77.), 7:0 Jesella (79.)Rote Karte: Liebner (43., Notbremse)

PSV Bork - TuS Niederaden 1:3 (0:2)

„Das war kein gutes Spiel von uns“, sagte Borks Trainer Ingo Grodowski. Die Gastgeber waren am Anfang zwar oft in Ballbesitz – so richtig etwas anfangen damit konnten sie allerdings nicht. Anders die Gäste aus Niederaden. In der 13. Minute traf Tobias Müller, der später noch die Gelb-Rote Karte sah, zum 0:1. Sechs Minuten später traf Matthias Kunde zum 0:2. Beide Tore fielen ähnlich, Bork war hinten nicht sortiert.

„Wir haben tief gestanden und haben Bork den Ball gelassen. Gefährlich wurden sie aber nie. Wir waren wach, wir waren schnell“, sagte Urban. Der Sieg ginge daher „in dieser Höhe auch in Ordnung“, sagte auch Grodowski.

Für Spannung sorgte in der 69. Minute der eingewechselte Artur Enders. Er stand bei einem Gewusel im Niederadener Strafraum genau richtig – nur noch 1:2. Doch die Euphorie des Anschlusstreffers währte nur zehn Minuten – dann erhöhte nämlich Niederadens Kapitän Dominik Hans per Strafstoß auf 3:1 für den TuS. Patrick Neumann marschierte zuvor einige Meter mit dem Ball in einem so hohen Tempo, dass nur noch Borks Pascal Zander ihn einholen konnte. Der traf ihn allerdings direkt hinter der Strafraumlinie – klarer Elfmeter. Zwei Minuten später sah Müller dann nach einem Foul an Rostam Osmani Gelb-Rot – nur sechs Minuten nach seiner ersten Gelben Karte. Doch die Überzahl half den Borkern nicht weiter.

TEAMS UND TORE PSV: Haarseim - Buccini, Pächer, Brüggemann, Berndt, Schickentanz (65. Hensler), J. Köppeler, Osmani, F. Kö peler (55. Enders), Koch, Zander (82. Klomann)TuS: Möller - Gotthardt (46. Genter), Hilgert (46. Gastmeister), Neumann, T. Müller, Hans, Kowalski, Schulze Beckinghausen, M. Müller (40. Williamson), Dvorak, KundeTore: 0:1 T. Müller (13.), 0:2 Kunde (19.), 1:2 Enders (69.), 1:3 Hans (79., Elfmeter)Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte gegen T. Müller (Niederaden, 81.)

Kreisliga A2 Ahaus/Coesfeld TSG Dülmen II - SuS Olfen 2:2 (0:2)

„Wir sind immerhin noch ungeschlagen“, sagte Olfens Trainer Michael Krajczy gestern Abend. Bei aller Ironie wurde Krajczy schnell ernst: „Wir sind einen Schritt weiter als letzte Woche. Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt“, stellte Krajczy fest, auch wenn er noch nicht ganz zufrieden war mit dem zweiten 2:2 im zweiten Saisonspiel. „Natürlich ist das irgendwo unbefriedigend. Aber da müssen wir uns selbst rausziehen“, sagte Krajczy, der in der Schlussminute noch einen Pfostentreffer seiner Elf sah – aber keinen Torjubel.

Den hatte es aber zu Beginn der zweiten Halbzeit gegeben. Daniel Czempik erzielte das 1:0 für die Olfener, nachdem er Niklas Mählmann hinterlaufen hatte. Michael Karwot, der die Mannschaft gestern als Kapitän aufs Feld geführt hatte, traf nach einer Stunde zum 2:0.

Der Spielverlauf war aber identisch mit dem 2:2 gegen den SV Gescher II – auch vor einer Woche hatte Olfen zwei Tore vorgelegt, ehe Gescher nachzog. Zehn schläfrige Minuten haben dem SuS schließlich den ersten Saisonsieg gekostet. In der 70. Minute und 78. Minute schlug es im Tor von Christian Götz ein.

„Am Ende stehst du da und weißt gar nicht, warum du 2:2 gespielt hast“, sagte Krajczy, der mit Olfen jetzt Neunter ist – und die Spitze ist nach zwei Spieltagen schon vier Zähler entfernt. Dass Lars Meier fehlte und auch Dennis Ayllon Castano nach einem Schlag auf den Rücken fünf Minuten nach seiner Einwechslung runter musste, verringert Krajczys Zahl der Optionen für die Offensive.

Nächster Olfener Gegner ist kommenden Sonntag (15 Uhr, Hoddenstraße, Olfen) Turo Darfeld (8.). Und dann soll endlich der erste Saisonsieg her.sre

TEAM UND TORE SuS: Götz - Czempik, Hellmich, Köster, Weidauer, Kilian, Brüggemann (74. Ayllon Castano, 79. Klask), Karwot, Neugebauer, Wilhelm, MählmannTore: 0:1 Czempik (51.), 0:2 Karwot (62.), 1:2 Nosal (70.), 2:2 Engbers (78.)

Kreisliga A2 Recklinghausen VfB Waltrop - Westfalia Vinnum 1:0 (0:0)

„Fußballerisch war das absolute Magerkost von beiden Seiten“, sagte Frank Bidar, Trainer des Kreisligisten Westfalia Vinnum, nach der 0:1-Niederlage seiner Mannschaft gegen den VfB Waltrop.

Die Waltroper Gastgeber haben das Spiel erst in der 84. Minute für sich entschieden. „Das war so eine Partie, bei der die Mannschaft verliert, die den ersten Fehler macht“, sagte Bidar. „Das waren dann leider wir.“ Die Vinnumer hätten, so Bidar, eine lange Flanke nicht verhindert. Fatih Cengiz stand dann zu weit von Waltrops Niklas Andrzejewski weg. „Der hat die Flanke volley genommen und den Ball aus zehn Metern ins Tor gehauen – so ein richtiger Sonntagsschuss“, sagte Bidar.

Bei Vinnum fehlten allerdings auch einige Spieler. „Wir wollen das nicht als Ausrede nutzen. Aber wenn die Yusuf Demir, Juri Lebsack und Sven Görlich fehlen, dann bricht dir die ganze Achse weg“, sagte Bidar. Dadurch konnten die Vinnumer „nicht an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen“, so Bidar.

Kurz vor dem Abpfiff hatte die Westfalia, laut Bidar, noch „viele dicke Chancen“, die sie allerdings nicht nutzte. „Wir hatten eigentlich über die vollen 90 Minuten spielerisch nichts zu bieten“, sagte Bidar und ergänzte: „Letztendlich muss man sich jetzt mit dem 0:1 in Waltrop abfinden.“

Für die Vinnumer war es die erste Niederlage in der jungen Saison, für Waltrop war es der zweite Sieg. In der Tabelle fehlen die verlorenen drei Punkte aber noch nicht – dafür ist es zu früh. Erst später in der laufenden Spielzeit könnte das 0:1 in Waltrop den Vinnumern teuer zu stehen kommen.

TEAM UND TOR Vinnum: Roser - Wessels (64. Asemann), J. Görlich, Rosengart, Rosowski, Wendel (67. Stanek), Quante, Cengiz, Forsmann, Jendrick, UlrichTor: 1:0 Andrzejewski (84.)

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