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Fußball: Kreisliga A

So haben die heimischen Teams gespielt

SELM/OLFEN/NORDKIRCHEN Die SG Selm schlägt die Zweitvertretung aus Hiltrup, Ascheberg setzt sich im Nachbarschafts-Duell gegen den SC Capelle durch und Cappenberg ist in Frömern deutlicher Sieger. Wie die heimischen A-Ligisten gespielt haben, lesen Sie hier.

So haben die heimischen Teams gespielt

Manuel Lachmann (r.) verpasste eine Chance zur Führung für den SC Capelle. Foto: Weitzel

Kreisliga A2 Münster

SG Selm – TuS Hiltrup II 3:1 (0:1)

Die SG Selm hat am Sonntag in der Fußball-Kreisliga die zweite Mannschaft des TuS Hiltrup mit 3:1 (0:1) geschlagen. Dabei sah es in der ersten Halbzeit für die Mannschaft von SGS-Trainer Deniz Sahin ganz anders aus.

„Hiltrup war in der ersten Halbzeit wesentlich besser als wir. Allerdings haben wir auch extrem schlecht gespielt“, sagte Sahin. Stellungsfehler, technische Fehler, Unkonzentriertheit. Diese drei Faktoren führten, so Sahin, zu vielen Ballverlusten auf Selmer Seite.

Hinzu kam ein früher Gegnetreffer. Sahin: „Hiltrup hat einen Freistoß an der Kante des 16-Meter-Raums bekommen – für mich ungerechtfertigt.“ Philipp Beuker köpfte den Ball mit dem Hinterkopf in der fünften Minute in den Selmer Kasten. Erst 58 Minuten später kam die Selmer Anwort.

„In Hälfte zwei hatten wir das Spiel besser im Griff“, sagte Sahin. Das habe sich auch mit dem Ausgleichstreffer Fabian Konietzni in der 63. Minute bemerkbar gemacht. „Wir haben einen Ball schön auf Jannik Blecher durchgesteckt, der den sehr scharf von außen auf Fabian gespielt hat“, sagte Sahin. Der Führungstreffer drei Minuten später durch Niklas Neumann sei aus einer ähnlichen Position heraus gefallen.

Endgültig zu machte Neumann den Sack dann in der 82. Minute mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand. Sahin: „Wir hätten sogar noch ein, zwei Tore mehr machen können. Aufgrund der guten zweiten Halbzeit geht das Ergebnis in dieser Höhe in Ordnung.“

SGS: Diedrich - Kodat, Ulrich, David (11. Lütjann), Dresken, Eilers, Blecher, Mark (43. Tarhan), Rabitsch (82. Banna), Neumann, Konietzni

Tore: 0:1 Beuker (5.), 1:1 Konietzni (63.), 2:1 Neumann (66.), 3:1 Neumann (82.)

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SC Capelle - TuS Ascheberg 1:2 (0:0)

Fußball-Kreisligist SC Capelle hat weiterhin Pech. Beim 1:2 (0:0) gegen Ascheberg haderte Trainer Martin Ritz mit zwei Fehlentscheidungen.

Aber der Reihe nach: In der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams. Capelle hatte jeweils nach Eckbällen zwei Kopfballchancen durch Marcel Dülfer und Manuel Lachmann. Ascheberg, das insgesamt mehr Ballbesitz während der ersten Hälfte hatte, kam kaum gefährlich vors Gehäuse von SCC-Keeper Nölkenbockhoff.

Direkt nach dem Wechsel dann der erste Aufreger: Ein SCC-Spieler schoss den Ascheberger Stürmer an. Alle TuS-Beteiligten gingen schon zurück in die eigene Hälfte. Der Schiedsrichter hatte es anders gesehen und plötzlich Eckball nach Befragung des angeblich angeschossenen TuS-Stürmers.

„Ausgerechnet aus dieser Situation entsteht das Tor“, haderte Ritz, dessen Team zwei Minuten nach der Pause den Rückstand durch Heubrock kassierte. „Das ist bitter. Wieder eine Standardsituation, wieder eine Fehlentscheidung gegen uns“, sagte Ritz. Capelle spielte nach vorne, wollte den Ausgleich erzwingen. Pech hatte der SCC, als Simon Walter aus der Sicht von Ritz im 16er gefoult wurde.

Der Schiedsrichter wertete die Aktion aber als Ausrutscher von Walter auf dem feuchten Geläuf, ließ weiterspielen. Nach einer Beschwerde aus den Reihen der Capeller zeigte der Schiedsrichter eine Gelbe Karte und ließ das Spiel mit Freistoß für Ascheberg weiterlaufen. Aus dieser Situation entstand der zweite Gegentreffer. Westhoff verwandelte einen Freistoß aus 18 Metern.

Pech hatte der SCC wieder – denn Torwart Nölkenbockhoff rutschte leicht weg, hätte den Ball sonst sicher gehabt. Mehr als der Anschlusstreffer durch Küper (90.) war für Capelle nicht drin. Zwar rannte das Schlusslicht in der Nachspielzeit nochmals an, hatte aber keine zwingenden Chancen mehr.

„Ich hoffe, das mit den Fehlentscheidungen dreht sich irgendwann. Zumindest ist der Abstand zum rettenden Ufer gleich geblieben. Nächste Woche gegen Altenberge sieht es anders aus“, sagte Ritz.

SCC: Nölkenbockhoff - Reher, Gumprich, Dülfer (77. Küper), Lachmann, Streppel, Kixmöller, Steinhoff, Eckey, Walter, Wittkamp (70. Cillien)
Tore: 0:1 Heubrock (48.), 0:2 Westhoff (84.), 1:2 Küper (90.)

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Kreisliga A2 Recklinghausen

DTSG Herten – Vinnum

2:0 (1:0)

Fußball-Kreisligist Westfalia Vinnum hat am Sonntag mit 0:2 (0:1) gegen DTSG Herten verloren. Trainer Frank Bidar sagte, dass „das Spiel nach fünf Minuten“ bereits gelaufen sei – da schlug nämlich Kubilay Ulus hart auf dem Ascheplatz auf und blieb bewusstlos liegen.

„Das war der Horror“, sagte Bidar. Ulus blieb nämlich nicht nur bewusstlos liegen, er verschluckte auch noch seine Zunge. „Er krampfte und lief blau an. Ein Mitspieler hat dann irgendwie die Zunge wieder rausgeholt“, sagte Bidar. Das Spiel wurde für 30 Minuten unterbrochen, ein Krankenwagen wurde angefordert. Bidar: „Der Schiedsrichter hat uns gefragt, ob wir überhaupt weiterspielen möchten. Das haben wir dann gemacht in Absprache mit Herten.

Kurz nach dem Wiederanpfiff dann der Rückstand für die Westfalia durch einen Foulelfmeter. „Stefan Olfens hat einen Gegner attackiert. Dann gab es eine Schwalbe außerhalb des Strafraums – und der Schiedsrichter hat trotzdem auf den Punkt gezeigt“, sagte Bidar. Yasin Bakurt verwandelte den Strafstoß in der neunten Spielminute, in der 67. traf er zum 2:0 für Herten.

„Es lief alles gegen uns. Herten ist wie wild gerannt, die haben für ihren verletzten Spieler gekämpft. Das hat man richtig gemerkt und wir hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen“, sagte Bidar, der von „verdienten Niederlage“ sprach. „Ich will keine Entschuldigen suchen. Manchmal ist es ebenso, da läuft alles zusammen und nichts klappt“, so Westfalia-Coach Bidar.

Vinnum: Roser - J. Görlich (56. Wendel), Rosengart, Rosowski, Cengiz (58. Stanek), Demir, Kuck, Lebsack, Jendrick, Olfens, S. Görlich (46. Forsmann)

Tore: 1:0 Baskurt (9., Foulelfmeter), 2:0 Baskurt (67.)

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Kreisliga A2 Unna-Hamm

SV Frömern - GS Cappenberg 0:4 (0:3)

Die A-Liga-Fußballer von GS Cappenberg haben ihr Auswärtsspiel beim SV Frömern deutlich mit 0:4 verloren. Damit bleibt auch die Auswärtsschwäche weiter bestehen. Von sieben Partien auf fremdem Boden gewann GSC bisher erst eins.

Cappenbergs Coach Patrick Osmolski war nach dem Auftritt seiner Mannschaft sehr bedient: „Normalerweise nehme ich meine Mannschaft in Schutz. Aber was wir in Halbzeit eins als Team abgeliefert haben, war absolut indiskutabel. Das war ein Kollektivversagen.“

GSC fand nicht zu seinen Zweikämpfen, ließ jegliche Einstellung zum Spiel vermissen. „Da war keine Bereitschaft. Kein Willen. Einfach gar nichts. Wir waren nur zu 70 Prozent auf dem Platz“, so Osmolski.

Cappenberg kassierte schon nach 16 Minuten das erste Gegentor. Frömern nutzte die Leichtsinnigkeit des Gastes gut aus, erhöhte auf 2:0 (26.) und schraubte das Ergebnis zur Pause sogar auf 3:0 in die Höhe.

In der Halbzeitansprache mussten Osmolski und Co-Trainer Marco Logemann deutliche Worte finden, um die Mannschaft wachzurütteln. Das zeigte Wirkung. Cappenberg spielte in Halbzeit zwei wesentlich engagierter, erarbeitete sich sogar zwei Torchancen durch Nico Kuch und Marius Mantei, die aber ungenutzt blieben.

Kurz vor Spielende fiel dann noch das 0:4 nach einem Freistoß, wo GSC nicht gut aussah. „Da haben wir ebenfalls geschlafen“, ärgerte sich Osmolski und legte nach: „Wir werden unter der Woche innerhalb der Mannschaft deutliche Worte finden.“

GSC: Grenigloh – Drews, Hügemann (64. Augustin), Mantei, Kuch, Stasch, Kwiatkowski(38. Jesella), Pestinger (78. Heisler), Grass, Osmolski, Zentgraf
Tore: 1:0 (16.), 2:0 (26.), 3:0 (38.), 4:0 (86.)

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PSV Bork – Königsborner SV 2:2 (0:2)

„Das war für jeden Fußballer ein Leckerbissen“, sagte Ingo Grodowski, Trainer des Fußball-Kreisligisten PSV Bork. Nur dürfte dieser „Leckerbissen“ ihm und seinen Spielern gegen den Königsborner SV (2:2-Unentschieden) nicht geschmeckt haben – die gerieten dadurch nämlich in Rückstand.

Erst lief es überhaupt nicht rund für den PSV Bork. Sebastian Kalkowski brachte die Gäste in der 25. Minute in Führung. „Das war ein Sonntagsschuss. Ich glaube, der hat den Ball aus 25 Metern oben in den Giebel geknallt – ein echt schöner Treffer“, sagte Grodowski. 20 Minuten später erhöhte Kalkowski noch vor dem Pausenpfiff auf 2:0 für den Königsborner SV. Die Sache schien gelaufen – doch Bork drehte auf in Hälfte zwei.

Für den Anschluss sorgte Rostam Osmani mit seinem Treffer zum 1:2 in der 56. Minute. Grodowski: „Es gab ein Gewühle im Königsborner Strafraum. Sebastian Kramzik hat den Ball im Liegen dann irgendwie auf Rostam gebracht und der musste einschieben.“

Kurz vor Abpfiff dann der Ausgleich durch Darius Brüggemann per Foulelfmeter. „Ich weiß nicht, ob man den hätte pfeifen müssen, aber verdient hatten wir den Ausgleich“, sagte Grodowski. Marian Kuhn sei in den Strafraum gelaufen, wurde vom Torwart gefoult. „Marian sagt, es gab eine Berührung. Ich glaube ihm“, sagte Grodowski. Brüggemann blieb souverän vom Punkt aus.

PSV: Haarseim - Buccini (80. Knaak), Pächer, Brüggemann, Kuhn, Berndt, Schickentanz, Koch, Osmani, Kramzik, Zander (89. F. Köppeler)

Tore: 0:1 Kalkowski (25.), 0:2 Kalkowski (45.), 1:2 Osmani (56.), 2:2 Brüggemann (87., Foulelfmeter)

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Kreisliga A2 Ahaus/Coesfeld

SV Bruktoria Rorup - Sus Olfen 0:4 (0:2)

Mit einem klaren 4:0-Sieg beim Schlusslicht kehrten die A-Liga-Kicker des SuS Olfen aus Rorup zurück und liegen weiterhin in Lauerstellung auf Rang fünf.

Zwei Doppelschläge in Halbzeit eins und zwei bescherten dem SuS einen ungefährdeten Auswärtssieg. Auf ungewohntem Geläuf zeigten die Olfener eine gute Einstellung zum Gegner und zum Ascheplatz. „Auf Asche spielen wir nicht so oft“, trotzdem sah Olfens Trainer Michael Krajczy schnelles Passspiel.

Während die Gastgeber häufig versuchten, mit langen Bälle in die Spitze zu kommen, spielte der SuS über drei, vier Stationen flach über die Außenbahnen und kam so zu Torerfolge. Einen Konter über Karwott und Mählmann schloss Rast aus acht Metern zur Führung ab (18.).

Vier Minuten später netzte der 17-Jährige erneut, köpfte eine maßgenaue Flanke von Mählmann zum 0:2 (22.) ein. Bis zur Pause hatten die Olfener das Spiel weiterhin im Griff, verpassten aber, weitere Treffer nachzulegen. Brukteria hatte in der Pause offenbar eine Ansage bekommen und ging nach dem Seitenwechsel engagierter zur Sache.

Der SuS hatte mit den nun anrennenden Gastgebern Probleme, ließ sich mehr und mehr hinten reindrängen. Zwingende Chancen erspielten sich die Roruper aber nicht. „Unsere Abwehr stand sicher, hat nicht viel zugelassen“, so Coach Michael Krajczy, der danach wieder das gewohnte Spiel seiner Elf sah.

Ab der 60. Minute übernahm Olfen wieder das Geschehen und kam zu weiteren Treffern. Wieder war es Rast, der nach schöner Vorarbeit von Karwott den Ball im Tor der Roruper unterbrachte – 0:3 (67.). Rorup gab sich aber noch nicht geschlagen, versuchte nochmals, dem Spiel eine Wende zu geben.

Als aber kurz danach Mählmann einen Konter zum 0:4 (69.) setzte, war das Spiel entschieden. Neben dem dreifachen Torschützen Rast, der schon am vergangenen Spieltag drei Mal traf, überzeugte Köster auf der Innenverteidiger-Position. Durch den klaren Sieg über Kellerkind Rorup bleibt Olfen mit 24 Punkten in Schlagdistanz zum Spitzenreiter Billerbeck, der vier Punkte mehr auf dem Konto hat.

„Wir haben die Tore schön rausgespielt und haben eine gute Einstellung gehabt. Auch mit den Platzverhältnissen sind wir besser zu Recht gekommen“, war Olfens Coach Michael Krajczy mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden.

SuS: Milewzyk - Czempik, Hellmich (80. Klask), Köster, Brüse, Kilian, Rast (77. Rischen), Karwot, Neugebauer, Wilhelm (46. Meier), Mählmann
Tore: 0:1, 0:2, 0:3 alle Rast (18./22./67.), 0:4 Mählmann (69.)

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