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Fußball: Kreisliga A

SuS Olfen klettert mit 3:0-Sieg auf Platz vier - Ergebnisse

Olfen/SELM/Nordkirchen Durch seinen dritten Sieg infolge ist der Fußball-Kreisligist SuS Olfen in der Tabelle auf den vierten Platz vorgerückt. Die SG Selm hat die Kurve gekriegt. Der Fußball-Kreisligist gewann am Sonntag mit 2:1 ein Kampfspiel gegen Kellerkind Davaria Davensberg. Fußball-Kreisligist Westfalia Vinnum hat gegen den Vizemeister der vergangenen Saison mit 7:4 gewonnen – ein kurioses Spiel. Der SC Capelle verlor bereits am Freitagabend.

SuS Olfen klettert mit 3:0-Sieg auf Platz vier - Ergebnisse

Dustin Brüggemann (l.) gewann mit Olfens Fußballern gegen die DJK SF Dülmen mit 3:0. Foto: Weitzel

Fußball, Kreisliga A2 Ahaus/Coesfeld
SuS Olfen - DJK SF Dülmen 3:0 (0:0)

Schon in den ersten Minuten des Spiels war Olfen die bessere Mannschaft, da sie mit viel mehr Druck agierte. „Dülmen war kein leichter Gegner“, sagte Michael Krajczy, Trainer des SuS Olfen. Daher dauerte es bis zur zehnten Minute, bis sich die Olfener am Sonntag ihre erste Torchance erspielten. Dabei traf Sören Neugebauer, der ein sehr gutes Spiel ablieferte, aber nur den Pfosten des Dülmener Gehäuses. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht richtig ins Spiel gefunden“, sagte Krajczy. Dies spiegelte sich auch im Ergebnis der ersten Halbzeit wider. Nach 45 Minuten stand es in Olfen immer noch 0:0.

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In der 53. Minute kam dann die Erlösung für die Olfener, als Mark Köster zur 1:0-Führung traf, nachdem Christian Brüse mit dem Kopf am Dülmener Schlussmann gescheitert war. „Es war für uns ein schweres Spiel“, sagte Krajczy. 20 Minuten nach Wiederanpfiff konnte auch der noch junge Sebastian Rast zeigen, dass er in die erste Mannschaft gehört. In seinem sehr engagierten Spiel verpasste er in der 66. Minute mit seinem Schuss nur knapp die 2:0-Führung.

Jedoch kamen auch die Dülmener motiviert aus der Kabine zurück und hatten mehr Spielanteile in der zweiten Halbzeit. Dadurch konnte Olfen sich nicht auf seiner Führung ausruhen, sondern musste weiterarbeiten. In der 87. Minute belohnte Olfen sich für die Arbeit, als Joker Felix Schröder (18) kurz nach seiner Einwechslung zum 2:0 traf.

Team und Tore

SuS: Götz - Czempik (33. Rischen), Hellmich, Köster, Brüse, Kilian, Rast (82. Schröder), Wilhelm, Brüggemann, Meier (71. Karwot), Neugebauer

Tore: 1:0 Köster (53.), 2:0 Schröder (87.), 3:0 Wilhelm (90. +2, Foulelfmeter)

Kreisliga A2 Münster

SG Selm – Davaria Davensberg 2:1 (2:0)

Mann des Spiels war Jan Rabitsch. Mit einem Doppelpack sorgte er für die Entscheidung gegen zu harmlose Davensberger, die mit Platz 15 weiterhin unten drin stehen. Von den Tabellenständen ist die SG Selm weit entfernt. Mit 22 Punkten ist Selm Achter – der zweite Dreier in Folge war für das Punktekonto enorm wichtig.

Den 1:0-Führungstreffer hatte sich Stürmer Jan Rabitsch selbst vorgelegt. Sein Kopfball nach einer Flanke traf die Latte. Von dort prallte der Ball zurück – direkt vor seine Füße. Rabitsch musste nur noch einschieben. Beim 2:0 hob er den Ball über Andreas Stilling, den Torwart der Davaren. „Das war schon nicht schlecht“, sagte Deniz Sahin.

Nicht schlecht sei eigentlich auch der Gegner gewesen, meinte Sahin. „Davensberg hat aggressiv gespielt. Die hatten ein paar große Kerle in der Mannschaft. Es war ein hart umkämpftes Spiel“, sagte Selms Coach. Viele Torraumszenen habe es aber nicht gegeben.

Patrick Botta, der allein vor Stilling auftauchte, verpasste danach die vorzeitige Entscheidung und schoss den Ball am Tor vorbei. „Die Riesendinger haben wir danach nicht gut ausgespielt“, bemängelte Sahin.

Und so wurde es noch einmal eng. Jannik Blecher unterlief ein Foul im Strafraum, Schiedsrichter Markus Holtmann entschied auf Elfmeter – zurecht, musste auch Sahin zugeben. Anas Lofti traf anschließend vom Punkt. Eine halbe Stunde musste Selm also noch zittern. „Wir hatten das Spiel in der ersten Halbzeit sehr gut im Griff. In Halbzeit zwei wurde es wegen Fouls und Diskussionen hitzig. Wir haben aber dagegengehalten und die drei Punkte zu Hause behalten“, sagte Torschütze Rabitsch. Gefährlich wurde es laut Sahin nur noch einmal, als Torwart Robert Botta einen Kopfball fünf Minuten vor dem Abpfiff entschärfte

Team und Tore

SG: R. Botta - Kodat, Blecher, Dresken, Lütjann, Eilers, P. Botta, Mark (75. Krahn), Rabitsch, Neumann (67. Milinkovic), Konietzni (61. Tumbrink)
Tore: 1:0 Rabitsch (4.), 2:0 Rabitsch (34.), 2:1 Lofti (61., Foulelfmeter)

TuS Altenberge II – SC Capelle 5:1 (3:1)

Bereits nach elf Minuten sahen sich die Capeller wie so oft in dieser Saison schon wieder auf der Verliererstraße, nachdem Julius Höltje seine Farben in Führung brachte. Postwendend brachte Simon Walter seiner Mannschaft neue Hoffnung: Vier Minuten später glich er nach individuellem Fehler aufseiten des TuS zum 1:1 aus. Danach hielt Capelle das 1:1 bis zur 34. Minute. Dann stellte Jannik Hölker auf 2:1 und kurz vor der Pause sorgte ein Strafstoß, verwandelt durch Jan-Bernd Bröker für das 3:1 der Hausherren.

Endgültig muss den Gästen die Motivation abhanden gekommen sein, als es in der 56. Minute erneut Strafstoß für Altenberge II gab. Daniel Efker verwandelte. Beide Elfer gab es nach Capeller Fouls. „Da gab es auch keine Beschwerden“, sagte TuS-Trainer Klas Tranow. In der 78. Minute setzte Hendrik Sommer den Schlusspunkt. „Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz und den Sieg verdient“, sagte Tranow.

Von Capeller Seite war am Freitagabend niemand zu erreichen. Der SCC bleibt mit sieben Punkten das Schlusslicht der Liga. Altenberge II springt mit 28 Zählern auf Platz zwei, kann am Sonntag aber von Nienberge und Herbern II wieder überholt werden.

Team und Tore

SCC: Schulze Kersting – P. Wittkamp, Gumprich, Nölken, Lachmann, Dülfer, Kixmöller, Eckey, Walter, S. Wittkamp (46. Pate), Küper (73. Hanuschkiewitz)

Tore: 1:0 Höltje (11.), 1:1 Walter (15.), 2:1 Hölker (34.), 3:1 Bröker (41., FE), 4:1 Efker (56., FE), 5:1 Sommer (78.)

Kreisliga A Recklinghausen
Westfalia Vinnum - Genclikspor Recklinghausen 7:4 (3:1)

Frank Bidar, Trainer des Fußball-Kreisligisten Westfalia Vinnum, war nach dem 7:4-Sieg gegen Genclikspor Recklinghausen am Sonntag zufrieden mit den drei Punkten im letzten Heimspiel der Hinrunde. Nicht zufrieden war er hingegen mit der Spielweise seiner Mannschaft. „Der Sieg ist schön und die Freude darüber ist riesig. Aber wir müssen uns auch klarmachen, wie dumm wir stellenweise verteidigt haben“, sagte er.

Besonders hervorstachen in der Offensive Fatih Cengiz und Sven Görlich mit jeweils drei Toren, Yusuf Demir traf einmal zur 4:2-Führung in der 57. Minute. Doch die offensivstarken Vinnumer hatten ein Problem: die Defensive. Erst gingen die Gäste aus Recklinghausen in Führung, dann glichen sie in Hälfte sogar noch erneut aus und brachten die Vinnumer ins Wanken.

„Das 0:1 war ein klarer Abstimmungsfehler zwischen unseren Verteidigern und dem Torhüter“, sagte Bidar. Der Anschluss zum zwischenzeitlichen 3:4 aus Sicht der Gäste resultierte aus einem Eigentor von Jens Görlich, der den Ball bei einem missglückten Klärungsversuch an die Schläfe bekam und ins eigene Tor lenkte.

Besonders unglücklich dabei: Jens Görlich war erst zwei Minuten zuvor für Daniel Wessels eingewechselt worden. Der Ausgleich zum 4:4 in der 65. Minute fiel durch einen Strafstoß – verschuldet durch den Vinnumer Keeper Jan Roser.

Wenig später drehten allerdings Cengiz und Sven Görlich wieder auf. „Das war ein kurioses Spiel“, sagte Sven Görlich und weiter: „Wir hatten den Gegner eigentlich gut im Griff. Beim 4:2 ist es auf einmal aus dem Ruder gelaufen. Zum Schluss haben wir uns ja wieder gut berappelt, aber das war schon komisch.“

Westfalia-Coach Bidar sprach davon, dass seine Mannschaft zum Ende hin „das Gehirn wieder eingeschaltet“ hätte. Cengiz erhöhte in der 71. Minute auf 5:4. Sven Görlich sorgte für die Treffer zum 6:4 (75., Strafstoß) und zum 7:4-Endstand (80.) – und wurde daraufhin von Bidar mit einem frühzeitigen Feierabend belohnt.

„Wenn man zwei Tore hintereinander macht und dann ausgewechselt wird, ist es überhaupt nicht schlimm. Man freut sich. Die Mannschaft hat geklatscht, von den Zuschauern gab es Applaus. Das ist ein schönes Gefühl“, sagte Görlich, wollte aber nicht auf sich alleine schauen, „das hier war definitiv eine gute Mannschaftsleistung – mit kleinen Patzern eben.“

Team und Tore

Vinnum: Roser - Wessels (62. J. Görlich), Rosengart, Rosowski, Cengiz, Demir, Kuck, Lebsack, Jendrick (72. Wendel), Olfens, S. Görlich (83. Diekmann)
Tore: 0:1 Demirci (1.), 1:1 Cengiz (23., Strafstoß), 2:1 S. Görlich (30.), 3:1 Cengiz (42.), 3:2 Demirci (48.), 4:2 Demir (57.), 4:3 J. Görlich (62., Eigentor), 5:4 Cengiz (71.), 6:4 S. Görlich (75., Strafstoß), 7:4 S. Görlich (80.)

Kreisliga A2 Unna-Hamm

Niederaden – GS Cappenberg 2:3 (0:1)

„Wir haben uns für den Aufwand, den wir betrieben haben, belohnt“, sagte Osmolski. Auf dem schwierig zu bespielbaren Ascheplatz war es für beide Mannschaften schwer, wirklich Fußball zu spielen. Patrick Osmolski, Spielertrainer von Cappenberg, stellte extra aufgrund des Platzes sein System um. Der Plan mit dem neuen System ging auf. Nach acht Minuten erzielte Sebastian Drews die Führung. Nach einem Einwurf bekam er den Ball vor die Füße und traf zum 1:0. Bis zur Pause gab es keine weiteren nennenswerten Chancen. Nach dem Seitenwechsel schickte Christian Kwiatkowski Tim Jesella, der vor dem Tor eiskalt blieb und zum 2:0 traf (62.).

Drews sah ein paar Minuten später die Ampelkarte, da er in einer Situation erst gefoult und dann am Trikot gezogen hat. Der anschließende Freistoß landete bei Tim Gotthardt, der per Kopf den Anschlusstreffer brachte. Nach dem Platzverweis kam Niederaden besser ins Spiel. Dominik Hans traf nach einem Einwurf zum 2:2-Ausgleich. Zwölf Minuten vor dem Ende gelang den Gästen aber der Lucky Punch. Osmolski traf aus knapp fünf Metern zum 3:2-Endstand.

Team und Tore

GSC: Grenigloh – Holtze, Drews, Grass, Jesella, Stasch, Kwiatkowski, Stiens, Hügemann, Osmolski, Zentgraf
Tore: 0:1 Drews (8.), 0:2 Jesella (62.), 1:2 Gotthardt (65.), 2:2 D. Hans, 2:3 Osmolski (78.)

Gelb-Rote Karte: Drews (65., Foul)

Kreisliga B3 Münster

Südkirchen – Saxonia Münster 4:0 (0:0)

Ungefähr in der 60. Minute – Simon Lütke-Börding (4.) und Nils Dornhege (20.) hatten bereits eine 2:0-Führung herausgespielt – traf Saxone Joshua Simons den SVS-Spielertrainer übel am Kopf. So beschrieb es jedenfalls Südkirchens Trainer Stephan Kriesinger im Gespräch mit unserer Redaktion. Kalender selbst war am Sonntagabend nicht mehr zu erreichen. „Jens wird ein ordentliches Veilchen bekommen. Der Schiedsrichter argumentierte damit, dass der Gegenspieler Jens noch hätte sehen können. Eine harte Entscheidung, die Rote Karte. Aber kann man wohl so vertreten bei gefährlichem Spiel“, sagte Kriesinger.

Pech und ein dickes Auge für Kalender also, Glück und Treffer für den zurückgekehrten Julian Rohlmann. „Das Foul an Jens war der Auslöser für die Einwechslung von Julian Rohlmann“, sagte Kriesinger. Und Rohlmann lieferte sofort. „Julian war ungefähr acht Minuten auf dem Platz“, so Kriesinger und weiter: „Er ist sofort in die Spitze gegangen, wie er es immer macht.“ Der Ball kam über die linke Seite spitz auf Rohlmann, dem Kriesinger „eine exzellente Schusstechnik mit viel Kraft“ bescheinigte. Rohlmann traf unten rechts ins Tor zum 3:0 in der 70. Minute. Simon Klmop erhöhte schließlich noch acht Minuten vor Abpfiff auf 4:0.

Kriesinger war nach der Partie begeistert von der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben die beste Viertelstunde der gesamten Saison gezeigt. Das war einfach nur klasse“, sagte er. Südkirchen habe die Gäste aus Münster früh attackiert und die Räume zugestellt. Kriesinger: „Die Münsteraner wussten gar nicht, wohin mit sich. Das Spiel war schnell entschieden, weil wir so einen Druck gemacht haben.“

Team und Tore

SVS: Mayr - Schulte, Kalender (60. Rohlmann), N. Dornhege, Bauhaus, Löchter, Lammers (79. M. Dornhege), Klomp, Lütke-Börding, R. Schulz, M. Schulz
Tore: 1:0 Lütke-Börding (4.), 2:0 M. Dornhege (20.), 3:0 Rohlmann (64.), 4:0 Klomp (82.)
Rote Karte: Simons (60., Foulspiel)

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