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Fußball: Kreisliga A

SuS zum A-Ligastart mit Fragezeichen – Die Vorschau

SELM Marvin Böttcher fällt zum Saisonstart womöglich aus. Der Stürmer hat sich eine Zerrung zugezogen und wird dem SuS Olfen am Sonntag zum Start gegen die zweite Mannschaft des SV Gescher wohl fehlen. Die Zuschauerrolle blüht auch Kapitän Christian Brüse. Derweil stehen auch Bork, Cappenberg und Vinnum wieder auf dem Platz.

SuS zum A-Ligastart mit Fragezeichen – Die Vorschau

Lukas Rischen ist noch verletzt. Er hatte sich die Nase gebrochen. Daniel Czempik wird ihn ersetzen.

Fußball: Kreisliga A2 Unna /Hamm Langschede - GS Cappenberg Sonntag, 15.15 Uhr, Ruhrkampfbahn, Unnaer Straße 1, Fröndenberg

Ohne Stürmer Tim Jesella startet Fußball-Kreisligist GS Cappenberg am Sonntag beim Absteiger SV Langschede in die Saison. Er ist allerdings nicht der einzige Cappenberger, der fehlt.

GSC-Coach Patrick Osmolski muss vor dem Start auch Mittelfeldspieler Sebastian Drews, Abwehrspieler Tim Augustin und Max Zocher urlaubsbedingt ersetzen. Mit Kniebeschwerden fehlt Fabian Wißmann, Leon Hügemann kann aus privaten Gründen am Sonntag nicht die weiteste Auswärtsfahrt in den Süden des Kreises antreten. Tobias Schwartz und Abiola Farinde sind langzeitverletzt. „Langschede ist die große Unbekannte“, sagte Osmolski – denn der Klub erlebte nach dem Abstieg aus der Bezirksliga einen Umbruch.

Herbe Klatsche

„Wir sind gerüstet und freuen uns, dass es endlich losgeht“, sagte Cappenbergs Trainer. Dass Langschede erst am Donnerstag eine herbe 1:8-Niederlage gegen Bezirksligist FC Overberge kassiert hatte, nimmt Osmolski in seine Bewertung nicht mit auf. Nur ein Vorbereitungsspiel hatte Langschede gewonnen, war im Kreispokal in der ersten Runde an Landesligist SSV Mühlhausen-Uelzen gescheitert (0:2).

Bei Cappenberg gab es Licht und Schatten in der Vorbereitung. Siege gegen Waltrop II, Niederaden und TSC Eintracht Dortmund II lassen wenig Schlüsse zu, ob Cappenberg reif für eine Spitzenposition in der Kreisliga ist. Da will Cappenberg aber mittelfristig hin. Ein guter Saisonstart trotz harten Auftaktprogramms käme da entgegen. 

Westfalia Wethmar II - PSV Bork Sonntag, 13 Uhr, Wehrenboldstraße, Lünen

Fußball-Kreisligist PSV Bork stapelt nach dem Umbruch tief. Einen einstelligen Tabellenplatz peilt der Meister an. Trainer Ingo Grodowski ist trotzdem optimistisch.

Torjäger Joel Grodowski weg, Stürmer Marvin Schuster weg, Top-Vorbereiter Daniel Berger weg, Kapitän und Innenverteidiger Philipp Grodowski auch – das ist nur das Gerüst einer Borker Mannschaft, die personell fast vollständig ausgetauscht in die Saison startet.

„Ich bleibe dabei: Die Mannschaft ist zu stark, um etwas mit den unteren Plätzen zu tun zu bekommen“, sagte Ingo Grodowski. Zum Start fehlt Stürmer Björn Knierim mit einem Bänderriss im Sprunggelenk. Giuliano Buccini ist fraglich. Doch Grodowski lobte die Einstellung. „Gestern war es voll beim Training. So wünsche ich mir das als Trainer“, sagte er vor dem Spiel am Sonntag in Wethmar.

Fasse coacht Wethmar

Nachdem Trainer Simon Erling Wethmars U23 in Richtung Bezirksliga-Erste verlassen hat, hat Benjamin Fasse die Wethmarer Mannschaft übernommen. „Viele bekannte Gesichter hat Bork nicht mehr auf dem Platz – eine Wundertüte“, sagte Fasse über den PSV. Robin Selbstaedt (Urlaub) fehlt sicher bei Wethmar. Niklas Pella ist noch fraglich. Zuletzt musste Wethmar ein hohes Pensum absolvieren, war beim Turnier von Preußen Lünen unter der Woche gefordert. Binnen gut einer Woche muss die Mannschaft von Trainer Benjamin Fasse fünf Spiele absolvieren. „Wir haben sehr viel um die Ohren“, sagt Fasse.

Bork überzeugte bei Turnieren, blieb in Tests aber auch phasenweise blass. Grodowski: „Ich bin froh, dass die Vorbereitung endlich vorbei ist.“ 

Kreisliga A2 Ahaus/Coesfeld SuS Olfen - SV Gescher Sonntag, 15 Uhr, Hoddenstraße, Olfen

Fußball-Bezirksliga-Absteiger SuS Olfen geht als einer der Mitfavoriten auf den Titel in die Kreisliga A2 Ahaus/Coesfeld. Dass Marvin Böttcher gleich zum Start verletzungsbedingt mit hoher Wahrscheinlichkeit fehlt, ist ein kleiner Rückschlag vor Saisonbeginn.

„Das sah nicht gut aus“, sagte Trainer Michael Krajczy. Christian Brüse ist die zweite Säule, die wohl fehlt. Der erfahrenste Spieler der Mannschaft hat eine Prellung im Pokalspiel gegen Vreden erlitten. Er muss ebenso zuschauen. Rechtsverteidiger Lukas Rischen muss mit seinem Nasenbruch ebenfalls passen. „Ich hoffe, dass er nächste Woche wieder einsteigt“, sagte Krajczy. Mehr Ausfälle hat er zum Start nicht.

Trainer Krajczy optimistisch

„Ich bin zuversichtlich“, sagte er deshalb vor seinem ersten Ligaspiel als Olfener Trainer. Die Pflichtspielpremiere gegen den Westfalenligisten aus Vreden hat er schon hinter sich, aber der erste Sieg in einem Pflichtspiel fehlt noch. Erst am Donnerstag glückte die Generalprobe. Olfen gewann gegen Krajczys alten Klub, den Kreisligisten SV Hochlar, mit 4:2. Marvin Böttcher (31.) traf zur Führung und nach dem Rückstand drehte Olfen das Spiel erst in der Schlussphase.

Dennis Ayllon Castano (85.), Michael Karwot (88.) und Niklas Mählmann (90.) stellten den späten Sieg sicher, bei dem Krajczy in der Startelf wenige Überraschungen aufbot. Rechts hinten spielte Daniel Czempik, der auch am Sonntag diese Position bekleiden soll.

Gegner Gescher schloss die vergangene Saison auf Rang neun ab. 37 Punkte, 23 davon in der Rückrunde, reichten, um frühzeitig aus dem Tabellenkeller zu verschwinden. Für den SuS ist die Kreisliga Neuland.

Vor dem Aufstieg in die Bezirksliga spielte der SuS noch im Kreis Lüdinghausen, dann zwei Jahre überkreislich. Die zweite Mannschaft, die vor zwei Jahren aus der Kreisliga abstieg, kann ebenfalls nur wenige Ratschläge geben. 

Kreisliga A2 Recklinghausen Westfalia Vinnum - Lenkerbeck Sonntag, 15 Uhr, Borker Straße, Vinnum

Am Personal soll sich drei Tage nach dem Pokalaus gegen Lippramsdorf (1:5) nichts ändern. Westfalia Vinnum startet am Sonntag in die Kreisligasaison gegen einen Aufsteiger. Im Tor gibt es einen Wechsel.

Patrick Roser kehrt bei der Westfalia zwischen die Pfosten zurück, bestätigte Vinnums Trainer Frank Bidar gestern. Zuletzt vertrat Tobias Beckbauer Vinnums Nummer eins, hielt gut, wenn er stehen blieb, hat aber in der Strafraumbeherrschung Probleme.

Die Defensive dürfte der Knackpunkt für das dritte Jahr von Bidar werden. Das offenbarte das Pokalspiel gegen Lippramsdorf nur zu gut. Vorne ist die Westfalia mit David Jendrich, Fatih Cengiz und Sven Görlich für die Kreisliga exzellent besetzt.

„Wir werden Arbeit vor uns haben“, sagte Bidar mit Blick auf den Aufsteiger Lenkerbeck, den Vinnum vergangenes Jahr aus dem Pokal warf, dabei aber so seine lieben Mühen mit dem damaligen B-Ligisten hatte. Vinnum ist Favorit, obwohl Bidar warnt: „Aufsteiger am ersten Spieltag sind immer unangenehme Gegner. Wir werden aber auf Sieg spielen. Die Punkte wollen wir zu Hause behalten“, sagte Vinnums Trainer.

Fehlen werden wie vorgestern Helmut Stolzenhoff (Knöchel), Lars Kuck (Mittelhandbruch) und Erkan Atli (Knieprobleme). „Ansonsten steht der gesamte Kader zur Verfügung“, sagte Bidar. Lenkerbeck kassierte in der Vorbereitung einige hohe Niederlagen, verlor mit 3:9 gegen Disteln II und mit 3:8 gegen den SC Marl-Hamm, gewann aber auch zwei Spiele. Im Pokal schied der Klub aus.

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