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Fußball: Kreisliga A

Tim Jesella wird zum tragischen Helden

SELM Tim Jesella war gestern die tragische Figur bei Fußball-Kreisligist GS Cappenberg. Er belohnte seine starke Leistung mit zwei Treffern gegen den Königsborner SV, verletzte sich dann aber auch am Oberschenkel. Die erste Vermutung liegt bei einem Muskelfaserriss. Cappenberg entschied das Spiel dennoch eindeutig für sich – mit 4:1.

Tim Jesella wird zum tragischen Helden

Tim Jesella verwandelte einen Strafstoß gegen Königsborn und traf insgesamt doppelt. Dann verletzte er sich aber am Oberschenkel.

Fußball: Kreisliga A2 Unna /Hamm GS Cappenberg - Königsborner SV 4:1 (2:1)

Cappenberg (7.) hatte für das Spiel gegen Königsborn schon von Anfang an Personalprobleme. Es fehlten Kapitän Benedikt Stiens sowie Marius Mantei und Fabrice Pestinger, alles Stammspieler. Von Letzterem erhoffte Cappenberg sich eigentlich einen Einsatz. Gestern wechselte auch Tim Jesella auf die Liste der fehlenden Stammspieler.

Er verletzte sich kurz nach Beginn der zweiten Hälfte im Sprint. „Ich hatte schon Zerrungen, aber so ein Schmerz war mir neu“, sagte er. Damit schließt er selbst eine Zerrung aus. Die vorläufige Diagnose: Muskelfaserriss im Oberschenkel. Das wäre ein harter Schlag für Cappenberg. Jesella schoss beide Tore in der ersten Hälfte, war auch am letzten Sieg gegen Unna mit zwei Toren beteiligt. Mit ihm würde ein wichtiger Offensivspieler fehlen.

Die Gastgeber ließen sich aber auch von dieser Verletzung nicht beirren. Trotz all der Ausfälle spielte Cappenberg souverän und torgefährlich, belohnte sich aber mit weniger Toren, als möglich waren. Zwei Lattentreffer und mehrere Fehlpässe die, wenn sie angekommen wären, sicher zu einer dicken Chance geführt hätten, sorgten dafür, dass das Spiel nur mit 4:1 endete.

Einen sehr großen Anteil an diesem Sieg hatte Stürmer Nico Kuch. Abgesehen von seinem eigenen Treffer zum 4:1 (67.) konnten die Gäste aus Königsborn ihn zweimal nur mit einem Foul stoppen. Die daraus resultierenden Elfmeter verwandelten Tim Jesella und Christian Kwiatkowski zum 2:0 (40.) und 3:1 (59.). Cappenbergs Trainer Patrick Osmolski nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden. Nach der Vorwoche und den heutigen Ausfällen haben die Jungs das super gelöst.“ Damit bezog er sich auf die 0:7-Niederlage gegen den TSC Kamen.

„Wichtig war da jetzt, den Bock umzustoßen, und das haben wir gemacht“, sagte Osmolski. Dass Cappenberg die Pleite der Vorwoche überwunden hat, zeigte sich auch von Anfang an. Schon nach fünf Minuten zappelte der erste Ball im Netz, nachdem Jesella über außen freigespielt wurde. Auch der Gegentreffer kurz vor der Pause (45.) brachte Grün-Schwarz nicht aus der Ruhe, der schnelle Gegenangriff landete aber an der Latte.

Team und Tore GSC: Grenigloh - Holtze, Drews, Kuch (90. L. Hügemann), Becker, Jesella (50. Zentgraf), Stasch, Kwiatkowski, Drees, Heisler (87. Augustin), GrassTore: 1:0 Jesella (5.), 2:0 Jesella (40., Foulelfmeter), 2:1 Staklies (45.), 3:1 Kwiatkowski (59., Foulelfmeter), 4:1 Kuch (67.)

SV Bausenhagen - PSV Bork 1:3 (0:2)

„Eine absolute Mannschaftsleistung, ich bin sehr zufrieden, sagte Trainer Ingo Grodowski zum Auftreten seins Teams am Sonntag. Auswärts gegen Bausenhagen klappte es dann endlich, die ersten drei Punkte zu holen. „Mit nur einem Punkt im Rücken geht man nicht oft so selbstbewusst in ein Spiel.“ Doch das taten seine Borker. In einer sehr starken ersten halben Stunde gingen die Gäste durch die Tore von Sebastian Kramzik (28.) und Rostam Osmani (32.) in Führung.

Kramzik konnte sich alleine am Rande des Strafraums absetzen und zum ersten Tor einnetzen, Osmani durfte Teamkollege Rene Schickentanz für die Vorlage in die Mitte danken. So ging es dann auch in die Halbzeitpause. Von den fehlenden Stammkräften Daniel Koch, Kevin Pächer und Marion Kuhn, die urlaubs- und krankheitsbedingt ausfielen, war nichts zu spüren.

In der zweiten Hälfte ging es dann schnell zur Sache. Bausenhagen zog nach und verkürzte auf 1:2. In dem Gewühl nach einer Ecke behielt Keeper Jens Haarseim nicht den Überblick – nach zwei Kontakten fand der Ball schließlich das Tor. Für Haarseim die einzige Situation, in der er den Kürzeren zog. Ansonsten hielt er den Borker Kasten sauber, zwei Mal rettete er mit starken Paraden, ohne die der Borker Sieg in Gefahr gewesen wäre. Doch soweit kam es nicht. Bork erhöhte, erneut durch Osmani. Diesmal lieferte Sebastian Kramzik die Vorlage, Osmani schob den Ball locker über die Linie.

Ebenfalls gut drauf war Mirco Klomann. Der rechte Außenverteidiger musste die fehlenden Spieler kompensieren, und machte einen guten Job dabei. „Mirco wurde von mir da einfach reingeschmissen. Das hat er fantastisch gelöst“, sagte Ingo Grodowski über Klomann.

Team und Tore PSV: Haarseim - Buccini, Klomann, Brüggemann, Berndt, Schickentanz, Köppeler, Osmani, Kramzik, Radtke, ZanderTore: 0:1 Kramzik (28.), 0:2 Osmani (32.), 1:2 Chille (50.), 1:3 Osmani (55.)

Kreisliga A2 Münster BSV Roxel II - SG Selm 1:3 (1:1)

Für Sahin war es ein historischer Erfolg – sein erster in einem Pflichtspiel für die SG Selm. „Es war ein gutes Spiel von uns. Wir haben in der Defensive sehr gut gestanden und kaum Chancen zugelassen“, sagte Dahin. Auch sein Abwehrspieler Paul Ulrich stimmte ihm zu: 2Wir haben gut gespielt und gekämpft. Es hat einfach alles gepasst“, sagte er.

Bemerkenswert ist, dass Selm einen Rückstand noch in einen Sieg gedreht hatte. Das 0:1 aus Selmer Sicht war durch einen direkten Freistoß aus 18 Metern gefallen. „Der war eigentlich nicht haltbar“, sagte Sahin – Robert Botta, der gestern das Tor hütete, war ohne Chance. Botta zeichnete sich später noch einmal mit einer starken Parade aus. Apropos Botta: Auf eine klare Nummer eins wollte sich Sahin am Sonntag weiterhin nicht festlegen.

Florian Diedrich, der gestern nicht zur Verfügung stand, durfte im ersten Spiel ran. Am Donnerstag gegen den SV Bösensell soll in Daniel Oberbossel der dritte Torhüter spielen, weil Diedrich und Botta nicht dabei sein – der dann dritte Keeper im dritten Spiel.

Raphael Mark war es, der einen Diagonalball direkt zum 1:1 abnahm. Und in Hälfte zwei holte Jan Rabitsch aus einem verunglückten Freistoß das Maximum raus und schaltete im Gewühl blitzschnell. Erst in der Nachspielzeit fiel aber die Entscheidung, weil Selm danach Torchancen vergab. Tobias Tumbrink legte mit Tempo auf Joker Maik Banna quer – das 3:1 für Selm in der fünften Minute der Nachspielzeit.

Team und Tore SG: R. Botta - Ulrich, Milinkovic, David, Lütjann (90. Banna), Mark (85. Blecher), Tumbrink, Dresken, Rabitsch (76. Kodat), Neumann, KonietzniTore: 1:0 Euler (31.), 1:1 Mark (38.), 1:2 Rabitsch (64.), 1:3 Banna (90.+5)

SV Concordia Albachten - SC Capelle

Das Spiel ist ausgefallen.

CAPELLE Mit einem Horror-Start hat die Saison für Fußball-Kreisligist SC Capelle begonnen. Am Dienstagabend verlor die Mannschaft von Martin Ritz in Münster mit 0:8 gegen den BSV Roxel II. Damit belegt der SC Capelle nach dem ersten Spieltag den letzten Platz in der Tabelle der Kreisliga A2 Münster.mehr...

Kreisliga A2 Ahaus/Coesfeld GW Hausdülmen - SuS Olfen 1:3 (1:0)

Olfen startete besser ins Spiel, wollte die Probleme eher spielerisch lösen. Hausdülmen schlug hingegen eher lange Bälle auf die großgewachsenen Spieler. „Einer dieser langen Bälle uns dann auch erwischt“, sagte Krajczy. Seine Abwehrleute hätten in dieser Situation geschlafen. „Das 0:1 in der 25. Minute haben wir uns nur gefangen, weil wir unaufmerksam waren“, sagte Krajczy.

In Hälfte zwei kam die Wende mit Niklas Mählmann. Der schnelle Stürmer traf in der 50. Minute zum 1:1-Ausgleich. „Den Treffer haben wir mit einer Kombination schön herausgespielt“, sagte Krajczy. 24 Minuten später macht Mählmann „mit einer schönen Solo-Vorbereitung“, so Krajczy, den 2:1-Führungstreffer für die Olfener (74.). „Hausdülmen hat zwischenzeitlich ziemlich Druck gemacht. Wir haben unser Ding dann aber einfach durchgezogen“, sagte Krajczy.

Zum 3:1-Endstand traf schließlich der zuvor eingewechselte Julian Wilhelm in der Nachspielzeit. „Ein wirklich guter Konter“, sagte Krajczy, der mit seiner Mannschaft sehr zufrieden war. „Max Müller zum Beispiel hat richtig gut gearbeitet. Vom Spielverlauf her kann man sagen, dass der Sieg für uns richtig verdient war und auch so in der Höhe in Ordnung geht.“

Team und Tore SuS: Götz - Czempik, Hellmich, Köster, Brüse, Kilian (74. Wilhelm), Frings (90. Weidauer), Karwot, Müller (66. Neugebauer), Meier, MählmannTore: 1:0 Brockmann (23.), 1:1 Mählmann (50.), 1:2 Mählmann (74.), 1:3 Wilhelm (90.+1)

Kreisliga A2 Recklinghausen Westfalia Vinnum - DJK GW Erkenschwick 1:1 (1:0)

Vinnum zeigte gestern die mit Abstand beste Saisonleistung. Die Körpersprache stimmte: Vinnum wollte gewinnen – mehr als Erkenschwick, das trotz drei Siegen im Rücken kaum Mittel fand. Erkenschwick war genervt – bei der Pausenansprache kam es zu Handgreiflichkeiten untereinander. Vinnum dagegen präsentierte sich als Einheit. „Das war richtig geiler Fußball. Im Endeffekt muss man sich aber ärgern. Wir haben 90 Minuten alles rausgehauen“, sagte Trainer Frank Bidar. Das Vinnumer Problem gestern auf dem Kunstrasenplatz in Vinnum: die Chancenverwertung.

Aus zehn Torchancen resultierte nur ein Treffer, weil Vinnum sich nicht clever anstellte, zu ungenau agierte – oder einfach Erkenschwicks Schlussmann im Weg stand. Fatih Cengiz vergab nach Vorarbeit von Maximilian Stanek die Vorentscheidung (70.). „Es fühlt sich wie eine Niederlage an“, sagte Stanek später. In der ersten Halbzeit lief die Kombination genau umgekehrt. Stanek spielte einen Doppelpass mit Cengiz, dock Dominic Kandziora im Erkenschwicker Tor vereitelte beide Großchancen.

Schlecht sah er bei Görlichs Schuss aus. Im Ansatz konnte man meinen, Vinnums Flügelstürmer wollte aus 30 Metern flanken, doch der Ball senkte sich über Kandziora ins lange Eck. Vinnum führte zur Pause aber glücklich. Vor allem Rechtsverteidiger Daniel Rosengart hatte Probleme gegen Robin Ostdorf, der nur das Außennetz traf (6.) Später führten zwei Torwartfehler zu Aluminiumtreffern. Jan-Patrick Roser schoss Ostdorf beim Klärungsversuch an – Latte (18.), dann servierte er ihm den Ball in den Lauf (27.). Robin Bergner traf nur den Pfosten.

„Wir haben unsere Torchancen einfach nicht gemacht. Dann wäre das Spiel zu gewesen. Und das wird dann bestraft“, sagte Bidar. Nachdem Moritz Wendel zweimal aussichtsreich zu lange gezögert hatte, erzielte Erkenschwicks Kapitän Marvin Peterlin per Kopf den Ausgleich (85.) – sehr zur Freude von Kandziora, der in Richtung Vinnumer Publikum „Ihr Ficker“ rief. Arnd Forsmann hatte noch eine Kopfballchance ans Außennetz in der Nachspielzeit – es wäre ein verdienter Vinnumer Sieg gewesen.

Team und Tore Vinnum: Roser - J. Görlich, Rosengart (70. Ulrich), Rosowski, Quante, Demir, Lebsack, Ulrich, Görlich, Stanek (70. Wendel), CengizTore: Görlich (20.), 1:1 Peterlin (85.)

Kreisliga B3 Münster DJK GW Amelsbüren - SV Südkirchen 

Führung verspielt und das Spiel dann trotzdem noch gedreht – mit einem Kraftakt hat Südkirchen die Tabellenspitze erobert. Das gestrige 3:2 in Amelsbüren sei verdient gewesen, berichtet Kalender. „Wir haben hellwach begonnen“, sagte er – und Julian Rohlmann veredelte ein Zuspiel von Simon Lütke-Börding schon nach zwei Minuten zur frühen Führung.

Dann passierte lange nichts – Südkirchen kam aber behäbig aus der Pause. Manuel Weste (54.) und Jan Möller (68.) erzielten für Amelsbüren die Treffer – und da lag Südkirchen plötzlich hinten. Aber nur zwei Minuten. Marvin Schulz glich mit einem Solo prompt aus. Und Rohlmann sorgte mit seinem vierten Treffer aus zwei Spielen für das 3:2 zwölf Minuten vor dem Schlusspfiff, den Amelsbürens Lukas Keeren nach einem Foul in der Nachspielzeit und der Ampelkarte nur von der Seite erlebte.

Team und Tore SVS: Mayr - N. Dornhege, Kalender, M. Dornhege, Löchter, Schmidt, Klomp, Lütke-Börding, R. Schulz, M. Schulz, Rohlmann - Lohmann, AppelTore: 0:1 Rohlmann (2.), 1:1 Weste (54.), 2:1 Möller (68.), 2:2 M. Schulz (70.), 2:3 Rohlmann (78.)Gelb-Rote Karte: Keeren (90., Foul)

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