Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Fußball: Kreisliga A

Welche Bestmarken der PSV noch erreichen kann

BORK Mit 18 Punkten Vorsprung scheint es unrealistisch, dass Fußball-Kreisligist PSV Bork sich die Meisterschaft in dieser Saison noch nehmen lässt. Nach dem 4:1-Sieg gegen Westfalia Wethmar II muss der PSV fünf der verbleibenden elf Spiele gewinnen, um den Titel frühzeitig zu feiern.

Welche Bestmarken der PSV noch erreichen kann

Der PSV Bork ist in der Kreisliga auf Rekordjagd: Stürmer Joel Grodowski (u.l.) will seinen eigenen Rekord aus der Vorsaison überbieten. Dass Marvin Schuster (u.r.) mit Daniel Berger am Ende der Saison über den Meistertitel jubeln dürfen, ist so gut wie sicher.

Der PSV könnte sich aber auch in die Geschichtsbücher schießen – denn noch sind einige Rekorde nicht sicher vor den Borker Gipfelstürmern. Wir erklären, welche Bestmarken das sind. Und welche der PSV schon verpasst hat.

Die meisten Punkte: Mit 80 Punkten holte der Holzwickeder SC II vergangenes Jahr den Titel. Bork steht derzeit bei 57 Zählern – 33 können noch hinzukommen. 90 Punkte sind also insgesamt noch möglich. Der Rekord wackelt, dabei hatte Holzwickede zwei Spiele mehr, um die Punkte einzufahren.

Der beste Punkteschnitt: Unerreicht bleiben wird auch in diesem Jahr die Saison 2012/13 des SuS Oberaden. Der Meister vollbrachte das Kunststück, bei nur 28 Partien 79 Punkte zu holen. Vier Punkte überließ der Klub den Gegnern – das macht 2,82 Punkte pro Spiel. Selbst wenn der PSV Bork jetzt alle Spiele noch gewinnt, erreicht er den Oberadener Schnitt nicht mehr.

Die meisten Tore: Hochgerechnet ist auch dieser Rekord in Gefahr. 132 Treffer erzielte Holzwickede vergangenes Jahr. Bork steht jetzt schon bei 86 Toren – damit haben andere Mannschaften am Saisonende schon Meisterschaften gefeiert. Den PSV-Schnitt hochgerechnet, kommt Bork auf 131 Treffer. Es bleibt spannend.

Die wenigsten Gegentore: Die Schwäche des PSV. Diese Rubrik musste Bork schon zum Ende der Hinrunde abschreiben. 22 Gegentore kassierten die Defensivexperten des VfL Kamen 2014/15. Bork hat schon 38 auf dem Konto.

Die beste Tordifferenz: Holzwickede hatte vergangene Saison nicht nur einen herausragenden Angriff, sondern auch einen ganz passablen Defensivverbund. Zusammen ergab das ein Torverhältnis von 91. Bork steht bei 48. Fazit: Schwer, aber nicht unlösbar.

Der größte Vorsprung: Den sicherte sich auch der SuS Oberaden. Mit 18 Zählern Vorsprung feierte Oberaden im Frühjahr 2013 die Meisterschaft – genau der Vorsprung, den der PSV derzeit hat.

Die längste Siegesserie: Kamen hatte 2014/15 einen Lauf und gewann die ersten 22 Spiele. Bork ist seit dem 18. September ohne Punktverlust – 16 Siege in Folge. Das könnte also noch etwas werden. Aber Vorsicht: Ein Unentschieden – und die Serie ist gerissen.

Die meisten Siege: 26 Mal gewann Oberaden 2012/13. Bork hat bislang 19 Mal gewonnen, hat aber einen großen Vorteil. Damals war die Liga kleiner, heute hat Bork vier Versuche mehr.

Die wenigsten Niederlagen: Gleich drei Mannschaften stehen hier ganz oben. Oberaden (2012/13) eiferte mit nur einer Pleite dem Königsborner SV (2007/08) und Holzwickede (2004/2005) nach. Bork muss diese Kategorie abschreiben, denn die Mannschaft von Ingo Grodowski hat in der Anfangsphase der Saison schon zweimal verloren. Ganz ohne Niederlage kam übrigens noch nie eine Mannschaft durch die Saison.

Das beste Heimteam: Aller Zeiten heißt Holzwickeder SC II. Die Mannschaft verlor zu Hause gar nicht und machte 47 Punkte in 17 Spielen klar. Da kommt Bork nicht mehr dran. Maximal sind 42 Punkte drin.

Das beste Auswärtsteam: Der VfL Kamen kam vor zwei Jahren auf 42 Auswärtspunkte. Und da hat Bork beste Karten: Alle elf Spiele gewann Bork nämlich bisher. Mit drei Siegen aus fünf Restspielen würde Bork gleich-, mit noch einem Punkt mehr, vorbeiziehen.

Der beste Torjäger: Joel Grodowski jagt ... Joel Grodowski. Da die Torschützen statistisch erst seit sechs Jahren erfasst und veröffentlicht werden, sind die 42 Treffer des PSV-Stürmers aus der vergangenen Saison das Maß aller Dinge. Bombt Joel Grodowski (derzeit 38 Treffer) weiter, hat er die Marke in wenigen Wochen eingeholt. Jedenfalls ist er in Schlagdistanz. Es könnte der erste Rekord sein, der in dieser Saison fällt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Fußball: Kreisliga A

Olfen büßt Punkte ein, Bork unglücklich

Selm/Nordkirchen/Olfen Der PSV Bork hat gegen Wethmars U23 mit 2:3 verloren. Der SuS Olfen wäre beinahe mit drei Punkten aus Gescher zurückgekehrt. Tobias Lütjann war der Unglücksrabe bei der SG Selm. In der Kreisliga sorgten die frostigen Temperaturen für einige Spielausfälle.mehr...

Brandbrief von Münsters Fußballchef

Alarm wegen zunehmender Gewalt im Amateurfußball

KREISGEBIET Norbert Reisener vom Fußballkreis Münster bedauert in seinem „Brandbrief“ eine Verrohung der Sitten in seinem Sport. Er spricht von einer Kartenflut und kündigt Konsequenzen an. Aber nicht nur im Kreis Münster bereitet die Entwicklung den Verantwortlichen Sorgen.mehr...

Fragen und Antworten

Codewort "Leo" verhindert in Cappenberg Chance

CAPPENBERG Eigentlich sind bestimmte Signalwörter unter Fußballern mittlerweile fast ausgestorben. In Cappenberg verhinderte ein Ruf trotzdem eine gute Torchance. Ein Spieler soll den Ball für einen Mitspieler durchlassen und erhält ein Kommando. In bestimmten Szenen kann der Schiedsrichter das abpfeifen. Wann und warum erklären wir Ihnen hier.mehr...

Fußball: Cappenberg trifft auf Hammer SpVg

Osmolski feiert im Pokal Wiedersehen mit Lüggert

CAPPENBERG. Vier Spielklassen liegen zwischen A-Ligist Grün-Schwarz Cappenberg und Oberligist Hammer SpVg. Am Mittwochabend (19 Uhr, Am Kohuesholz, Cappenberg) treffen beide Teams trotzdem aufeinander – im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals Unna-Hamm.mehr...

Fußball: Kreisliga A

Benedikt Stiens wird neuer GSC-Kapitän

Cappenberg Benedikt Stiens ist neuer Kapitän des Fußball-Kreisligisten GS Cappenberg. Trainer Patrick Osmolski und Co-Trainer Markus Brzenska haben den 22-Jährigen überraschend befördert. Wir haben mit Stiens und Osmolski gesprochen.mehr...

Nach erstem Bundesligaspiel

Sören Storks spricht vor heimischen Referees

WERNE/HERBERN Sören Storks hatte am Montag bei der Schiedsrichtersitzung das Wort. Storks ist 28 Jahre jung, doch vor so vielen Menschen zu reden, zählt zu seinen leichteren Übungen. Denn seit dieser Saison kann es vorkommen, dass der frischgebackene Bundesligaschiedsrichter auch mal von 50 000 Leuten ausgepfiffen wird.mehr...