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Provisorium

Beton soll Uferböschung der Berkel Halt geben

Stadtlohn Geht es etwa schon los mit den Arbeiten für die Berkelpromenade? Das fragten sich am Donnerstag viele Passanten mit Blick auf die Arbeiten am Fluss.

Beton soll Uferböschung der Berkel Halt geben

Beton wurde auf die Uferböschung der Berkel gegeben, damit diese einigermaßen befestigt ist und einem Hochwasser Stand halten würde.

Bagger und Betonmischer waren am Donnerstagvormittag an der Berkel im Einsatz. An prominenter Stelle zwischen dem Wehr an der Berkelmühle und der Mühlenbrücke. Kein Wunder, dass sich viele Passanten fragten, was los ist und etwa schon mit den Arbeiten für die Berkelpromenade – ein Projekt der Regionale – begonnen wurde. Ein klares Nein dazu gab es aus dem Rathaus: Gerd Große Frericks vom Fachbereich Tiefbau/Gewässer konnte für Aufklärung sorgen. Bagger und Betonmischer waren lediglich für Reparaturarbeiten im Einsatz und haben ein Provisorium erstellt. Das soll halten, bis es dort weitergeht in Sachen Hochwasserschutzmaßnahmen.

Kampfmittelbeseitigungsdienst

Wie berichtet, waren Anfang Oktober die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg vor Ort. Britische Luftaufnahmen aus dem Jahr 1945 zeigten kritische Punkte, die zur Vorsicht untersucht werden sollten. Die positive Nachricht: Es wurde nichts gefunden. Zumindest in den Bereichen, in denen Anfang Oktober gesucht worden war. Es würden noch einige Untersuchungen an anderer Stelle der Berkel folgen müssen, berichtete Gerd Große Frericks.

Hochwasserschutz folgt

In der Uferböschung an der Berkel hatten die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes auch Suchbohrungen vorgenommen. Zu diesem Zweck waren die Pflastersteine in einer etwa 50 Quadratmeter großen Fläche in der Böschung aufgenommen worden. Diese Wasserbausteine wieder einzuarbeiten, wäre zu viel Aufwand gewesen. Denn in absehbarer Zeit sollen dort die Arbeiten für den Hochwasserschutz starten. So kam der Betonmischer zum Einsatz, um die Böschung provisorisch zu sichern. „Bei Hochwasser würde sie sonst ausgespült, das soll verhindert werden“, erklärte Gerd Große Frericks.

Die Betonfläche kann dann wieder abgetragen werden, sobald die Bauarbeiten aufgenommen werden. Am Nachmittag war das Beton-Provisorium schon fertiggestellt.

Warum wurde das Gebiet untersucht? Der Abriss der alten Lagergebäude und des ehemaligen Berkelmarktes auf dem Mühlengelände an der Burgstraße ist geplant. Es wird Platz geschaffen für die Neugestaltung des Berkelufers, für die Sanierung der Mühle und für das Hotelprojekt „Smartel“.

Im April war die Berkel zwischen dem Mühlenwehr und der Brücke am Schanzring auf 400 Metern entsandet worden. Der Wasser- und Bodenverband Oberes Berkelgebiet war damals Auftraggeber.

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