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Gleich mehrfach angeklagt

Stadtlohner wegen Raub und Drogenhandel vor Gericht

Stadtlohn Wegen besonders schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung und Handels mit sowie Besitz von Betäubungsmitteln muss sich seit Montag ein 28-jähriger Stadtlohner vor dem Landgericht in Münster verantworten. Er soll die kriminellen Taten nicht allein durchgezogen haben.

Stadtlohner wegen Raub und Drogenhandel vor Gericht

Laut Anklage soll der Mann Teil einer etwa fünfköpfigen Gruppe sein, die bei einem Drogendealer in Gronau gewaltsam Geld eingetrieben und mit Drogen gehandelt haben soll. Der erste Verhandlungstag war gleich ein sehr kurzer: Es dauerte kaum eine Stunde, da schloss der Richter die Verhandlung zur Fortsetzung am Freitag, 17. November. Der Grund: Zeugen waren am Montagmittag vor Gericht nicht zugegen. Und auch der Angeklagte Stadtlohner ließ über seinen Anwalt mitteilen, dass er am ersten Verhandlungstag keine Aussage machen wolle. Daher bat der Richter auch die Sachverständige zunächst, zu gehen und am Freitag erneut zu erscheinen.

Opfer an Niere verletzt

So verlas der Staatsanwalt erst einmal nur die Anklageschrift, nach der dem Angeklagten zur Last gelegt wird, dass er das Opfer, einen Drogendealer aus Gronau, im November 2016 mit Schlägen an der linken Seite und an einer Niere verletzt haben soll. Beteiligt gewesen sein soll er ebenfalls an der Entwendung eines Handys, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Neben der gefährlichen Körperverletzung und des Raubes muss sich der Stadtlohner ebenfalls wegen Drogenhandels und des Besitzes einer „nicht geringen Menge“ von Betäubungsmitteln verantworten. Konkret geht es um 200 Gramm Amphetamin und rund 200 Marihuana sowie 0,22 Gramm Marihuana, das in der Wohnung der Eltern des Angeklagten sichergestellt worden sei, so die Staatsanwaltschaft.

Ein unbeschriebenes Blatt ist der Stadtlohner nicht. Der 28-Jährige ist bereits 2012 und 2013 mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Damals ging es um einen Verstoß gegen das Waffengesetz – der Stadtlohner kam in jenem Fall mit einer Geldstrafe davon.

Auch ein Chatverlauf wird an den kommenden Verhandlungstagen eine Rolle spielen. Der Richter der 8. Großen Strafkammer verlas am Montag im Gerichtssaal relevante Auszüge.

Fortgesetzt wird der Prozess am Freitag um 9 Uhr am Landgericht Münster. Weitere Termine sind für den 24. und 30. November sowie den 13. Dezember angesetzt.

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