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Barfußschuhe

Freiheit für die Füße

VREDEN Barfußschuhe haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Daniela Schwering, Osteopathin und Physiotherapeutin und Christian Gewers, Inhaber eines Schuhladens in Vreden, erklären, wofür die alternativen Treter gut sind.

Freiheit für die Füße

Barfußlaufen hat gesundheitlich positive Auswirkungen – nicht nur für den Fuß, sondern auch für den Bewegungsapparat, das körperliche Wohlbefinden und die Koordination. Die ungewöhnlichen Schuhe gibt es nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Günstig sind sie allerdings nicht. Foto: Lena Beneke

Hübsch sind sie nicht, die Barfußschuhe. Das schadet ihrer Beliebtheit, weiß Christian Gewers, der den Schuhladen Schuh-Art in der Vredener Innenstadt betreibt. Dennoch haben die Schuhe den 40-Jährigen überzeugt.

Was ist das Positive am Barfußlaufen? Beim Laufen ohne Schuhe tritt der Fuß anders auf. „Wir haben beigebracht bekommen, beim Gehen ordentlich abzurollen“, sagt Daniela Schwering. „Das ist mit den Barfußschuhen anders, man rollt nicht mehr mit der Hacke ab, sondern mit den Zehen.“ Das, sagt sie, sei besser für den Körper, der federnd auftrete. Üben muss man das „neue“ Laufen aber schon. Das Gute, so Schwering: „Wer die Schuhe trägt, bekommt ein anderes Bewusstsein für seinen Körper.“

Was macht die Schuhe aus? „Es geht um flach, weit und leicht“, bringt es Daniela auf den Punkt. Die Schuhe haben eine flexible, flache Sohle, die ist etwa 1,5 bis 2 Millimeter dick. Sie sind weiter geschnitten als herkömmliche Schuhe, die vorne eng zulaufen. Außerdem sind die Barfußschuhe leicht, dadurch behindern sie beim Tragen nicht.

Freiheit für die Füße

Barfußlaufen hat gesundheitlich positive Auswirkungen, nicht nur für den Fuß, sondern auch für die gesamte Biomechanik, das körperliche Wohlbefinden und die Koordination. Das wissen Daniela Schwering (Osteopathin, Heilpraktikerin und Physiotherapeutin) und Christian Gewers, Inhaber des Schuhladens Schuh-Art in Vreden. Foto: Lena Beneke

Sind die Schuhe im Winter nicht viel zu kalt? Tatsächlich gibt es zwar auch eine „Winterversion“ der Treter – aber eine dünne Sohle macht die Schuhe eben aus. „Ich trage sie auch im Winter. Solange ich laufe, ist es ok. Wenn ich für ein längeres Gespräch stehen bleibe, wird es aber schon kalt“, weiß Christian Gewers aus Erfahrung.

Für wen eignen sie sich? Tragen kann sie jeder. Erwachsene und Kinder, sogar Sportler. Allerdings gilt wie bei Schuheinlagen: Es gibt eine Gewöhnungszeit. Und: Menschen, die Probleme haben, die vom Bewegungsapparat herrühren, für die seien die Schuhe auch etwas, sagt Schwering. „Anders als bei Einlagen, arbeitet der Patient durch den Schuh aktiv mit.“

Wie teuer sind die Schuhe? Günstig sind die Schuhe nicht, wenn sie von guter Qualität sein und lange halten sollen. Schuhe für Erwachsene liegen bei 110 Euro, Kinderschuhe bei 75 Euro.

Und die Optik? Auffällige Zehentrenner gibt es bei Gewers nicht. Und: Einige Modelle sehen aus wie Sportschuhe, also ganz normal.

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