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Gewerbegebiet Nord

Mehr Platz für Unternehmen

VREDEN Das Gewerbegebiet Nord soll weiter wachsen: Der Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung den Startschuss gegeben, um dort nach Süden hin weitere Ansiedlungen von Unternehmen zu ermöglichen.

Mehr Platz für Unternehmen

Südlich des Konrad-Zuse-Rings bietet sich Platz für eine Erweiterung des Gewerbegebietes Vreden-Nord.Gehring

Der Bedarf ist da: Alle städtischen Grundstücke am Konrad-Zuse-Ring seien mittlerweile verkauft beziehungsweise der Verkauf stehe kurz bevor, ein Grundstück sei reserviert, berichtete die Verwaltung. "Das ist schon eine kleine Erfolgsgeschichte im Norden", freute sich Stadtplaner Dirk Hetrodt über die erkennbar positive Entwicklung in diesem Bereich. Jetzt sei es gelungen, Flächen zu erwerben: "Damit haben wir die Chance, dieses Gewerbegebiet nach Süden hin zu erweitern."

Er hatte gleich einen ersten Entwurf für die Planung mit in den Ausschuss gebracht. Hetrodt geht davon aus, dass ein Zuschnitt von Grundstücken in einer Größe zwischen 1500 und 3000 Quadratmetern dort sinnvoll sein wird: "Das ist eine marktgängige Größenordnung." Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen sei dies besonders attraktiv.

Blick in die Zukunft

Hetrodt schaute sogar schon ein wenig über den jetzigen Plan hinaus in die langfristige Zukunft: "Da sollten wir weiter nach Süden oder Westen denken." Einige praktische Fragen seien für die aktuelle Planung noch zu klären, insbesondere der Lärmschutz und die Entwässerung. "Wir würden es begrüßen, wenn vom Freibad aus eine Radweganbindung dorthin erfolgt", erklärte Christiane Albers (SPD). Das könne gerade manchen Arbeitnehmern einen langen Umweg ersparen.

"Da wohnen Familien in der Nähe. Wissen die Bescheid?", fragte Hermann Lechtenberg (CDU). "Das geht ja schon aus dem Flächennutzungsplan hervor", erklärte Joachim Hartmann, Leiter des Fachbereichs Bauen. Die Belange des Nachbarschutzes würden in der Planung berücksichtigt. Die Wohnhäuser selbst sollten allerdings nicht ins Plangebiet einbezogen werden, warnte Hartmann davor, die Planung dadurch "zu relativieren". Er betonte, dass die Verwirklichung des Bebauungsplanes nachbarverträglich möglich sei.

Nachfrage vorhanden

Heinrich Wildenhues (CDU) lobte, dass die Verwaltung zügig gehandelt habe: "Nachfrage ist reichlich vorhanden." Die Flächen seien sehr gut vermarktbar, so seine Einschätzung. Er lenkte aber auch den Blick auf die Frage der Entwässerung. Joachim Hartmann bestätigte, dass das vorhandene Regenwasserrückhaltebecken dafür nicht ausreiche: "Wir werden dort etwas schaffen müssen." Auch Gerd Welper (Grüne) begrüßte die Planungen für den neuen Abschnitt des Gewerbegebietes Nord.

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