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Kritik stößt auf Unverständnis

Neubau nicht größer als geplant

VREDEN Der Neubau an der Königstraße/Windmühlenstraße nimmt inzwischen Gestalt an. Ein Anwohner hat genauer hingeschaut und vermutete, dass anders gebaut wird, als geplant wurde. Das Bauunternehmen weist diese Vermutung mit deutlichen Worten zurück.

Neubau nicht größer als geplant

Der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Ecke Königstraße/Windmühlenstraße hat kritische Fragen eines Anwohners hervorgerufen. Der Bauherr sieht diese allerdings als weitgehend unbegründet an.

Auf zwei Seiten hatte ein Vredener sich schriftlich mit einer Anfrage an den Bauausschuss gewandt. Dort lag das Papier jetzt als Tischvorlage vor und sorgte für Diskussionsstoff.

Baukörper mit "anderer Wirkung"

Es scheine, so heißt es in der Anfrage, dass sich das Vorhaben nicht an die Angaben des vorhabenbezogenen Bebauungsplan halte. Es verwende diesen eher als auslegungsfähige Vorlage. Der Anwohner macht das an mehreren Punkten fest: Die Absetzung zweier Pfeiler auf der Längsseite zur Windmühölenstraße hin sei erweitert worden: "Das ruft eine andere Wirkung des Baukörpers hervor." Zweiter Punkt: Die Säulen zwischen den Fenstern auf der Seite Königstraße fielen unten breiter aus als in den Geschossen darüber. Das habe sich im Plan anders dargestellt. Schließlich ein dritter Punkt: Der neue Baukörper falle im Vergleich zum Nachbargebäude an der Königstraße höher aus als geplant: "Das gilt es mit allen Mitteln zu vermeiden."

"Die Höhen werden eingehalten"

"Wir haben diese Anfrage weitergegeben an die Bauaufsicht des Kreises Borken", berichtete Stadtplaner Dirk Hetrodt. Diese sei in solchen Fragen zuständig. Er glaube aber, dass sich das Bauvorhaben an die Planvorgaben halte. Die Münsterland Zeitung hat direkt bei Jörg Roling nachgefragt. Er leitet als Geschäftsführer das Unternehmen "Münsterländische Bauen und Wohnen GmbH", das für den Neubau an markanter Stelle der Vredener Innenstadt verantwortlich ist. Er erklärte: "Die Höhen werden eingehalten, wenn vielleicht auch nicht auf die letzten fünf Zentimeter." Das sei aber lediglich baupraktischen Fragen geschuldet: "Wir haben schon aus finanziellen Gründen überhaupt keine Veranlassung, über die geplanten Höhen der Geschosse hinauszugehen." Die Breite der Pfeiler hänge mit dem Wärmeschutzverbundsystem zusammen. Richtig sei, dass zum Teil mehr Putzflächen als ursprünglich geplant zum Tragen kommen sollen - aus optischen Gründen. Inzwischen habe es auch einen Termin mit Stadtplaner Dirk Hetrodt gegeben: "Wir sind vor Ort alle Fragen durchgegangen."

Auf Wünsche der Nachbarn eingegangen

Auf die Anfrage an Stadt und Bauausschuss reagierte Roling betroffen: "Wir haben uns von Anfang an bemüht, alle Planungsschritte einvernehmlich mit den Nachbarn hinzubekommen." Der Geschäftsführer erinnerte daran, dass das Umfeld sogar in die Auswahl der Materialien einbezogen worden sei wie etwa die Sorte des Verblenders oder die Farbe der Fenster. "Wir sind auch darauf eingegangen, als der Wunsch kam, die Ecke Königstraße/Windmühlenstraße wegen der Übersichtlichkeit zu entschärfen", sagt er.

Roling kann umso weniger verstehen, warum sich der betreffende Anwohner mit seinen Fragen nicht direkt an ihn gewandt hatte: "Wenn es ein Problem gibt, kann man uns ansprechen und über alles miteinander reden." Weshalb es überhaupt zu den kritischen Fragen eines Anwohners gekommen ist, vermag Jörg Roling so nicht nachvollziehen: "Wir schaffen mit diesem modernen Neubau eine absolute Verbesserung gegenüber dem Zustand vorher."

 

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