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Winterswyker Straße

Schutzstreifen umstritten

VREDEN Im Grunde wollen alle das Gleiche: Sicherheit für die Radfahrer. Wie die aber auf der Winterswyker Straße in Vreden am besten gewährleistet werden kann, darüber gehen die Vorstellungen weit auseinander.

Schutzstreifen umstritten

Wie sollen die Radfahrer an der Winterswyker Straße geführt werden? Das ist ein vieldiskutiertes Thema.Gehring (A) Foto: Markus Gehring

Deutlich wird dies beim Blick in die Vorlage, die die Stadtverwaltung für die Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses erarbeitet hat. Denn dort steht das Thema am Mittwoch, 8. November, auf der Tagesordnung, wenn sich die Mitglieder um 18 Uhr zur öffentlichen Sitzung im Rathaus treffen, Burgstraße 14.

Gleich als erster Punkt kommt die „Verkehrsführung Winterswijker Straße“ an die Reihe. Drei Anträge liegen dazu auf dem Tisch:

Die Vredener Wirtschaftsvereinigung spricht sich dafür aus, die Verkehrsführung auf der Straße vorerst so zu belassen. Sie sieht die Diskussion über diese Frage an einer anderen Stelle besser aufgehoben: in einem Konzept, das die Anbindung des Industriegebietes Gaxel als Ganzes betrachtet.

Anwohner der Baumsiedlung, des Klosterhooks, des Toschlags und des Tenbuschs haben sich ebenfalls zu Wort gemeldet. Sie halten einen stadteinwärts führenden Schutzstreifen für Radfahrer für gefährlich. Sie sprechen sich für weitere Nutzung des vorhandenen Radwegs aus.

Die CDU-Fraktion hat ebenfalls einen Antrag zu diesem Thema gestellt. Auch die Christdemokraten lehnen eine Fahrradschutzstreifen zwischen Ringstraße und Sachsenring ab. Die Winterswyker Straße sei zu schmal, um Radfahrer auf einem Schutzstreifen ungefährdet führen zu können. Stattdessen soll der vorhandene Radweg auf die maximale Breite ausgebaut werden.

Eine andere Position als die Antragsteller nimmt hingegen die Stadtverwaltung ein. Sie befürwortet weiterhin einen Schutzstreifen – inklusive einer möglichen Unterbrechung am Sachsenring. Dieser Vorschlag resultiert aus der Verkehrsschau vom März.

Daneben warten noch einige weitere spannende Punkte in der Sitzung. Dazu zählt unter anderem die Umgestaltung des Bereichs Königstraße/Windmühlenstraße und Windmühlentor.

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