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Auszeichnung des Landes

Vreden darf sich „europaaktiv“ nennen

Vreden „Europaaktive Kommune“ – mit diesem Titel zeichnet die Landesregierung die Widukindstadt aus. Womit hat sie sich das verdient?

Vreden darf sich „europaaktiv“ nennen

Ein Beispiel für grenzüberschreitende Aktionen, die zur Auszeichnung geführt haben: der Winterswijk-Vreden-Marathon. Ein Team aus der Vredener und der Winterswijker Stadtverwaltung war am Start, hier der Vredener Erste Beigeordnete Bernd Kemperauf dem Fahrrad. Foto Raphael Kampshoff (A)

Nordrhein-westfälische Städte, die besondere Ideen zu europapolitischen Themen entwickelt haben, EU-Projekte verfolgen oder internationale Zusammenarbeit entwickeln, werden für ihr besonderes Engagement von der Landesregierung geehrt. „Europaaktive Kommune in Nordrhein-Westfalen“ – mit diesem Titel wird sich auch bald die Stadt Vreden schmücken dürfen.

Wie war die Reaktion im Rathaus, als bekannt wurde, dass die Stadt zum Kreis der Ausgezeichneten gehört?

„Wir haben uns riesig gefreut. Natürlich ist auch ein gewisser Stolz dabei, dass wir dazugehören“, sagt Bernd Kemper, Erster Begeigeordneter. Der Preis werde auch als eine Anerkennung der Arbeit angesehen.

Wie kam es zu der Bewerbung?

Die Bewerbung ist öffentlich vom Land NRW ausgeschrieben worden. „Da haben wir uns gedacht: ,Wir bewerben uns mal mit den Dingen, die wir sowieso seit Jahren machen‘“, blickt Bernd Kemper zurück, ganz nach dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“. Die Aufzählung der Projekte sei recht umfangreich gewesen, vor allem habe man in der Bewerbung auch auf die intensive Kontaktpflege mit den Niederlanden auf den unterschiedlichsten Ebenen hingewiesen.

Was hat die Juroren dazu bewogen, Vreden mit in den Kreis der Titelträger zu nehmen?

Seit 40 Jahren schon gibt es den politischen Fachausschuss zur deutsch-niederländischen Zusammenarbeit – in Vreden liebevoll Hollandausschuss genannt. Weiter wurden die Schüler- und Studentenbetriebspraktika, die Kooperationen im Bereich des Tourismus und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Bauleitplanungen gewürdigt. Auch die Aktivitäten der Unternehmerinitiative „Vre-Win“ (Vreden/Winterswijk) hinterließen Eindruck

Welche Orte werden in diesem Jahr noch geehrt?

Neben Vreden werden Hamm, Wuppertal, Gladbeck, Lichtenau und Velbert geehrt. 2016 wurde die Gemeinde Südlohn mit dem Preis ausgezeichnet.

Wann wird der Preis verliehen?

Die Urkunde überreicht der Ministerpräsident Armin Laschet persönlich bei einer offiziellen Auszeichnungsveranstaltung am 9. November in Düsseldorf.

Wer aus Vreden nimmt den Preis entgegen?

Eine kleine Delegation der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch an der Spitze und Markus Windmeier als Vorsitzender des Hollandausschusses. Die Idee, die drei Bürgermeister aus Winterswijk, Berkelland und Oost-Gelre mitzunehmen, kam bei den niederländischen Nachbarn gut an. „Die Winterswijker mieten einen Bus und nehmen uns mit“, erzählte der Erste Beigeordnete Bernd Kemper. Sein Kommentar dazu: „Gelebte Zusammenarbeit.“

Was erhofft sich die Stadt von dem Preis?

In erster Linie sei der Preis eine Bestärkung, so weiterzumachen. Mit Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage in Europa werde es immer wichtiger, sich der Arbeit für ein vereintes Europa zu widmen, so Bernd Kemper.

Was bedeutet der Preis?

In erster Linie ist es eine symbolhafte Auszeichnung, der Preis ist nicht dotiert. Die Preisträger haben Vorbildcharakter. Fünf Jahre lang tragen die Kommunen den Titel, dann gibt es eine Rezertifizierung mit einer neuen Urkunde, sagte Robin Teller von der Pressestelle der Staatskanzlei.

Wie viele Preisträger gibt es schon?

Seit der Erstverleihung im Jahr 2013 gibt es insgesamt 47 Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen, die Europaaktive Kommune sind.

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