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Pächter vor der Eröffnung

Alles ist neu im Kolpinghaus Werne

Werne Kurz vor der Neueröffnung am 16. November gewährt Pächter Horst Nußbaum weitere Einblicke ins neue Kolpinghaus Werne. Es heißt nicht nur anders, sondern sieht auch so aus.

Alles ist neu im Kolpinghaus Werne

Horst Nußbaum zapft gerne auch mal selbst. Da er im Gegensatz zu seinem Vorgänger vertraglich ungebunden ist, kann er direkt mehrere Brauereien „anzapfen“. Foto: Jan Hüttemann

Neue Böden, Vorzeigezimmer, eine Menge Technik und noch einen Tag bis zur Eröffnung: Im neuen „Stadthotel und Esszimmer“ im Kolpinghaus Werne tut sich einiges. Der neue Pächter Horst Nußbaum hat vor der Eröffnung am Donnerstag, 16. November, Einblicke in seinen Betrieb gewährt.

„Alles komplett neu, jetzt sieht man auch die schönen Fenster wieder“, erklärt Nußbaum auf dem Weg ins Esszimmer, das sich rechts vom Eingang befindet. Im selben Moment huschen einige Helfer vorbei, um weiter an der Deko zu arbeiten. „Wir haben einen helleren Fußboden verlegt, die untere Wandhälfte ebenfalls heller gestrichen und die Einrichtung ausgetauscht. Jetzt fühle ich mich wohl hier drin.“

Einrichtungsexperiment

In einem ähnlichen Stil hat er eines der Hotelzimmer eingerichtet. Anstatt der vorher braunen Möbel und dem dunkelblauen Teppich erwartet die künftigen Gäste hier ein Holzboden, hellere Möbel und kleinere Gimmicks wie eine sensorgesteuerte Beleuchtung, damit man das Bett erst gar nicht verlassen muss, um für Licht zu sorgen.

„Mit dieser Einrichtung experimentieren wir und schauen, wie sie bei den Gästen ankommt.“ Sollte das funktionieren, würde der Kolpingverein als Besitzer der Immobilie vermutlich auch in weitere Zimmer investierten. Denn die Einrichtung der anderen Zimmer hat sich nicht verändert. Der noch leichte Farbgeruch verrät allerdings: „Wir haben natürlich alle weiteren Räume renoviert.“

Rundgang durchs neue Kolpinghaus

Beim Rundgang entdeckt: Hinter dieser Tür versteckt sich ein Abstellraum, den der Pächter an den vorherigen Tagen kaum wahrgenommen hat.
Der Geruch von frischer Farbe liegt noch ganz leicht in der Luft. Denn die Hotelzimmer sind frisch renoviert.
Der Geruch von frischer Farbe liegt noch ganz leicht in der Luft. Denn die Hotelzimmer sind frisch renoviert.
Im neuen Vorzeigezimmer setzt Horst Nußbaum auf hellere Materialien. Wenn das Interieur die Gäste begeistert, sollen auch die anderen Zimmer umgebaut werden.
Der Geruch von frischer Farbe liegt noch ganz leicht in der Luft. Denn die Hotelzimmer sind frisch renoviert.
Im neuen Vorzeigezimmer setzt Horst Nußbaum auf hellere Materialien. Wenn das Interieur die Gäste begeistert, sollen auch die anderen Zimmer umgebaut werden.
Der Geruch von frischer Farbe liegt noch ganz leicht in der Luft. Denn die Hotelzimmer sind frisch renoviert.
Der Geruch von frischer Farbe liegt noch ganz leicht in der Luft. Denn die Hotelzimmer sind frisch renoviert.
Vorher war der Stuck im Esszimmer rot gestrichen. Die Vorhänge sind hier bereits abgenommen, die bis zuletzt den Raum abdunkelten.
Der Biergarten bekommt eine eigene Küche, damit hier die Versorgung zügiger laufen kann. Noch ist hier allerdings Baustelle.
Neu im Biergarten sind die Strandkörbe.
Das neue Interieur steht bereit. Jetzt gilt es, auf der Zielgeraden noch alles aufzubauen.
Nachher: Hellere Möbel und ein hellerer Fußboden sollen für eine angenehmere Atmosphäre sorgen.
Nachher: Hellere Möbel und ein hellerer Fußboden sollen für eine angenehmere Atmosphäre sorgen.
Nachher: Hellere Möbel und ein hellerer Fußboden sollen für eine angenehmere Atmosphäre sorgen.
Vorher verdeckten Vorhänge einen Großteil der bunten Fenster im Esszimmer. Jetzt strömt Licht in den Raum und durch das bunte Glas.
Das neue Aushängeschild steht schon parat und ziehrt bald die Fassade des Kolpinghauses.
Anstatt herkömmlicher Haushaltsgeräte setzt Nußbaum auf Industriemaschinen. Das sorge für deutliche Zeitersparnis und eine Entlastung beim Personal.
Horst Nußbaum zapft gerne auch mal selbst. Da er im Gegensatz zu seinem Vorgänger vertraglich ungebunden ist, kann er direkt mehrere Brauereien "anzapfen".

Auf den Fluren richtet Nußbaum Etagenkühlschränke ein: „Hier nimmt man sich einfach auf Vertrauensbasis etwas mit“ und zeigt auf den noch nicht ganz eingerichteten Bereich im Flur.

Auf dem weiteren Weg durch das Hotel gibt es selbst für den Pächter noch etwas zu entdecken. „Und hier haben wir...“, Nußbaum schaut, was sich hinter der Tür verbirgt, die er gerade öffnet, „anscheinend ein Abstellraum, den ich vorher gar nicht kannte“.

Warum er den nicht kannte, ist einfach erklärt: „Seit zehn Tagen sind wir ununterbrochen damit beschäftigt, dass hier alles bis zur Eröffnung fertig ist“, da habe er die Zeit gar nicht nutzen können, bisher ungenutzte oder kaum genutzte Räume im Detail zu begutachten.

Besprechungen und kleine Geburtstage

Allerdings: Einen Raum gibt es, der dafür umso mehr Beachtung finden soll. Hinter dem „Esszimmer richten wir einen Gesellschaftsraum ein“. Der 51-Jährige bezieht sich dabei auf den Raum, der auch die Schießanlage der Schützen beherbergt. „Der wurde bisher eher stiefmütterlich gehandhabt. Hier sollen bald Tagungen, Besprechungen und vielleicht auch kleine Geburtstage stattfinden mit bis zu 40 Personen.“

Das Interieur erweitert er zu diesem Zweck mit zwei großen Monitoren. „Da kann jeder kommen und alle gängigen Geräte anschließen. Wenn Sie eine Präsentation machen wollen, braucht man nur noch einstecken und los geht’s.“

Freiheit im Flüssigen

Etwas subtiler und vermutlich nicht direkt auffällig sind die Veränderungen im Bereich um die Theke. Über den Zapfhähnen hängen die Aushängeschilder für die jeweiligen Getränke. „Früher war die Gastronomie an Radeberger gebunden. Das gibt es nicht mehr, wir bieten jetzt sechs verschiedene Zapfbiere und diverse Flaschenspezialitäten an.“ Damit sei man freier in der Getränkeauswahl. Ebenso habe die Speisekarte einen neuen Anstrich bekommen – unter anderem mit „Spezialitäten aus der Heimat unseres Kochs“.

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