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Quote von 5,7 Prozent

Arbeitslosigkeit in Werne niedrig wie lange nicht

Werne Schon seit Jahren kommen gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt in Werne an. Auch der Oktober 2017 reiht sich da ein. Die Arbeitslosenquote ist historisch niedrig. Das macht auf der anderen Seite Probleme.

Arbeitslosigkeit in Werne niedrig wie lange nicht

Die Arbeitsagentur meldet für Werne eine niedrige Arbeitslosenquote. Foto: picture alliance / dpa

Genau 918 Personen waren im Oktober 2017 arbeitssuchend gemeldet. Das entspricht einer Quote von 5,7 Prozent, Im Vormonat waren es 986 Werner (6,1 Prozent), im Oktober 2016 suchten 966 Bürger einen Job (6,0 Prozent).

Werne nimmt damit eine Spitzenposition im gesamten Kreis Unna ein. Unter den größeren Städten, für die die Arbeitsagentur eine eigene Quote ausweist, liegt die Lippestadt hinter Schwerte (5,5 Prozentpunkte) an zweiter Stelle.

Auch im Kreis sinkt die Arbeitslosigkeit

Im gesamten Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 504 Personen (-3,1 Prozent) auf 15.605. Im Vergleich zu Oktober 2016 ging die Arbeitslosigkeit um 1.252 Personen (-7,4 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt im vergangenen Montat 7,5 Prozent.

„Die letzten beiden Monate kennzeichnete ein deutlicher Herbstaufschwung, der sehr viel mehr arbeitslose Menschen im Kreis Unna erreicht hat als in den Vorjahren, egal ob jung oder alt, deutsch oder mit Migrationshintergrund, kurz- oder langzeitarbeitslos“, freut sich Agenturchef Thomas Helm über die aktuelle Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt.

Doch Helm beleuchtet auch die Kehrseite der Medaille. Mit der guten Lage sind auch Herausforderungen für die Unternehmen im Kreis Unna verbunden: „Viele Stellen können mangels qualifizierter Bewerber nicht oder erst zu spät besetzt werden. Daraus ergeben sich möglicherweise geschäftliche Einbußen, die die Entwicklung des jeweiligen Betriebes behindern. Die Agentur für Arbeit Hamm finanziert daher verstärkt die Weiterbildung von Beschäftigten in den Betrieben, um aus Helfern Fachkräfte zu machen oder die Kenntnisse der Mitarbeitenden an die zukunftsorientierten Entwicklungen anzupassen.“

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