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Fußball

Der eiserne Prinz meldet sich zurück

Werne Fünf Spiele lang war Jannik Prinz zum Zuschauen verdammt. Wegen einer Rotsperre. Nach zwei kürzeren Einsätzen meldete sich der Angreifer des Fußball-Landesligisten Werner SC am Sonntag eindrucksvoll zurück.

Der eiserne Prinz meldet sich zurück

51. Minute: Jannik Prinz kommt gegen Sascha Markmann zu spät, riskiert die Verletzung des Gegners und sieht dafür die Rote Karte. Foto: Greis

Vom Sündenbock zum Matchwinner: Jannik Prinz hat diese Entwicklung gemeistert. Der Stürmer des Werner SC, der am fünften Spieltag bei der 1:2-Heimniederlage gegen Grün-Weiß Nottuln die Rote Karte sah und wegen seines ungestümen Foulspiels gegen Sascha Markmann gesperrt wurde, hat am Sonntag im Meisterschaftsspiel bei Westfalia Gemen seine Werner zu drei Punkten geschossen. Nach seiner Einwechselung in der 67. Minute, er kam für Lukas Manka in die Partie, war Prinz beim 2:0-Erfolg gleich doppelt erfolgreich.

Prinz steht nun bei drei Saisontreffern. Ohne Sperre könnten es gewiss schon ein paar mehr Tore sein. An seinen Aussetzer am fünften Spieltag erinnert sich der 21-Jährige noch gut. „Die Rote Karte finde ich immer noch übertrieben. Dass ich die Fahne kaputt getreten habe, ärgert mich im Nachhinein aber schon sehr“, sagte Prinz am Mittwoch. Nachdem er Nottulns Sascha Markmann gefoult hatte, sah Prinz die Rote Karte. Daraufhin lief der 21-Jährige wutentbrannt zur Eckfahne und ließ dort seinen Frust ab, trat die Fahne kaputt – Folge: fünf Spiele Sperre.

„Es tat schon weh, dass ich nur zuschauen durfte. Ich habe vom Seitenrand aus immer mitgefiebert, musste mich oft zurückhalten“, sagte er über seine Zwangspause. Seit dem Derby gegen den SV Herbern am 20. Oktober (2:2) ist Prinz wieder spielberechtigt, sammelte sowohl gegen den SVH als auch beim 3:1-Sieg gegen Coesfeld wichtige Einsatzminuten. Der Knoten platzte allerdings erst am vergangenen Sonntag beim Abstiegsduell gegen Westfalia Gemen. „Es war sehr wichtig, dass wir gegen Gemen gewonnen haben“, sagte Prinz, der darauf hofft, schon bald wieder Stammspieler zu sein.

Im Kampf gegen den Abstieg kann Jannik Prinz für den Werner SC eben auch enorm wichtig werden. Für seine harte, eiserne Spielweise, die er eben auch gegen Nottuln an den Tag legte, war er schon in der Bezirksliga bekannt. „Ich will in solchen Szenen, wie gegen Nottuln nie jemanden verletzten. Ich will ein Zeichen setzen, dass der Werner SC da ist“, sagte der Angreifer.

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