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Fragen und Antworten

Ein Herberner fährt mit der Kutsche über Stock und Stein

HERBERN Zwei Pferde, eine Kutsche und seinen Beifahrer Michael Roßbach: Das benötigt der 15-jährige Niklas Hawighorst zum Gespannwagenfahren. In Bösdorf nimmt der Herberner an der Deutschen Meisterschaft teil. Wir erklären, worum es überhaupt geht und welche Aufgaben Fahrer und Beifahrer haben.

Ein Herberner fährt mit der Kutsche über Stock und Stein

Welche Wettbewerbe gibt es? Zunächst steht immer die Theorie auf dem Programm, in Bösdorf am Donnerstag (3. August) um 14 Uhr. „Das sind 20 Multiple-Choice-Fragen, die beantwortet werden müssen“, erklärt der 15-jährige Niklas Hawighorst. Dabei geht es um drei Themenfelder: Grundsätzliches Wissen zum Pferd wie beispielsweise der Körperbau, die Fahrlehre mit der Erklärung von Dingen wie der Leinenhaltung oder dem Geschirr und dem Umgang mit den Pferden in Sachen Fütterung oder Stallhaltung. Dann folgt am Freitag (4. August) um 11.30 Uhr die Dressurprüfung, am Samstagmittag (5. August)  die Geländefahrt und zum Abschluss am Sonntag (6. August) um 10 Uhr das Hindernisfahren.

Wie viele Reiter nehmen teil? Im Einspänner nehmen in drei Kategorien (Pferde Klasse M, Ponys Klasse M, Ponys Klasse A) insgesamt 76 Reiter teil. Im Zweispänner sind es in den gleichen Kategorien 55 Teilnehmer. Niklas Hawighorst tritt im Zweispänner Ponys A gegen 15 Konkurrenten an.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Ein- und Zweispännern? Der größte Unterschied ist klar: Zwei Pferde statt einem ziehen beim Zweispänner die Kutsche. Zudem ist ein Beifahrer an Bord, der dafür zuständig ist, in Kurven das Gleichgewicht des Wagens zu halten und zudem immer wieder einen Blick auf die Zeit zu werfen. „Die Koordination beim Zweispänner ist schwieriger, schließlich muss man dort auf zwei Pferde gleichzeitig achten“, sagt Niklas Hawighorst. Sein Beifahrer ist Michael Roßbach, sein Onkel.

Worin unterscheiden sich eine Gelände- und eine Hindernisfahrt? Bei der Geländefahrt müssen natürliche und künstliche Geländehindernisse, wie zum Beispiel Brücken, kleine Bachläufe oder enge und kurvenreiche Wege überwunden werden. Eine bestimmte Zeit muss eingehalten werden, sonst gibt es Strafpunkte. Beim Hindernisfahren gilt es, 15 Tore zu durchfahren. Auf diese Tore wird ein Ball gelegt, der nicht umgestoßen werden darf. Auch hier gibt es in diesem Fall Strafpunkte. Für die Platzierung werden sowohl im Gelände als auch bei den Hindernissen zunächst die Strafzähler bewertet. Sind diese gleich, gewinnt der schnellste Teilnehmer.

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