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Feuerwehr Werne rüstet sich mit neuer Dienstkleidung aus

Werne Was tragen Feuerwehr-Mann und -Frau außerhalb der Einsätze? Konservatives Sakko oder sportlichen Blouson? Die Werner Feuerwehr hat ihre Frage in Sachen Dienstkleidung entschieden.

Feuerwehr Werne rüstet sich mit neuer Dienstkleidung aus

Dem Laien würde der Unterschied kaum auffallen. Rechts das alte Wappen, links das neue mit dem Verweis auf die Freiwilligkeit der Wehrleute. Foto: Jörg Heckenkamp

Die Sache der Dienstkleidung ist entschieden. „Blouson“, sagt Thomas Temmann, Chef der Freiwilligen Feuerwehr Werne. Dazu habe es eine Abstimmung im Führungskreis gegeben. Inklusive Modenschau? „Nein, so nun auch nicht. Aber wir haben uns die Modelle angeschaut und eine Entscheidung pro Blouson getroffen.“

Mehr als 150 Feuerwehr-Leute betroffen

Im Jahr 2018 sollen alle gut 150 Aktiven der Werner Löschzüge eine einheitliche Dienstkleidung bekommen. Männer wie Frauen. Blauer Blouson, blaue Hose. Die Verwaltung hat dazu Anschaffungskosten von 30.000 Euro für das nächste Haushaltsjahr vorgesehen. „Sobald der Haushalt genehmigt ist, können wir bestellen“, sagt Temmann.

Die sogenannte Dienstkleidung ist das, was die Wehrleute zum Beispiel auf offiziellen Anlässen, bei Einladungen, bei Beerdigungen und so weiter tragen. Und das künftig einheitlich über alle Löschzüge hinweg.

Bunte Vielfalt an Feuerwehr-Kleidung

„In der Vergangenheit hat sich da doch im Laufe der Jahre eine bunte Vielfalt entwickelt“, sagt der 51-jährige Leiter der Werner Freiwilligen Feuerwehr. Es gibt ganz alte Sakkos ohne den Schriftzug „Feuerwehr“, neuer mit diesem Wort, es gibt Jacken mit diesem und jenem Stadtwappen, mit Rangabzeichen auf der Schulter oder am Ärmel, „jedenfalls ein Sammelsurium unterschiedlicher Uniformen“.

Feuerwehr Werne rüstet sich mit neuer Dienstkleidung aus

Früher konventionelles Sakko (r.), demnächst sportlich geschnittener Blouson, den Leiter Thomas Temmann präsentiert. Der Blouson ist die neue Dienstkleidung für alle gut 150 aktiven Feuerwehrleute in Werne. Foto: Jörg Heckenkamp

Was im Grunde ein Widerspruch in sich ist, weil die Uniform ja eines ausdrücken soll: Uniformität. Die hält also ab nächstem Jahr Einzug.

Kleidung ist unisex gehalten

Dann tragen sowohl Männlein wie Weiblein (die neue Blousonform ist unisex gehalten) einen blauen, sportlich geschnitten Blouson mit rotem „Feuerwehr“-Schriftzug und Rangabzeichen auf der Schulter. Dazu eine einheitliche blaue Hose. Krawatte und weißes Hemd beziehungsweise Bluse sind schon jetzt Standard.

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