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Fußball

Herbern muss an seine Grenzen gehen

Herbern Holger Möllers, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Herbern, hatte den TuS Altenberge beim 3:2-Sieg gegen Burgsteinfurt am Samstag beobachtet und Erkenntnisse gewonnen. „Man sieht, dass es einen Plan gibt. Altenberge hat hohe Qualität“, sagte Möllers am Freitag.

Herbern muss an seine Grenzen gehen

Mittelfeldstratege Oscar Cabrera (l.) hofft mit dem SV Herbern auf drei Punkte gegen Aufsteiger Altenberge. Foto: Landsiedel

Landesliga 4

SV Herbern - TuS Altenberge

Der Aufsteiger aus Altenberge brauchte so seine Zeit, um sich in neuer Umgebung zurechtzufinden. Am sechsten Spieltag war der TuS nur Elfter, holte an den sechs Spieltagen danach aber 14 von 18 möglichen Punkten, ist mittlerweile punktgleich mit dem SVH. „Anfangs ist das immer Neuland. Altenberge hat noch nie in der Landesliga gespielt. Es ist ja immer so, dass man erst nach zehn bis zwölf Spielen richtig ankommt. Wir haben uns stabilisiert. Es ist ein Lernprozess“, sagte Florian Reckels, Trainer der Altenberger am Freitag.

„Ich habe immer gesagt, dass ich Altenberge als starken Aufsteiger sehe. Wenn das kein Spiel auf Augenhöhe ist, dann weiß ich es auch nicht“, sagte Möllers. Zu seiner eigenen Mannschaft sagte Möllers nach nur einem Punkt aus drei Spielen: „Wir müssen die Kurve kriegen und müssen an unsere Grenzen gehen – und darüber hinaus.“ Ob sich Unruhe breitmache, weil man seit drei Spielen nicht mehr gewonnen hat? „Nein“, antwortete Möllers nach der 2:3-Niederlage in Lengerich, „aufgrund der zweiten Halbzeit gegen Lengerich ist mir absolut nicht bange.“

Bei dem Unterfangen fehlen ihm Offensivmann Dennis Kaminski (krank) und der weiterhin verletzte Innenverteidiger Philipp Dubicki. Gonzalo Redondo Conde hat in der Schlussphase die Ampelkarte abgeholt. Auch ihn muss Möllers ersetzen, wich der Frage nach dem konkreten Ersatz aber aus. „Wir haben einen breiten Kader. Es ist im Training zumindest keiner abgefallen“, sagte er.

Bei den Gästen fehlen Kapitän David Marx mit einem Muskelfaserriss, Christian Hölker grippekrank sowie Flügelspieler Lennart Rausch mit einem Bänderriss. Auch Florian Reckels erwartet ein enges Spiel, möchte den Trend seines TuS aber nicht überbewerten. „Dem Trend kann man entgegensetzen, dass Herbern unheimlich heimstark ist“, sagte er und verweist auf die gute Statistik: 16 Punkte holte Herbern schon auf eigenem Platz.


Anpfiff: 15.15 Uhr, Kunstrasenplatz, Siepenweg, Herbern

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