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Fußball: WSC-Trainer im Interview

Lars Müller erkennt großes Potenzial

WERNE Ende Juni ist der ehemalige Profifußballer Lars Müller als Trainer des Landesligisten Werner SC vorgestellt worden. Nach dem Trainingsauftakt am 6. Juli hat er nun gut einen Monat mit dem Team verbracht. Wir haben mit ihm über seinen ersten Monat und die künftige Taktik seiner Mannschaft gesprochen.

Lars Müller erkennt großes Potenzial

Lars Müller ist seit Ende Juni Trainer des Werner SC. Am Sonntag startet er mit dem Team in die Landesliga-Saison 2017/18. Allerdings sieht der Coach noch Verbesserungsbedarf in der Spielweise seiner Mannschaft.

Herr Müller, am Sonntag endet die Saisonvorbereitung, das erste Liga-Pflichtspiel gegen den SC Münster 08 steht an. Wie fällt ihr Fazit nach dem ersten Monat beim Werner SC aus?

Es macht mir wirklich viel Spaß hier. Die Jungs können schon gut kicken. Doch es ist auch noch einiges zu tun.

Was ist noch zu tun? In welchen Bereichen sehen Sie noch Verbesserungsbedarf?

Unsere Spielweise muss sich noch verbessern. Wir wollen mutiger und aggressiver verteidigen. Das Spiel nach vorne sieht schon gut aus. Doch wir müssen das Vertrauen der Spieler noch weiter stärken, sodass unsere Spielweise zum Erfolg führt. Das Potenzial ist auf jeden Fall da.

Gehen wir etwas mehr ins Detail. Welche Spielweise schwebt Ihnen vor? Setzen Sie vermehrt auf Ballbesitz oder wollen Sie lieber mit schnellen Angriffen agieren?

Mein Ziel ist es zwar, auf Ballbesitz zu setzen, aber letztlich ist es auch immer eine Mischung aus beidem. Mir schwebt vor, dass wir nach der Balleroberung direkt nach vorne spielen. Dabei sind dann eher halbvertikale Pässe gefragt, statt den vielen diagonalen Bällen. Das ist das Ziel. Wenn wir das umsetzen können, sind wir schon einen deutlichen Schritt weiter.

Wer Sie am Spielfeldrand beobachtet, dem fällt auf, dass Sie nicht jede Spielszene kommentieren, so wie manch anderer Trainerkollege. Sind Sie generell als Trainer eher der ruhige Typ oder kann das auch schon mal anders sein?

Nein, für mich macht es keinen Sinn, jede Szene zu kommentieren oder viel ins Spielfeld hineinzurufen. Wenn du als Spieler auf dem Feld stehst und richtig im Spiel drin bist, kriegst du von außen sowieso nur wenig mit. Daher spreche ich mit meinen Spielern während der Partie nur, wenn mir etwas Grobes auffällt, oder ich nutze eine Pause, beispielsweise wenn ein Spieler zum Trinken an den Seitenrand kommt. Insgesamt bin ich auch einfach der Meinung: Mit einem ruhigen Ton kommt man immer weiter, als wenn man die Spieler anschreit.

Und das wollen Sie auch ihren Spielern vermitteln?

Genau. Einen Spieler anmeckern, weil er eine gute Chance vergibt oder einen Fehlpass macht, bringt für mich einfach nichts. Der Spieler weiß selbst, dass er einen Fehler gemacht hat und ärgert sich noch viel mehr darüber.

Der Coach


In der Jugend


Borussia Dortmund


Insgesamt absolvierte


als Spielertrainer

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