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Durchschnittsalter sinkt

Lehrer immer jünger - Das sagen zwei aus Werne

WERNE Das Durchschnittsalter der Lehrer in NRW geht zurück. Auch in Werne. Am Anne-Frank-Gymnasium führt dies nicht etwa zum Generationenkonflikt, sondern zu einem Gewinn für die ganze Schule. Die beiden Junglehrer Jil Högele und Marius Gregg unterrichten am Anne-Frank-Gymnasium und erzählen, was sie an dem Beruf fasziniert.

Lehrer immer jünger - Das sagen zwei aus Werne

Die 33-jährige Jil Högele und ihr 35-jähriger Kollege Marius Gregg gehören zu den jungen Lehrern des Anne-Frank-Gymnasiums.

Jil Högele (33) und Marius Gregg (35) – zwei junge Lehrer vom Anne-Frank-Gymnasium (AFG) haben in dem Werner Gymnasium ihre Wunschschule gefunden. Und damit fügen sie sich gut in den jünger werdenden Altersdurchschnitt der Lehrer.

Auch am AFG hat sich das Durchschnittsalter des Kollegiums mit der Zeit verjüngt – eine gute Mischung von älteren und jüngeren Kollegen sei aber trotzdem gegeben. An vielen Schulen geschieht der Generationswechsel auf einen Schlag. Am AFG jedoch habe der Wechsel nicht so abrupt stattgefunden, vielmehr habe es im Laufe der Zeit einen geschmeidigen Übergang gegeben, was die Findungszeit und Aufgabenverteilung vereinfache, berichteten die beiden Lehrer.

Entwicklung der Schüler über die Jahre

„Durch die Altersmischung kann man sich mit den Lehrern austauschen, die die Schule schon lange kennen. Da kann man dann gleich auch noch ein bisschen was aus der Schulgeschichte erfahren“, sagt Geschichts- und Französischlehrerin Jil Högele.

WERNE Die Lehrer in Werne werden immer jünger. Waren sie im Schuljahr 2011/12 durchschnittlich 47,8 Jahre alt, ist diese Zahl fünf Jahre später gesunken. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe. Eine Werner Schule sticht mit ihrer "Jugendlichkeit" besonders hervor.mehr...

Aber warum genau entscheiden sich so viele junge Menschen in den doch eher schwierigen Zeiten an deutschen Schulen heutzutage noch für den Beruf des Lehrers?

Für Högele und Gregg gab es da nicht viel zu überlegen: Die beiden fasziniert am meisten die Entwicklung der Schüler über die Jahre hinweg. „Ich liebe außerdem den Austausch mit Menschen. Das habe ich in meinen Beruf, sowohl mit den Schülern, als auch den Lehrern“, sagte Högele.

Auf einer Wellenlänge mit den Schülern sein

Auch Marius Gregg, Lehrer für Biologie, Erdkunde und katholische Religion, kann sich keine bessere Arbeit vorstellen: „Heutzutage muss man fachlich kompetent, aber dennoch auf einer Wellenlänge mit den Schülern sein – das Menschliche darf dabei nicht fehlen. Wenn ich meine Schüler dann auch noch so für die Fächer faszinieren kann wie diese mich begeistern, habe ich alles richtig gemacht“, so Gregg, der seit 2011 fest zum Kollegium des AFG gehört.

Das Gymnasium hat sich seit der Gründung vor rund 40 Jahren gut entwickelt, sich modernisiert und viel geschafft: von digitalen Tafeln über die Eröffnung der Mensa und den Ganztagsbetrieb. Aber auch Programme wie die Europa-Schule oder die Kanu-AG. Das AFG hat viel zu bieten, und das lieben nicht nur die Lehrer, sondern eben auch die Schüler.

Eigene Anregungen einbringen

Nur ein paar Gründe, warum Gregg und Högele so zufrieden an dem Gymnasium sind. „Wir als junge Kollegen können auch immer wieder unsere Anregungen mit einbringen“, sagte Högele. Die Schule sei insgesamt sehr dynamisch. Durch viele neue junge Lehrer käme natürlich mehr Bewegung in den Schulalltag, es werde aber trotzdem nicht unruhig. „Wir sind eine Gemeinschaft und haben alle Lust, etwas zu schaffen und die Schüler so gut es geht zu begleiten“, sagt Högele: „Da spielt das Alter dann im Endeffekt keine Rolle mehr.“

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