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Hockey: Verbandsliga 3

TV Wernes Hockey-Herren wollen aufsteigen

Werne Am Sonntag starten die Hockey-Herren in die Hallensaison. Lange hatte das junge Team spielfrei, hoch motiviert soll in diesem Winter endlich der Aufstieg in die Verbandsliga 2 gelingen. Dazu holt sich das Team von Trainer Hubertus Rosendahl in den kommenden Tagen den nötigen Feinschliff.

TV Wernes Hockey-Herren wollen aufsteigen

Alexander Osterkemper (l.) und der TV Werne wollen in die Verbandsliga 2 aufsteigen. Foto: Greis

Bernd Heimann (49) ist der „Oldie“ im Team der Hockey-Herren des TV Werne. Zum alten Eisen zählt sich der Rückkehrer aber nicht. „Klar, das Spiel hat sich in den letzten Jahrzehnten schon verändert. Es ist schneller, athletischer. Aber langsam bin ich auch nicht – und den Rest mache ich mit Routine und Erfahrung wett“, erklärt Heimann, der die vergangene Hallensaison aufgrund von Achillessehnen-Problemen verpasst hatte und mit seinen Teamkollegen, sie sind 25 Jahre und jünger, in der Hockey-Verbandsliga 3 die Mission Aufstieg starten möchte.

Großer Ansporn

Der Ansporn hierfür ist in diesem Jahr besonders groß. Zum einen wegen der langen Wettkampfpause. Vor den Sommerferien endete für den TV Werne die Feldsaison, die man zusammen mit den Nachbarn aus Lünen als SG Lünen/Werne bestritten hatte. Zur neuen Saison, die nach den Ferien startete, war es nicht zu einem gemeinsamen Start beider Klubs gekommen. So hatten die Werner zuletzt frei – und haben nun umso mehr Lust auf die Hallensaison.

Zum anderen werden nach der kommenden Wintersaison die Verbandsligen neu gruppiert. Ab dem nächsten Jahr soll eine vierte Liga geschaffen werden, um die Zahl der Teams von acht auf sechs zu reduzieren und so die Anzahl der Spieltage zu verringern. Dadurch soll sich die Personalnot der Hockey-Teams entspannen. Heißt im Klartext: Der Erstplatzierte steigt in die Verbandsliga zwei auf, dafür werden die letzten drei oder vier Teams in die zukünftige vierte Verbandsliga absteigen.

„Aufstieg ist realistisch“

„In der letzten Saison gab es auch bei uns personell einen Durchhänger. Deshalb hat es damals mit dem Aufstieg nicht geklappt“, blickt Heimann zurück. Nun soll es also endlich klappen: „Der Aufstieg ist realistisch“, glaubt der Routinier – auch, weil sich das Team im Vergleich zur vergangenen Saison kaum verändert habe. Heimann freut sich auf die Hallensaison. „Dort bin ich groß geworden. Mannschaften und Spielfeld sind kleiner, das Spiel ist schneller und es gibt eine Bande – das liegt mir.“

Bevor es am Sonntag, 12. November, (16 Uhr) zum Auftakt zur Zweitvertretung von Georgsmarienhütte geht, will Trainer Hubertus Rosendahl seiner Mannschaft noch den Feinschliff verpassen. Am Mittwochabend steht ein Testspiel beim HTC Hamm an. Am Donnerstag wird die Mannschaft per Teambuildingmaßnahme auf die neue Saison eingeschworen und im Videostudium für die eigenen Fehler im Spiel sensibilisiert. „Da ist unser Trainer sehr akribisch. Aber es hilft, seine eigenen Fehler von außen zu betrachten. Der Lerneffekt ist hoch“, erklärt Heimann.

Gegner bleibt eine Überraschung

Am Freitag folgt dann das Abschlusstraining. Was am Sonntag dann genau auf Heimann und Co. zukommt, mag der Routinier nicht zu prognostizieren. „In den ersten Spielen weiß man nie so genau, wen der Gegner aufs Feld schickt“, so Heimann, der aber weiß, dass Georgsmarienhütte „ein paar abgezockte Hasen“ in seinen Reihen hat.

Doch was das angeht, braucht der TVW sich keine Sorgen zu machen. Solch einen Spieler hat man mit Bernd Heimann ja schließlich auch.

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