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Streit um Schlussrechnung

Trennung vom Solebad-Planungsbüro könnte für Werne teuer werden

Werne Als die Kosten für das neue Solebad in Werne 2015 explodierten, zog die Stadt die Reißleine und setzte das Planungsbüro pbr vor die Tür. Diese Trennung könnte nun teurer werden als ursprünglich erwartet.

Trennung vom Solebad-Planungsbüro könnte für Werne teuer werden

Mittlerweile ist das Solebad auf einem guten Weg, könnte aber nun von seiner Vergangenheit eingeholt werden. Foto: Jörg Heckenkamp

Seit der Kündigung des Vertrags mit pbr liegt die Stadt Werne mit dem Planungsbüro im Clinch. Denn pbr fordert in seiner Schlussrechnung insgesamt rund 770.000 Euro für die Planung des Solebades. Bekanntlich hatte das Büro zunächst eine Kostenschätzung im Rahmen der Vorgabe von rund 14,7 Millionen Euro vorgelegt, nach den ersten Berechnungen stiegen die Kosten jedoch auf rund 20 Millionen Euro an - zuviel für Werne, das den Vertrag kündigte und den Neubau erneut ausschrieb, dieses Mal ohne Sauna und wesentlich kompakter.

Vor dem Landgericht Dortmund hat nun ein Gütetermin stattgefunden. Teilnehmer: der Bäderbetrieb der Stadt Werne, vertreten durch seinen Leiter Frank Gründken, und das geschasste Planungsbüro pbr. Der Richter unterbreitete einen Vorschlag zu einem Vergleich: Von den von pbr in seiner Schlussrechnung geforderten 770.000 Euro soll die Stadt Werne noch 450.000 Euro zahlen. Das sind rund 50.000 Euro mehr, als der Bäderbetrieb für diesen Rechtsstreit zurückgestellt hat. Folglich war Frank Gründken wenig begeistert: „Wir werden uns nun beraten, natürlich auch mit den Mitgliedern des Betriebsausschusses und gegebenenfalls im Stadtrat.“

Dazu hat die Stadt Werne bis zum 17. Januar Zeit. Laut Frank Gründken hat pbr das Vergleichsangebot des Richters bereits akzeptiert und würde damit auf einen Teil seiner Forderungen verzichten.

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