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Fußball: Kreisliga

Werner SC 2 gibt Hoffnung nicht auf – Die Vorschau

WERNE Der Werner SC 2 empfängt in der Fußball-Kreisliga den Drittplatzierten Wacker Mecklenbeck. Trotzdem wollen die Werner vor dem Favoriten nicht kuschen. Das Heimspiel von Eintracht Werne gegen Lohauserholz-Daberg 2 wurde am Freitagabend abgesagt. Stockum reist zum BV Hamm.

Werner SC 2 gibt Hoffnung nicht auf – Die Vorschau

Herberns Michael Aschoff (l.) und Wernes Henrik Telgmann.

Kreisliga A1 Unna/Hamm Eintracht Werne – Lohauserholz-Daberg, abgesagt

Sowohl der Rasen, als auch der Ascheplatz in der Sportanlage im Dahl, sind gesperrt. „Der Ascheplatz ist auf“, sagt Eintrachts Sportlicher Leiter Rainer Fiebig, „und seit gestern Abend gesperrt“. Die Stadt Werne konnte den Platz durch den vielen Regen nicht abziehen – an den Ecken ist er grün und nass, die Oberfläche sehr uneben. Am Montag wolle die Stadt Werne, zumindest wenn es bis dahin trocken bleibt, den Platz abziehen, sagt Fiebig. Das sei bei dem 40 Jahre alten Platz das letzte Mal im September geschehen. „Die Zustände sind ziemlich erbärmlich, das nervt“, sagt er.

Neuansetzung am 21. März

Durch die Sperre der Stadt fällt nicht nur das Spiel in der Kreisliga aus, auch die Partien der D-, A- und B-Jugend, wie auch das Spiel der Zweitvertretung, finden nicht statt. Einen Nachholspieltag gibt es bereits: Nach Rücksprache mit dem Staffelleiter werden die Spiele für Dienstag, 21. März, neu angesetzt. „Die Mannschaft kommt in keinen Rhythmus, unter der Woche müssen unsere Spieler mit ihren Schichtdiensten gucken, wie das für sie möglich ist“, sagt Rainer Fiebig.

Das bestätigte auch Trainer Jörg Fiebig, der gestern mit seiner Mannschaft auf dem früheren WSC-Platz trainieren musste. Dieser ist für den Spielbetrieb nicht freigegeben. Einzig für Stürmer Erkan Baslarli könnte die Pause zu einem günstigen Zeitpunkt kommen. Am vergangenen Wochenende wurde er in Hamm mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt, „allerdings glaubt unser Physiotherapeut nicht an eine Muskelverletzung“, sagt Trainer Fiebig, vielleicht habe er sich einen Nerv eingeklemmt.

BV 09 Hamm – SV Stockum Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Zechensportplatz, Hammer Straße 200a, 59075 Hamm

Nach dem Duell gegen die SpVg Bönen (0:5), dem Spitzenreiter der Kreisliga A, wartet nun auf die Stockumer von Trainer Ali Karaman mit dem BV 09 Hamm der Dritte der Liga. „Vom Spielplan Glück können wir nicht reden“, sagt Karaman.

Doch diesmal will seine Mannschaft es besser machen. „Wir möchten Hamm ab dem Mittelfeld angreifen“, sagt Karaman, „um so den Spielfluss zu stören.“ Eingeplant seien die Punkte gegen Mannschaften wie Hamm allerdings nicht, „das wären Bonuspunkte für uns“, sagt Trainer Karaman.

14 Spieler hat er aller Voraussicht am Sonntag zur Verfügung. Wieder mit dabei ist dann auch Tobias Löbbecke. Michael Sojka hingegen wird nach seiner dreimonatigen Sperre wohl gar nicht mehr für den SV Stockum auflaufen: „Er hat sich seit seiner Sperre nicht mehr bei uns blicken lassen“, sagt Trainer Karaman. 

Kreisliga A2 Münster TuS Hiltrup 2 – SV Herbern 2 Sonntag, 13 Uhr, Kunstrasenplatz, Osttor 85, 48165 Münster

„In der Hinrunde haben wir Spiele auf Messers Schneide zu unseren Gunsten gedreht“, sagt SVH-Spielertrainer Björn Christ, „deshalb befinden wir uns gerade in einer gefährlichen Situation.“ Der Trainer will natürlich lieber oben angreifen, als in der zweiten Saisonhälfte durchgereicht zu werden. Hiltrup 2 (8., 30 Punkte) steht ähnlich wie der letzte Gegner Selm (6., 31 Punkte) in der Tabelle.

Im Gegensatz zur SG ist Hiltrups erste Elf aufgrund der ersten Mannschaft aus der Westfalenliga aber wie Herbern 2 immer eine Überraschung. „Da hoffe ich natürlich auch, dass wir wieder Unterstützung aus der Ersten haben. Aber Holger Möllers ist immer bemüht, uns so viele Spieler wie möglich zu geben“, sagt Christ. Aus seinem Stammkader entscheidet sich der Einsatz von Michael Aschoff nach gezerrter Leiste kurzfristig.

Werner SC 2 – Mecklenbeck Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen im Lindert, 59368 Werne

Nach dem Sieg gegen den Tabellenletzten ESV Münster in der Vorwoche fordert WSC-Trainer Thomas Matuschek gegen Mecklenbeck einen forschen Auftritt. „Wir müssen auch gegen solche Gegner mal einen Punkt mitnehmen“, sagt Matuschek, der Mecklenbeck nach dem Absturz von der Tabellenspitze nicht mehr so stark einschätzt. „Im Hinspiel haben wir in der ersten Halbzeit mitgehalten, ehe wir katastrophale Fehler gemacht und 0:5 verloren haben“, erinnert sich der WSC-Trainer.

Ein Unentschieden sei daher machbar. Fehlen werden Kapitän Henrik Telgmann, Holger Liesegang Plümper (beide Arbeit) und wohl auch Marc Fuhrmann (Rückenprobleme). „Jonas Osterkemper ist wieder dabei. Vielleicht bekommen wir Verstärkung aus der Ersten“, so Matuschek.

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