Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige

Fußball: Landesliga

Werner SC geht beim SV Mesum mit 1:5 unter

WERNE Fast 75 Kilometer mussten die Landesliga-Fußballer des Werner SC gestern zum Auswärtsspiel beim SV Mesum zurücklegen. Mit guter Stimmung wurde die gut einstündige Rückfahrt allerdings nicht angetreten. Denn der WSC hatte in Mesum mit 1:5 verloren und dabei eine ganz schwache Leistung abgeliefert.

Werner SC geht beim SV Mesum mit 1:5 unter

Die Enttäuschung nach dem Spiel war groß. Niklas Link blieb nach dem Abpfiff minutenlang auf dem Rasen sitzen, sein Team ging zuvor mit 1:5 in Mesum unter.

Landesliga 4 SV Mesum – Werner SC 5:1 (1:0)

Die Spieler des Werner SC ließen nach der Partie ihre Köpfe hängen. Die Enttäuschung war groß. Auch bereits während des Spiels gingen die Köpfe immer weiter Richtung Boden. Einer der wenigen, der trotz hohen Rückstandes weiterkämpfte, war nach dem Schlusspfiff nicht nur enttäuscht. Dennis Klossek ließ seinen Ärger über die schwache Partie mit einem Tritt gegen die Seitenbande aus.

Doch Klossek hatte auch allen Grund dazu, wütend zu sein. Sein Treffer, ein Schuss aus 35 Metern in der 88. Minute, war nicht mehr als Ergebnismakulatur. Denn das Tor bedeutete den 1:5-Endstand. In der ersten Halbzeit konnte der WSC noch recht gut mithalten, auch wenn Yannick Lachowicz die einzige Torchance der Werner mit einem Schuss aus zehn Metern in der 15. Minute vergab. Die Hausherren machten es besser.

Bei einem Werner Angriff wurde Dennis Klossek zu Fall gebracht und blieb verletzt liegen. Mesum spielte den Gegenangriff weiter aus, der Ball kam auf der linken Seite zu Top-Torjäger Michael Egbers, der zu seinem siebten Saisontreffer einschoss – 1:0 (29.).

Versuchte es der Werner SC in der ersten Halbzeit immerhin noch mit eigenen Angriffen, fiel das Team im zweiten Durchgang völlig auseinander. Das sah auch WSC-Co-Trainer Christof Zilligen so: „Alles, was wir in der ersten Halbzeit gut gemacht haben, um die Bälle zu erobern, klappte in der zweiten Hälfte gar nicht mehr.“

Vor allem mit Linksaußen Tobias Göttlich kam die Werner Abwehr um Rechtsverteidiger Marvin Stöver gar nicht zurecht. Beim 2:0 in der 59. Minute stand Göttlich völlig frei nach einer Flanke im Strafraum und brauchte nur einschießen. Beim 3:0 wurde Göttlich durch die viel zu große Lücke zwischen Stöver und Innenverteidiger Dominik Giffey angespielt und blieb eiskalt vor dem WSC-Keeper Manuel Linke (64.).

Nun kam kaum noch Gegenwehr von den Gästen. Mesum spielte sich in einen Rausch. Stöver holte den eingewechselten Dominic Schmidt von den Beinen, Elfmeter für den SVM. Michael Egbers trat an und verwandelte souverän zum 4:0 (79.). Nur zwei Minuten später stand es dann auch bereits 5:0. Nach einem Doppelpass auf der linken Seite traf Schmidt mit einem Schuss aus zehn Metern.

Mesums Trainer Marcel Langenstroer war mit der Partie seines Teams zufrieden, bemängelte aber den Gegentreffer: „Wir sind sehr konzentriert aufgetreten, aber das Gegentor war ärgerlich, da hatten wir zu wenig Druck auf den Gegner.“ Für den Werner SC hatte er aber lobende Worte parat: „Die haben das gar nicht so schlecht gemacht, das ist eine giftige Truppe.“ 

Teams und Tore SVM: Schmalz, Lampen, Göcke, Schweder, Wolf, Hammami, Dahlhoff (83. Kabutey), Strotmann (75. Ricken), Göttlich (66. Schmidt), Grewe, EgbersWSC: Linke, Link, Stöver, Giffey, Simon, Seifert, Jücker (60. Prinz), Klossek, Lachowicz (75. Bruland), Runde, Durkalic (77. Niewalda)Tore: 1:0 Egbers (29.), 2:0 Göttlich (59.), 3:0 Göttlich (64.), 4:0 Egbers (79.), 5:0 Schmidt (81.), 5:1 Klossek (88.)

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Fußball: Landesliga 4

Durkalic überragt bei Wernes 3:1-Erfolg

Werne Durch eine ganz souveräne Leistung gegen den Tabellenletzten DJK Eintracht Coesfeld hat der Werner SC in der Fußball-Landesliga die Abstiegsplätze verlassen. Daniel Durkalic war beim 3:1 (1:0)-Sieg an allen Toren beteiligt. Der WSC präsentierte sich nicht wie ein potenzieller Absteiger.mehr...

Fußball: Landesliga

Für den Werner SC beginnen die Wochen der Wahrheit

Werne Für den Werner SC und und Schlusslicht Eintracht Coesfeld stehen in der Fußball-Landesliga wichtige Wochen an. Im direkten Duell am Sonntag heißt es deshalb für beide Mannschaften: Verlieren verboten!mehr...

Fußball: Kreisliga A

"Kleines Derby" zwischen WSC II und SVH U23

WERNE/HERBERN Vor dem Kreisliga-Derby der Fußballer des SV Herbern und Werner SC trennen die Klubs elf Punkte – und viele Personalausfälle beim WSC. Es ist ein Vorgeschmack auf das mit Spannung erwartete Duell der heimischen Fußball-Landesligisten am Freitagabend.mehr...

Heimische Referees mit Headset

Wenn es zwischen den Schiedsrichtern funkt

WERNE/HERBERN Das Funkset feierte Sonntag Premiere in der Fußball-Landesliga: In der Partie zwischen dem SV Herbern bei der SG Borken tauschten sich die Schiedsrichter per Funk aus. Das könnte Schule machen – doch nicht flächendeckend.mehr...

Pünktlich zum Sim-Jü-Start

Derby am Freitagabend: Herbern gegen Werne

WERNE/HERBERN Der Countdown läuft für das "gefühlt erste Derby seit 30 Jahren", wie es Herbern-Trainer Holger Möllers nennt. Am Freitag ab 19.30 Uhr treffen in der Fußball-Landesliga der SV Herbern und der Werner SC aufeinander. Pünktlich zum Sim-Jü-Start will Liga-Neuling WSC die anstehenden Feiertage gebührend einläuten.mehr...

Interview mit Triathlet

Nieberg: „Man startet ja nicht mit Hawaii“

WERNE Selten war der Ironman-Triathlon auf Hawaii medial so im Fokus wie in diesem Jahr. Dass wie so oft ein Deutscher am Ende als erster Eisenmann über die Linie ging, haben die Werner Triathleten spätnachts genau verfolgt. Mit Patrick Lange gewann zum wiederholten Male ein Deutscher den Ironman auf Hawaii. Für den Werner Triathlet Sebastian Nieberg ist der Ironman ein Pflichttermin.mehr...