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Bomben-Entschärfung

Wiesental evakuiert, Bombe erfolgreich entschärft

BOCHUM Ab 9.30 Uhr ging die Feuerwehr im Wiesental von Tür zu Tür. Alle Anwohner mussten ihre Häuser verlassen, damit eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe entschärft werden kann. Inzwischen ist die Entschärfung abgeschlossen. Karl-Friedrich Schröder hielt den Zünder um 15.35 Uhr in der Hand. Alles ist gut gegangen.

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Innerhalb der roten Linie muss evakuiert werden.

Der Gabelstapler ist zu klein - ein Kran muss her.

Bombe im Wiesental

Fünf Meter unter der Erde lag die britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mehr als 65 Jahr unbemerkt.
Der erste Versuch eine Schutzwand aufzubauen - mit einem viel zu kleinen Gabelstapler. Der wurde vorn einer Spedition geliefert. Ein Missverständnis?
Das Ordnungsamt, dass den Stapler bestellt hat, sagt: Man habe extra betont, dass Überseecontainer transportiert werden sollen.
Nach wenigen Versuchen ist klar: Mit dem Gerät ist nicht viel zu machen. Simon Heußen von der Feuerwehr fordert den hauseigenen großen Kran an.
Da ist er: Simon Heußen (r.) und ein Feuerwehrkollege warten auf den großen Kran, der soeben in die Kulmer Straße einbiegt.
Damit sollte es klappen. Der Kran hat eine andere Dimension als der kleine Stapler.
Mit dem Gabelstapler wäre es zwar etwas schneller gegangen, aber der Einsatz mit dem Kran ist auch eine gute Übung für die Männer der Feuerwehr.
Vier Überseecontainer müssen in Position gebracht werden. Ein Splitterschutz, der circa 2000 Euro kostet.
Die Container kommen übrigens von einer Spedition in Mülheim.
In jedem Container sind zudem Wassertanks, die anschließend befüllt werden. Damit bekommt die Schutzwand ein Gewicht von zehn Tonnen.
Ohne diese 2000-Euro-Wand hätte das Bergmannsheil (Krankenhaus) evakuiert werden müssen.
Aufbau der Splitterschutzwand an der Kulmer Straße.
Großeinsatz in der kleinen Kulmer Straße. Die Häuser sind zu diesem Zeitpunkt längst geräumt.
Der letzte Baustein für die Schutzwand wird gesetzt.
An der Drusenbergschule ist eine Betreuungsstelle eingerichtet. Circa 40 Anwohner nutzen das Angebot. Auf der anderen Seite sind nur 15 ins Gemeindezentrum der kath. Kirche gekommen.
Ist ein Haus geräumt, wird es gekennzeichnet und versiegelt.
Da ist das Ding: Karl-Friedrich Schröder hat die Bombe entschärft und zeigt den Zünder.
Der Held: Karl-Friedrich Schröder. Er hat die Bombe entschärft.
Karl-Friedrich Schröder vom Kampfmittelräumdienst - im Hintergrund die Bombe.
In diesem Loch lag die Bombe - fünf Meter tief unter einem Gehweg im Wiesental.
Nachdem alles gut gelaufen ist, wird aus den Containern das Wasser abgelassen - immerhin 10.000 Liter.
Die Spedition bekommt also frisch gespülte Container zurück.

  • Rumanusplatz
  • Hauteingang Bergmannsheil
  • Hunscheidtstraße
  • Danziger Straße
  • Friederikastraße
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Innerhalb der roten Linie muss evakuiert werden.

Der Gabelstapler ist zu klein - ein Kran muss her.

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