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Thema: Kriminalität

Den Haag. Europäische Ermittler haben einen internationalen Ring von Drogenhändlern und Geldwäschern ausgehoben und Kokain im Wert von mehr als 100 Millionen Euro sichergestellt. Vier Tonnen Kokain, 13 Millionen Euro Bargeld, 105 Kilogramm Haschisch, 18 Luxusautos und drei Boote wurden beschlagnahmt - und insgesamt 40 Verdächtige festgenommen, in Spanien, Marokko und Deutschland. Das teilte die europäische Polizeibehörde Europol mit. Einer der Hauptverdächtigen soll ein spanischer Autohändler in Frankfurt am Main sein. Der Beschuldigte sitzt in Auslieferungshaft.mehr...

Hagen. Nach 46 Einbrüchen mit einer Beute im Wert von rund 250 000 Euro hat die Polizei in Hagen eine Einbrecherbande zerschlagen. Die 15-köpfige Gruppe war von 2014 bis 2016 in Hagen, Lünen, Dinslaken, Dortmund, Iserlohn, Wetter, Herne, Herscheid, Hattingen, Wuppertal, Kreuztal und Altena in Tankstellen und Kioske eingebrochen. Bei den 46 Taten ging es laut Mitteilung von Freitag zumeist um Zigaretten. Zwei der Täter sind noch auf der Flucht, einige der Männer sind in der Zwischenzeit bereits rechtskräftig zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt worden, andere warten noch auf ihren Prozess oder werden zusätzlich noch wegen anderer Delikte gesucht.mehr...

Hannover. Eine versteckte Kamera hat ein leitender Messe-Angestellter auf einer Damentoilette während der Agrarmesse Agritechnica in Hannover installiert. Der Spanner sei überführt worden, weil er sich auch selbst filmte, sagte Polizeisprecherin Martina Stern zu einem Bericht der „Bild“-Zeitung. Es handele sich um einen 54-jährigen leitenden Angestellten der Messe AG. Die Kamera wurde am Montagabend in einer Mitarbeitertoilette entdeckt. Der Mann habe ausgesagt, sie dort einen Tag zuvor installiert zu haben.mehr...

Köln. Ein Serientäter soll in mehreren Krankenhäusern im Rheinland insgesamt 250 Spinde aufgebrochen haben. Nach umfangreichen Ermittlungen sei ein Verdächtiger festgenommen worden, teilte die Kölner Polizei am Freitag mit. Der per Haftbefehl gesuchte 33-Jährige habe die Taten gestanden. Demnach hatte er in Kliniken in Köln, Leverkusen und Dormagen Spinde in Umkleidekabinen des Personals aufgebrochen und unter anderem Geldbörsen und Handys gestohlen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnte die Polizei Teile seiner Beute sicherstellen. Ein Richter schickte den einschlägig vorbestraften Mann in Untersuchungshaft.mehr...

Berlin. Ein Mann, der über soziale Netzwerke Kontakt zu einer Vielzahl von Mädchen aufgenommen und 13-Jährige im „Darknet“ für Sex angeboten hatte, ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Der 36-Jährige habe sich zumeist als gleichaltrig ausgegeben und im Chat sexuell auf 20 Kinder eingewirkt, begründete das Landgericht Berlin sein Urteil. Er sei unter anderem des sexuellen Missbrauchs und des versuchten schweren Menschenhandels schuldig. Der Gesetzgeber stelle nicht nur körperliche Übergriffe unter Strafe. „Auch die Gedanken und Vorstellungen der Kinder werden geschützt“, sagte die Richterin.mehr...

Rom/Parma. Zu Zeiten vom „Boss der Bosse“ machte die Mafia mit spektakulären Morden von sich reden. Heute agiert sie im Verborgenen - und ist damit nicht weniger gefährlich. Der Tod vom Ex-Chef der sizilianischen Cosa Nostra könnte neue Machtkämpfe entfesseln.mehr...

Essen. Der Apotheker-Prozess um angeblich gestreckte Krebsmittel wird kein Fall fürs Schwurgericht. Das hat die für das Strafverfahren zuständige Wirtschaftsstrafkammer des Essener Landgerichts am Freitag entschieden. Eine Verurteilung des angeklagten Bottroper Apothekers wegen Mordes oder Mordversuchs ist damit aber nicht ausgeschlossen. „Die Kammer hat die Rechtsmacht, sämtliche Regelungen des Strafrechts anzuwenden und jede mögliche Sanktion zu verhängen“, sagte Richter Johannes Hidding.mehr...

Karlsruhe. 29 Mal soll ein 54-Jähriger auf seine Ehefrau eingestochen haben - nun steht er in Karlsruhe wegen Mordes vor Gericht. Die vom Angeklagten getrennt lebende 50 Jahre alte Frau sei beim Verlassen ihrer Arbeitsstätte, einer Kindertagesstätte in Pforzheim, von dem Angriff völlig überrascht worden, sagte die Oberstaatsanwältin bei der Verlesung der Anklage. Das Opfer starb später im Krankenhaus. Der Mann habe seiner Frau wegen der Trennung schon zuvor mit dem Tode gedroht, sagte die Anklagevertreterin. Am Tag nach der Bluttat konnten Polizisten den Geflüchteten festnehmen.mehr...

Rom. Der einst meistgefürchtete Mafia-Boss Italiens ist tot. Salvatore „Totò“ Riina starb am Morgen - einen Tag nach seinem 87. Geburtstag - im Krankentrakt des Hochsicherheitsgefängnisses von Parma. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Der zu lebenslanger Haft verurteilte Riina hatte an Nierenkrebs und Herzproblemen gelitten. „Seine Geheimnisse hat er für immer mit ins Grab genommen“, kommentierte die Tageszeitung „La Repubblica“. Der 1930 in Corleone auf Sizilien geborene Riina war einer der mächtigsten Bosse der Cosa Nostra, jahrzehntelang terrorisierte er Italien.mehr...

Rom. Er ließ morden und kidnappen, mischte im Drogenhandel mit, war 24 Jahre auf der Flucht. Viele Mafia-Geheimnisse nimmt er nun mit ins Grab. Salvatore „Totò“ Riina, einst Chef der mächtigen sizilianischen Cosa Nostra, ist tot.mehr...