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Gefängnis: Lesen lernen hinter Gittern

MÜNSTER. Viele Menschen in Deutschland können weder lesen noch schreiben. Auch im Gefängnis in Münster gibt es Häftlinge, die entweder nur schlecht oder bisweilen gar nicht lesen und schreiben können. Derzeit treffe dies auf geschätzt 50 Insassen zu, sagt Maria Look, Leiterin des Gefängnisses in Münster.

  • Für die Häftlinge in Münsters Gefängnis gibt es Hilfe beim Lesen und Schreiben.

    Für die Häftlinge in Münsters Gefängnis gibt es Hilfe beim Lesen und Schreiben. Foto: Jennifer Wirschky

Diese Menschen haben, wenn die Haftzeit vorüber ist, außerhalb der Gefängnismauern kaum eine Chance, eine Arbeit zu finden. Das Projekt „Raus“ hilft diesen Menschen, inzwischen sind es in dem münsterschen Gefängnis schon 110, die Hilfe angenommen haben und besser lesen und schreiben können. Plakate im Gefängnis machen auf die Hilfsmöglichkeit aufmerksam. Denn viele Insassen schämen sich, dass sie nicht richtig lesen und schreiben können.

Zweimal üben pro Woche

Zweimal pro Woche kommen Mitarbeiter des Projektes in das Gefängnis und üben mit den Häftlingen. Viele, die weder lesen und schreiben können, werden auf der Schulbank ausgegrenzt, benachteiligt und für dumm gehalten – auch, weil die Gesellschaft nicht wisse, wie sie damit umgehen soll. 
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