Medienhaus Lensing
THEMA Das Nazi-Problem in Dortmund
Polizeichef Norbert Wesseler hat die geplante Demo der Partei "Die Rechte" am 1. Mai verboten.

"Die Rechte": Polizeichef verbietet rechtsextreme Demo am 1. Mai

DORTMUND Klares Signal gegen Rechtsextremismus: Polizeipräsident Norbert Wesseler hat die für den 1. Mai geplante Demonstration der Partei "Die Rechte" in Dortmund verboten. Die Partei hat bereits angekündigt, gegen das Verbot zu klagen. mehr...

Ein bewegender Augenblick: Die Witwe des ermordeten Mehmet Kubasik legt an der Gedenktafel vor dem Tatort auf der Mallinckrodtstraße wehklagend eine Rose nieder. Die Ermordung Kubasiks war eine der schlimmsten Gewalttaten von Neonazis in Dortmund.

Back-Up: Beratungsstelle hilft in Dortmund 41 Neonazi-Opfern

DORTMUND Verbote von Neonazigruppen wirken - das ist eine Schlussfolgerung, die die Opferberatungsstelle "Back up" am Montag bei einer Bilanz gezogen hat. Ein weiterer Punkt: In Westfalen gibt es nirgends so viele Opfer der Rechtsradikalen wie in Dortmund. mehr...

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Der verurteilte Gewalttäter Sven K. steht einmal mehr vor Gericht. Der Neonazi hatte sich laut Anklage in Bochum, offenbar mit einem Ballerina-Röckchen angetan, geprügelt. Neben ihm sein Anwalt Wolfgang Opitz.

Prozess: Neonazi-Schläger Sven K. im Ballettröckchen

BOCHUM/DORTMUND Kaum verurteilt, schon wieder vor Gericht: Neonazi Sven K. musste am Freitag erneut auf der Anklagebank Platz nehmen – diesmal in Bochum. Es geht wieder einmal um einen Prügel-Angriff. Der verurteilte Gewalttäter schlug sich in diesem Fall offenbar in einem Ballerina-Röckchen. mehr...

Neonazis ziehen über den Dorstfelder Hellweg ab.

Tag der Arbeit: Polizeipräsident will Nazi-Demo am 1. Mai verbieten

DORTMUND Nach dem erfolgreichen "Antikriegstags"-Verbot gegen Neonazis im September 2012 will Polizeipräsident Norbert Wesseler jetzt auch einen Aufmarsch der Partei "Die Rechte" am 1. Mai verhindern. Wesseler stützt sich auf einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. mehr...

Der durchschnittliche Neonazi fällt durch mehr als politisch motivierte Verbrechen auf.

Neonazis in Dortmund: Polizei: Rechtsextreme sind oft Mehrfach-Kriminelle

DORTMUND Einbruch, Diebstahl, Brandstiftung und Drogenhandel – Neonazis in Dortmund sind kriminell aktiver als bislang angenommen. Derweil gab es von prominenter Stelle Lob für das Dortmunder Engagement gegen den Rechtsextremismus. mehr...

Gegen eine geplante Kundgebung der rechtsextremistischen Partei "Pro NRW" in Hacheney formiert sich der Widerstand.

Asylbewerber-Erstaufnahme: Nazi-Gegner planen Widerstand gegen "Pro NRW"-Demo

HACHENEY Rechte Demo in Hacheney: Die rechtsextremistische Partei "Pro NRW" will am 13. März (Mittwoch) vor der Erstaufnahme für Asylbewerber in der Glücksegenstraße demonstrieren. Das Bündnis "Dortmund nazifrei" hat bereits Widerstand angekündigt. mehr...

Demonstration der "autonomen Nationalisten" am 2. September 2010 in der Dortmunder Innenstadt. Die Neonazis planen für dieses Frühjahr einen neuen Aufmarsch.

"Die Rechte": Neonazis wollen in den Stadtrat - und planen Demo

DORTMUND Die rechtsextremistische Partei „Die Rechte“ will in den Stadtrat - und Demonstrationen sollen fester Teil des Kommunalwahlkampfs 2014 werden. Noch dieses Frühjahr könnte Dortmund ein neuer Aufmarsch der Neonazis blühen. mehr...

Sven K. vor der Urteilsverkündung am Dienstag.

Angriff auf Weihnachtsmarkt: Neonazi Sven K. muss fast zwei Jahre in Haft

DORTMUND Rund 14 Monate nach dem brutalen Angriff auf zwei türkischstämmige Jugendliche auf dem Weihnachtsmarkt hat das Dortmunder Landgericht am Dienstag die Urteile gesprochen: Drei Neonazis müssen ins Gefängnis. Der Hauptverantwortliche Sven K. bekam eine Haftstrafe von 21 Monaten. Es könnten noch mehr werden. mehr...

Weil viele Opfer von Neonazi-Gewalt aus dem linken Lager kämen, melden sie sich nicht bei der Polizei, meint die Soko gegen rechts.

Soko gegen Rechts: Opfer von Neonazi-Gewalt schweigen zu häufig

DORTMUND Sie soll Dortmunds Neonazis das Leben schwer machen: die Sonderkommission gegen Rechts. Seit ihrer Gründung vor einem Jahr verfolgt sie bekannte Neonazis auf Schritt und Tritt. Doch die viele Opfer rechter Gewalt vertrauen der Polizei nicht. Das erschwert dem Staatsschutz die Arbeit. mehr...

Neonazis demonstrieren in Wambel.

Staatsanwaltschaft: Partei "Die Rechte" bleibt legal

DORTMUND Nach der Auflösung verschiedener Neonazi-Kameradschaften hat sich in Dortmund der Landesverband NRW der Partei „Die Rechte“ gegründet. Rechtlich kann man dagegen nichts tun - sagt die Staatsanwaltschaft. mehr...

Im August 2012 hatte NRW-Innenminister Ralf Jäger die Gruppe "Nationaler Widerstand" verboten. Deshalb wurden anschließend auch mehrere Neonazi-Demonstrationen in Dortmund untersagt.

Dortmunder Szene: Zahlreiche Aussteiger nach Nazi-Verboten

DORTMUND/DÜSSELDORF Nach dem Verbot des rechtsextremen „Nationalen Widerstands“ Dortmund und weiterer Nazi-Kameradschaften in Hamm, Köln, Aachen und Wuppertal durch NRW-Innenminister Ralf Jäger ist die Zahl der Aussteiger aus der Szene im vergangenen Jahr stark angestiegen. mehr...

Die Kneipe ist in der Vergangenheit mehrfach von Neonazis überfallen worden und musste zwischenzeitlich aus Sicherheitsgründen geschlossen werden.

Rechtsradikale Gewalt: Kneipe Hirsch-Q schon wieder von Neonazis überfallen

DORTMUND Die Angreifer waren wieder Neonazis, die Opfer waren wieder Gäste der Kneipe Hirsch-Q in der Innenstadt: In der Nacht zu Samstag ist die rechtsradikale Gewalt in Dortmund erneut aufgeflammt. Sechs Angreifer wurden festgenommen - sie hatten Waffen dabei. mehr...

Rund 100 Teilnehmer kamen zu der Solidaritätsaktion in den Innenhof der Steinwache.

Aktion gegen Rechtsextremismus: Demokraten wollen "keinen Millimeter weichen"

DORTMUND Der Ort war mit Bedacht gewählt. In den Innenhof der Steinwache hatten Oberbürgermeister Ullrich Sierau, NRW-Sozialminister Guntram Schneider und die Grünen-Landtagsabgeordnete Daniela Schneckenburger am Freitagmittag eingeladen, um erneut ein Zeichen gegen rechtsextreme Umtriebe zu setzen. mehr...

Gehen beim Widerstand gegen Rechts vorne weg: Ratsfrau Ulla Hawighorst (Grüne Foto l.) und Bezirksbürgermeister Harald Hudy (SPD, r.).

Samstags-Demos in Huckarde: Widerstand gegen "Die Rechte" wächst von Woche zu Woche

HUCKARDE Die Botschaft der Huckarder Bürger an die Partei "Die Rechte" ist deutlich: "In unserem Ort gibt es keinen Platz für Nazis." Der Widerstand im Stadtteil gegen die Partei wächst von Woche zu Woche. mehr...

Festnahme am Dienstag: Neonazi Sven K. sitzt wieder in U-Haft

DORTMUND Neonazi Sven K. sitzt wieder in Untersuchungshaft. Ende September war er überraschend entlassen worden, weil das Gericht keine Wiederholungs- oder Fluchtgefahr mehr sah. Doch am Dienstag wurde er wieder festgenommen. mehr...

Nach dem Angriff auf die DGB-Kundgebung gab es über 400 Ermiittlungsverfahren.

Nach Neonazi-Angriff: Gewerkschaftsbund übt scharfe Kritik an der Justiz

DORTMUND Der Deutsche Gewerkschaftsbund geht mit der Justiz hart ins Gericht: Drei Monate nach dem Freispruch für die mutmaßlichen Rädelsführer eines Neonazi-Angriffs auf DGB-Demonstranten am 1. Mai 2009 werfen DGB-Vertreter dem Schöffengericht vor, der Freispruch ermutige die Naziszene in Dortmund. mehr...

Dieses Ladenlokal mit den heruntergelassenen Rolläden an der Huckarder Straße soll zur Geschäftsstelle werden.

Nazi-Szene: "Die Rechte" bezieht Parteibüro in Huckarde

DORTMUND DORTMUND. Die neu gegründete Partei "Die Rechte" renoviert im Vorort Huckarde ein Ladenlokal. Dort wollen die Neonazis eine Geschäftsstelle für die neu gegründete Partei errichten. Momentan laufen Sanierungsarbeiten. mehr...

Im Altbau-Trakt des Landgerichts ist ein Wasserrohr geplatzt. In mehreren Räumen steht zentimeterhoch das Wasser.

Plädoyer: Neonazi Sven K. soll wieder ins Gefängnis

DORTMUND Neonazi Sven K. soll wieder ins Gefängnis. Im Prozess um einen brutalen Angriff auf dem Dortmunder Weihnachtmarkt hat die Staatsanwältin am Freitag zwei Jahre Haft ohne Bewährung beantragt. mehr...

Die Band Freiwild tritt am Donnerstag in den Westfalenhallen auf. Sänger Philipp Burger (r.) will mit seiner Band keine Plattform für Nazis sein.

Interview mit Philipp Burger: Freiwild-Sänger: "Ich verachte Nazis aufs Tiefste"

DORTMUND die Südtiroler Deutschrocker „Freiwild“ in der Westfalenhalle ihre neue Konzerttournee. Der Sänger Philipp Burger stellt sich im Interview dem Vorwurf, die Band bediene mit interpretationsfähigen Texten die rechte Szene. Nazis, die mit einer Eintrittskarte in die Konzertarena wollen, will Burger nicht dabei haben - und ihnen persönlich das Eintrittsgeld erstatten. mehr...

Spuren eines Angriff auf die "Hirsch Q"-Bar in der Brückstraße: Gerissenes Sicherheitsglas.

Überfall auf Bar "Hirsch Q": Prozess gegen zehn Neonazis ruht - Landgericht überlastet

DORTMUND Knapp zwei Jahre nach dem brutalen Überfall durch die "Skinheadfront Dorstfeld" auf Gäste der Hirsch-Q-Bar an der Brückstraße geht das Strafverfahren weiter schleppend voran. Der Prozess gegen die zehn angeklagten Neonazis ruht – weil das Landgericht überlastet ist. mehr...

Die Band Freiwild tritt am Donnerstag in den Westfalenhallen auf. Sänger Philipp Burger (r.) will mit seiner Band keine Plattform für Nazis sein.

Interview mit Philipp Burger: "Freiwild"-Sänger: "Ich verachte Nazis aufs Tiefste"

DORTMUND Donnerstag eröffnen die Südtiroler Deutschrocker „Freiwild“ in der Westfalenhalle ihre neue Konzerttournee. Der Sänger Philipp Burger stellt sich im Interview dem Vorwurf, die Band bediene mit interpretationsfähigen Texten die rechte Szene. Nazis, die mit einer Eintrittskarte in die Konzertarena wollen, will Burger nicht dabei haben - und ihnen persönlich das Eintrittsgeld erstatten. mehr...

Rechtsextremismus ist ein Dauerthema

Dortmund gilt als eine Neonazi-Hochburg in NRW. Jährlich marschieren hier hunderte Rechte durch die multikulturell geprägte Nordstadt. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Überfälle und Gewalttaten gegen Fremde, Gewerkschaftler, Andersdenkende. Unsere Karte zeigt einige Brennpunkte.

Rechtsextreme Demonstranten ziehen 2011 durch die Nordstadt. Der Widerstand gegen die Neonazi-Szene wächst in Dortmund stetig und bekam mit dem neuen Polizeipräsidenten Norbert Wesseler neue Kraft: Die Nazis verlieren in Dortmund an Boden.

Dortmund - Hochburg der Neonazis

Hintergrund: Wir zeigen, wie sich die Neonazi-Szene in Dortmund zu einer Hochburg entwickelt hat. mehr...

Interaktive Übersichtskarte

Auf einer Karte haben RN-Redakteure die Brennpunkte der Neonazis in Dortmund zusammengetragen. mehr...


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