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Der Deutschland-Achter (Foto li.) triumphierte erneut. RN-Marketingchef Kai Homann überreichte Florian Mennigen, Schlagmann Sebastian Schmidt und Steuermann Martin Sauer (v.l.) den Preis. (Foto: Menne)
Da schossen in der Mercedes-Benz-Niederlassung an der Wittekindstraße die Hände klatschend in die Höhe, und 460 Gäste sangen gut gelaunt mit. Sie hatten bis dahin einen unterhaltsamen Abend verbracht, hatten Dortmunds Sportler des Jahres 2010 gebührend hochleben lassen, hatten sich an interessanten Gästen und einem schmackhaften Büffet erfreut.
Gebürtige Bonnerin
Schwimmerin Nina Schiffer nahm strahlend die Plexiglas-Trophäe nebst 1000 Euro-Scheck entgegen und verriet, dass sie als gebürtige Bonnerin, die als 17-Jährige wegen der besseren Trainingsbedingungen allein nach Dortmund zog, „nach zwei Jahren endgültig in dieser Stadt angekommen“ sei. Am Tag zuvor hatte sie mit ihrem Trainer Dr. Volker Höltke ihre Zukunftsplanung fixiert. Ergebnis: „Olympia 2012 ist mein absolutes Traumziel“.
Fotostrecke Dortmunds Sportler des Jahres 2010 - Die Gala
Das konnten auch die Ruderer des Deutschland-Achters unterschreiben, die ihren Vorjahressieg bei WM und Sportlerwahl eindrucksvoll wiederholten. „Wir haben die Trainingsintensität noch einmal erhöht, denn bis London sind es nur noch 18 Monate. Olympia lockt uns alle“, verriet Athletensprecher Florian Mennigen nach Entgegennahme der Statuette und des 2000 Euro-Schecks.
Götze grüßt von der Leinwand
Dortmunds Sportler des Jahres grüßte diesmal von der Leinwand: BVB-Nachwuchsstar Mario Götze (18), der den Publikumspreis mit 63 Prozent der Stimmen für sich entschied, sollte sich ohne Ablenkung auf das gestrige Derby gegen Schalke vorbereiten. „Ich wäre gern gekommen, aber der Trainer hat es verboten“, ließ Götze wissen und ließ sich durch BVB-Jugendkoordinator Lars Ricken vertreten, der den 1000 Euro-Scheck in Götzes Namen für die Jugendarbeit spendete.
Auf die „verbotene“ Frage der Moderatoren Mathias Scherf (Radio 91.2) und Petra Nachtigäller (RN), wer denn nun Deutscher Fußball-Meister werde, antwortete Chefdiplomat Ricken: „Ich kenne 17 Mannschaften, die es nicht werden“. Auch BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball ließ sich in einer kleinen Talkrunde nicht locken, sagte nur soviel: „Der ein oder andere mag schmunzeln, wir schmunzeln nicht, wir arbeiten hart“.