«
1/3
»
EHC Dortmund (Foto: Archiv)
EHC Dortmund
Der EHC Dortmund sorgte in diesem Jahr für Furore in der Eishockey-Oberliga. Der Aufsteiger marschierte unter Trainer und Sportdirektor Frank Gentges, personell nahezu rundumerneuert, durch die Saison und erreichte auf Anhieb die Playoff-Spiele. Auch dort packten die „EHC-Elche“ ihre Tugenden aus: Moral, großer kämpferischer Einsatz und der Wille, alles zu geben. Am Ende fehlte das Quäntchen Glück, um ein weiteres Spiel zu erzwingen. Wie eng die Halbfinalserie gegen den EC Peiting war verdeutlicht ein Blick auf die Ergebnisse. Dreimal musste sich der EHC erst in der Overtime jeweils mit 3:4 geschlagen geben, nur eine der vier Begegnungen war nach 60 Minuten entschieden.
Deutschland-Achter
Der Deutschland-Achter ist bei Dortmunds Sportlerwahl inzwischen ein „alter Bekannter“. Seit zwei Jahren nun rudert das Großboot aus dem Dortmunder Leistungszentrum ungeschlagen auf internationalen Gewässern über die olympische 2000 Meter-Distanz. 2010 war ein großes Jahr für die Recken von Bundestrainer Ralf Holtmeyer: Erst gewannen sie den Weltcup in Luzern, dann die Europameisterschaft in Portugal, und obendrauf verteidigte der Achter seinen WM-Titel in Neuseeland in eindrucksvoller Weise. Weltmeister „made in Dortmund“, ein Gütesiegel vom Ems-Kanal.
ASC 09 Dortmund
Die Basketballerinnen der ASC 09 Dortmund hatten 2010 viel zu feiern: Die Damen von Trainer Uli Paschedag gewannen als ranghöchste Dortmunder Frauenmannschaft den Meistertitel in der Oberliga, erreichten danach das Finale im Pokal des Westdeutschen Basketball-Verbandes und gewannen, sozusagen zum krönenden Abschluss, in einer Spielgemeinschaft mit den Bochum AstroStars die Deutsche Ü 40-Meisterschaft. Nachdem sich die SG 2009 mit dem Vizetitel zufrieden geben musste, glückte der Truppe in Göttingen diesmal der ganz große DM-Wurf.