Pflege für Zwiebelblumen: So gedeihen Narzissen, Tulpen und Co.

NRW Noch sind sie winzigklein, luken aber in vielen Parks und Gärten schon aus der Erde hervor und machen Lust auf den Frühling: Narzissen, Tulpen und andere Frühblüher. Wer im Herbst nichts in die Erde gebracht hat, kann das jetzt noch schnell nachholen.

  • Schalen und Töpfe eignen sich gut als Pflanzgefäße für Zwiebelblumen, besonders für kleinwüchsige Sorten.

    Schalen und Töpfe eignen sich gut als Pflanzgefäße für Zwiebelblumen, besonders für kleinwüchsige Sorten. Foto: dpa

Der Frühling soll bunt werden, dank der vielen Frühblüher im Garten, auf dem Balkon und im Park. Pflanzen-Liebhaber können Zwiebelblumen jetzt noch schnell auspflanzen. Damit die zarten Pflänzchen nicht dem nächsten Frost weichen und gut gedeihen, sollte man aber ein Auge auf sie haben.

Wichtig beim Pflanzen: Die Blumenzwiebeln sollte man in Töpfen ruhig dicht an dicht setzen. Sie dürfen sich allerdings nicht berühren, rät das Informationsbüro Zwiebelblumen in Düsseldorf. Am besten lassen sich die Zwiebeln in Schichten pflanzen. Bei der sogenannten "Lasagne-Methode" werden sie unterschiedlich tief und versetzt übereinander gepflanzt, erläutert das Informationsbüro Zwiebelblumen in Düsseldorf. Die größten Zwiebeln kommen ganz nach unten.

Der Standort: Narzissen, Tulpen und andere Zwiebelblüher wachsen am besten an hellen Standorten, erläutert das Blumenbüro Holland in Düsseldorf. Auf hellen Balkons fühlen sie sich besonders wohl.
Richtige Pflege: Die Pflanzen sollte man laut Experten in humusreiche Erde setzen und regelmäßig gießen, so dass die Erde gleichmäßig feucht ist.

Frostschutz: Bei Frost müssen Blumenfans mit vorgezogenen Pflanzen vorsichtig sein. „Bei minus 1 bis minus 4 Grad geht das meistens noch“, sagt Olaf Beier, der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands der Einzelhandelsgärtner in Berlin. Die Zwiebeln seien robust.

Vor allem so lange nur die Spitzen aus der Erde guckten, könnten die Pflanzen den Frost vertragen. „Wenn sich die Knospe zeigt, dann wird es schon gefährlicher.“ Als Schutz empfiehlt er ein leichtes Fließ, das Hobbygärtner auch für ihr Gemüse verwendn.

Wichtig beim Kauf: Generell empfiehlt Beier, keine schon blühenden Pflanzen zu kaufen und auszusetzen. „Man sollte möglichst geschlossene Pflanzen kaufen, die sich dann im Beet oder auf dem Balkon akklimatisieren können.“ Sonst könne ihnen der Frost schaden.

Welcher Topf ist der richtige? Diese Frage ist reine Geschmackssache. „Kunden, die es ländlich mögen, setzen ihre Pflanzen zum Beispiel in Holztöpfe oder in Kannen.“ Andere Blumen-Liebhaber ziehen Plastiktöpfe oder Schalen vor.
    
Die Wahl der Blumen: Manch einer kauft die Farben Ton in Ton. In diesem Fall rät Baier zu Pflanzen mit kleinen Blüten wie Schachtelblumen und Hornveilchen. Wer gerne auffälligere Pflanzen mag, sollte Ranunkeln und Bellis wählen. „Ranunkeln sind aber ganz schnell erfroren“, gibt Beier zu bedenken. Auch Bellis seien frostempfindlich.
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Autor
dpa
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    18. Februar 2013, 14:43 Uhr
    Aktualisiert:
    18. Februar 2013, 15:30 Uhr