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Berlin (dpa/tmn) Der Toyota Yaris gilt als zuverlässiges Fahrzeug, das dem Besitzer nur selten Ärger macht. Auch in der Pannenstatistik des ADAC wird der Yaris nur mit relativ wenigen Mängeln auffällig.
Musterknabe bei der Kfz-Hauptuntersuchung: Bis ins hohe Autoalter haben die Prüfer am Toyota Yaris wenig auszusetzen - abgesehen vom auffällig starken Bremsverschleiß. Foto: Toyota (Foto: dpa)
BVB-Fieber in Wembley und Dortmund: Wie ist die Stimmung bei den Fans in London? Was passiert in der Heimat? Mit uns verpassen Sie nichts: Unsere Reporter tickern rund um die Uhr und live vor Ort.Wer sich nach einem gebrauchten Toyota Yaris umsieht, sollte wissen: Die fortschrittlichste Motorvariante wird ihm dabei kaum begegnen - der Hybrid. Denn mit kombiniertem Benzin- und Elektroantrieb gibt es den Kleinwagen erst seit gut einem halben Jahr zu kaufen. Wem aber schlicht das Modell der Japaner gefällt, für den ist auch der konventionelle Yaris keine schlechte Wahl: Auch er knausert mit Sprit und schneidet bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) gut ab: Im «TÜV Report 2013» wird er sogar als «Mini für die Ewigkeit» bezeichnet.
Lediglich ein typisches HU-Manko hat der Japaner: starken Verschleiß der Bremsscheiben. Schon ab einem Fahrzeugalter von fünf Jahren schneidet der Yaris in dieser Hinsicht ziemlich schlecht ab, berichtet der TÜV. Beim Thema Ölverlust und Auspuffanlage glänzen dagegen sogar elfjährige Exemplare.
Mit Blick auf die Pannenstatistik des ADAC schneidet der Yaris nicht ganz so gut ab. Dort belegt der kleine Japaner nur einen mittleren Platz - allerdings auch wegen starker Konkurrenz. Bei 2006 und 2007 gebauten Exemplaren versagten öfters die Zündschlösser, hinzu kamen defekte Scheinwerfer (bis 2007). Bei Benzinern von 2007 quittierten vereinzelt die Kupplungen ihren Dienst, und unabhängig von der Antriebsart fielen oft automatische Schaltgetriebe aus (2006). Auch der Yaris blieb von Rückrufen bei Toyota nicht verschont: Diese betrafen unter anderem das elektronische Gaspedal (2009).
1999 löste der Yaris seinen Vorgänger Starlet ab, den Toyota seit 1973 gebaut hatte. Zunächst war er nur als konventioneller Drei- und Fünftürer zu haben. Ende 1999 kam die Van-Ausführung Yaris Verso hinzu, die bis 2006 gefertigt wurde. 2003 gab es ein Facelift, 2006 die zweite Modellgeneration. Sie wurde 2009 aufgefrischt. Im Herbst 2011 startete der Verkauf der dritten und derzeit aktuellen Auflage, der Hybrid folgte im Juni 2012.
Dieser sparsamste Yaris mit einer Systemleistung von 74 kW/100 PS benötigt nach EU-Norm im Schnitt nur 3,5 Liter Benzin auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß: 79 g/km). Für den überarbeiteten Einstiegsbenziner mit drei Zylindern von 2009 gab Toyota immerhin nur 4,9 Liter an (CO2: 115 g/km). Seit 2003 leisten die Benziner je nach Baujahr und Generation zwischen 48 kW/65 PS und 98 kW/133 PS. Die Diesel kommen auf 55 kW/75 bis 66 kW/90 PS.
Für den Yaris Hybrid findet sich in der Schwacke-Liste nur der Neupreis: mindestens 16 950 Euro. Weit weniger als die Hälfte kostet demnach das Vorgängermodell von 2009 mit 51 kW/69 PS starkem Dreizylinder-Benziner - für 6250 Euro sollte so ein Yaris 1.0 VVT-i zu bekommen sein (durchschnittliche Laufleistung: 45 000 Kilometer). Für den Diesel Yaris 1.4 D-4D Sol mit 66 kW/90 PS von 2007 nennt Schwacke einen Richtpreis von 6450 Euro (99 300 Kilometer). Die Van-Variante als Benziner von 2006 kostet ab rund 6000 Euro, so der 62 kW/84 PS starke Yaris Verso 1.3 C (88 200 Kilometer).

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