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Der Knigge fürs Büro
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BERLIN Die Deutschen arbeiten immer seltener schwarz. Trotzdem wird nach wie vor jeder siebte Euro am Fiskus vorbeigeschleust. Doch wo hört die Gefälligkeit eigentlich auf und fängt die Schwarzarbeit an?
Schwarzarbeit in Deutschland ist auf dem niedrigsten Stadt seit 18 Jahren. (Foto: Patrick Seeger) (Foto: dpa)
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Zudem sollten Gefälligkeiten oder Hilfsarbeiten nicht üppig entlohnt werden. «Eine Einladung zum Essen oder zu einem Ausflug ist in Ordnung», sagte Meiser. Geld oder größere, wertvolle Geschenke hingegen könnten als Arbeitslohn gewertet werden.
Aufwand muss sich in Grenzen halten
Auch wer die Hilfe mit einer Gegenleistung abgelten möchte, sollte aufpassen. Wird etwa beim Nachbarn als Dank der Garten gepflegt, sollte sich der Aufwand dafür in Grenzen halten: «Wenn die Gartenarbeit mit dem Nachbarn zusammen erledigt wird, gilt das als Hilfe.» Wenn man allerdings den ganzen Garten alleine umgestalte, könne das als möglicherweise als Schwarzarbeit angesehen werden.
Die Folgen können unangenehm sein: «Im Ernstfall müssten Steuern und Sozialabgaben nachgezahlt werden», sagte Meier. Außerdem drohe ein Bußgeld und möglicherweise eine Strafanzeige wegen Erschleichens von Sozialhilfeleistungen.
Wer solche Probleme vermeiden will, sollte sich vor dem Beschäftigen von Bekannten bei den Sozialversicherungsträgern wie Krankenkassen oder der Rentenversicherung informieren, empfiehlt Meier. Dort erhielten Verbraucher die nötigen Informationen, wie die Beschäftigung legal gestaltet werden kann.
Durch die niedrige Arbeitslosigkeit wird in Deutschland so wenig schwarz gearbeitet wie seit 18 Jahren nicht mehr. Weil man derzeit vergleichsweise leicht einen regulären Job bekomme, sei Schwarzarbeit für die Menschen nicht mehr so attraktiv wie noch vor einigen Jahren, sagte der Geschäftsführer des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Bernhard Boockmann, am Dienstag (24. Januar). Trotzdem geht das Institut in seiner Schattenwirtschaftsprognose davon aus, dass in Deutschland jeder siebte Euro am Fiskus vorbeigeschleust wird. Das Volumen der Schattenwirtschaft betrage in diesem Jahr rund 13,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
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