Es gibt viele gute Gründe, sich vegetarisch zu ernähren: Gesundheitliche, ethische, ökologische, religiöse - aber auch ganz einfach geschmackliche. Denn die vegetarische Kost des 21. Jahrhunderts ist abwechslungsreich, ausgewogen und vor allen Dingen lecker.
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Vegetarisch ist kreativ: Verschiedene Gemüsesorten einfach eine halbe Stunde im Backofen durchgegart, vorher gut würzen und danach genießen.
Viele Geschäfte haben heute eine große Auswahl an vegetarischen Brotaufstrichen, Tofu-Varianten wie Schnitzel, Heißwürstchen, Aufschnitt oder Burger. Aber auch selbst kochen ist kein Problem. Mit frischen Zutaten schmeckt es besser und ist es gesünder.
Wer vegan kochen möchte, kann Milch durch Soja-Milch ersetzen, als Saure Sahne eignet sich Soja Cuisin und Eier im Kuchen kann man durch Soja-Mehl ersetzen.
In der vegetarischen Küche ersetzt die aus Algen gewonnene Agartine die übliche Gelantine. Mit kleinen Tricks und etwas Fantasie kann man so um tierische Produkte herumkochen. Einfach mal ausprobieren.
Kürbiscremesuppe:
2 Zwiebeln, gewürfelt
3 EL Sonnenblumenöl
750 g orangeroter Kürbis (z.B. Hokkaido)
1-2 Gemüsebrühwürfel
1-2 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer
1 TL Zimt
2 TL Curry
etwas kleingehackte Petersilie
1 Dose Kokosmilch
frisch geraspelter Ingwer
Die Zwiebeln in Öl glasig dünsten. Den Kürbis vom Kernhaus befreien, das Fruchtfleisch in Würfel schneiden und zu den Zwiebeln geben. Mit so viel Wasser auffüllen, dass der Kürbis gerade bedeckt ist. Brühwürfel, Salz, Pfeffer, Zimt und Curry unterrühren und auf kleiner Flamme etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Die Kokosmilch unterrühren und die Suppe pürieren.
Auf Teller verteilen und mit gehackter Petersilie und geriebenem Ingwer bestreuen.
Grünkern-Gemüse-Lasagne:
1 Packung bereits vorgekochter Lasagneblätter
2 Zwiebeln, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
5 EL Öl
1 Aubergine, gewürfelt
2 Karotten, geraspelt
350 ml Gemüsebrühe
3 gehäufte EL Tomatenmark
100 g Grünkernschrot
4 Tomaten
2 TL Kräutersalz
Pfeffer
3 EL Sojasauce
2 EL Oregano, Basilikum
1 Prise Chilipulver
Béchamelsauce
Die Zwiebeln und den Knoblauch in heißem Öl glasig dünsten, die Karotten zufügen. Die Aubergine gesonder in Öl anbraten. Das Tomatenmark zu den Zwiebeln geben und unter ständigem Rühren die Gemüsebrühe zugießen. Die Auberginen untermischen und den Grünkernschrot zufügen. Die Tomaten vom Strunk befreien, würfeln, unterrühren und würzen.
Eine gefettete Auflaufform mit der Fülluns ausstreichen, 4 Lasagneblätterdrauflegen und etwas Béchamelsauce darübergießen, danach wieder Füllung, Teigblätter und Béchamelsauce folgen lassen. Den Abschluss bildet die Sauce.
Die Lasagne 45 Minuten bei 200° C im Ofen garen lassen.
Sauce "'Bolognese":
1-2 gehackte Zwiebeln
300 g marinierten oder geräucherten Tofu
1-2 gehackte Knoblauchzehen
100 g Tomatenmark
2-4 EL Sojasauce
200 ml Gemüsebrühe
je 1/2 TL Oregano, Basilikum, bohnenkraut, Thymian, Kräuter der Provence
2-4 EL Rotwein
Öl zum Anbraten
Zweibeln in Öl glasig dünsten. Nach und nach den Tofu zerkrümelt in die Pfanne geben. Danach die restlichen Zutaten. Alles etwa 5 Minuten garen lassen.
Die Sauce kann auch als Pizzabelag verwendet werden.
Gebackene Gnocchi mit Rukola:
2 Päckchen frische Gnocchi
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
200 g Rukola
1 Töpfchen Basilikum
2 EL Olivenöl
weißer Pfeffer
Salz
100 g milder Butterkäse
Gnocchi in kochendem Salzwasser etwa 2 Minuten gar ziehen lassen. Den Knoblauch und die Zwiebeln schälen, fein hacken. Den Rukola waschen, trocknen und in breite Streifen schneiden. Basilikumblätter zupfen und in feine Streifen schneiden.
Knoblauch und Zwiebeln in heißem Öl glasig dünsten. Gnocchi, Rukola- und Basilikumstreifen zufügen und kurz darin schwenken. Alles in eine flache, gefettete Auflaufform geen. Käse raspeln und über die Gnocchi streuen, mit Pfeffer würzen und im vorgeheizten Backofen (225° C) etwa 5 Minuten backen.
Tofu-Ragout:
400 g grüne Bandnudeln
30 g Butter
250 g Tofu
2 Zwiebeln
2 EL Mehl
2 EL Tomatenmark
1/4 l Gemüsebrühe
1/2 Bd Schnittlauch
200 g Creme fraiche
1/2 TL Pfeffer, Curry, Paprika, Sojasauce, Salz und Pfeffer
Tofu in kleine Würfel schneiden, mit den Gewürzen mischen und etwa eine 1/2 Stunde ziehen lassen. Nudeln kochen, Zwiebeln würfeln.
Die Butter erhitzen und die Tofuwürfel darin anbraten. Die Zwiebeln zugeben und mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mehl darüber streuen, kurz anschwitzen und dann das Tomatenmark und die Brühe hinzugeben. Das ganze 5 Minuten köcheln lassen.
Schnittlauch klein hacken. Creme fraiche unter die Sauce rühren, nochmal aufkochen lassen und mit Schnittlauch garnieren.
Gefüllte Paprika:
4 Paprikaschoten
400 g gekochter Naturreis
200 g Tofu
400 g Tomatenpüree
250 ml Gemüsebrühe
250 ml Tomatensaft
1 Bund Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer
Paprikapulver edelsüß
100 g geriebener Schafskäse
Rapsöl
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und im Öl kurz andünsten. Den Tofu würfeln und dazugeben. Von den Paprikaschoten den Deckel abschneiden. Die Kerne entfernen und die Trennwände abschneiden.
Reis, Zwiebeln und Tofu mischen, gut abschmecken und ie Paprikas füllen. Tomatenpüree, Saft und Gemüsebrühe mischen, in eine hohe Auflaufform geben, würzen und die gefüllten Paprikaschoten einsetzen.
Käse darüber streuen, Paprika-"Deckel" aufsetzen und mit Rapsöl beträufeln und bei 170° C etwa 30 bis 40 Minuten im Ofen Backen.
Je nach Geschmack mit 1/8 l Sahne in der Sauce und der Füllung verfeinern.